wieso sind sehr viele kinder im mittelalter nach der geburt verstorben?

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10 Antworten

- Infektionskrankheiten (es gab keine Impfungen, keine Antibiotika, keine gute Hygiene, man wusste nicht, wie diese Krankheiten sich übertragen).

- Geburtsfehler (man konnte nichts operieren, wenn das Herz nicht in Ordnung war oder die Lunge, Spina bifada etc. dann lebte das Kind nicht lange).

- blut-Inkompatibilität (Rhesus-Kinder)

- Komplikationen bei der Geburt (Stirnlage, Steisslage, Kopf zu gross für das Becken, all das konnte man nicht durch einen Kaiserschnitt regeln).

- tw. war auch die Medizin so daneben, dass Patienten von der Behandlung starben...

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In dieser Zeit haben ca. 40 Prozent der geborenen Kinder die ersten fünf Lebensjahre nicht überstanden und ungefähr 25 Prozent der geborenen Kinder sind bereits im ersten Lebensjahr verstorben.

Grund waren vor allem Magen-Darm-Krankeiten, zurückzuführen auf mangelnde Hygiene und schlechte Ernährung.

Das änderte sich in weiten Teilen Europas erst im 19. Jahrhundert mit besserer Ernährung, der Etablierung hygienischer Normen und der Schaffung von Infrastrukur wie z. B. Abwasserentsorgung und Wasseraufbereitung.

http://www.hoepflinger.com/fhtop/Lebenserwartung-historisch1.pdf

PS: Das Mittelalter war zu Bachs Zeiten schon ungefähr 200 Jahre vorbei.

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Kommentar von latricolore
25.06.2017, 11:26

Das Mittelalter war zu Bachs Zeiten schon ungefähr 200 Jahre vorbei.

Tja...

:-)))))

1

Heute hast Desinfektionsmittel.

Heute hast Antibiotika

Heute hast Impfungen gegen die schlimmsten Kinderkrankheiten

Heute hast sauberes Wasser

Heute hast Anständige Wohnungen mit Bett zum auskurieren

Etc. Etc.

Auch bei der Geburt: Frühgeburten waren Problematisch. Unhygienische Zustände zum Teil bei Geburt. Infekt und so weiter.

Stell dir mal für dich selbst die Frage, wie oft  du schon ohne Arzt oder anständiger Pflege schon gestorben wärst?

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So eine Geburt ist kein Spaziergang. Allein durch die Geburt selbst besteht bei Mutter und Kind ein hohes Infektionsrisiko. Frühgeburten etc. Könnten nicht versorgt werden.

Die nächste große Hürde ist das Zahnen, auch hier wird Infektionen Tür und Tor geöffnet.

Überlege auch Mal, gegen wie viele Kinderkrankheiten heute geimpft wird. Diesen Schutz hatten die Kinder früher nicht, genauso wenig wie moderne Medikamente, wenn sie tatsächlich erkrankten.

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Hygiene war der eine Grund, medizinische Versorgung der andere.
Religiöse Ansichten die dritten.

Frei übersetzt hat man mehr Kinder in die Welt gesetzt, um das Überleben zu sichern.
Leben kennt keine Garantie, findet aber immer einen Weg.

Respektive, das ganze strampeln, im Hamsterrad, nützt herzlich wenig, da das letzte Hemd keine Taschen kennt.
Ergo brauchst Du Nachwuchs, der die Chose überlebt.


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Das Mittelalter war eine Dreckige Zeit ich glaube sogar das Unhygienischste Zeitalter. Damals starben viele Kinder an Krankheiten oder Pesten,viele wurden auch einfach getötet weil Damals der Krieg Nonstop 24/7 war.

Unteranderem Starben sie an Unternährung oder Dehydration, es war nicht Leicht so eben als Bauern bzw Bewohner dort Geld zu verdienen man hatte gelegentlich nur ein paar Taler oder verdiente kaum etwas Wodurch sich leute nichts zu Essen bzw auch mal Trinken kaufen konnten.

Zum Thema Jobs und Geld gibts es viele andere Posts oder Infos da müsstest du dich selber mal Informieren ein sehr Vielfälltiges Thema.

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Es gab damals ja noch kaum eine Art vorgeburtlicher Diagnostik und selbst während der Geburt waren, wie bei Wilhelm dem 2ten, die anwesenden Mediziner überfordert: Der künftige Kaiser hatte die Nabelschnur mindestens einmal um den Hals gewickelt, was zeitweise zu einer mangelnden Durchblutung des Schädels führte. So hatte das Kind zeitlebens  einen funktionsunfähigen linken Arm. Später versuchte man den Arm dadurch funktionsfähig zu bekommen, dass Wilhelm als Kind häufig den Arm in einen noch schlachtwarmen Hasen legen und möglichst lange so verharren mußte. Wer DABEI später nicht "merkwürdig" oder seltsam wird, der ist wohl von vornherein schon "gestört".

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Hausgeburten, schlechte medizinische Versorgung, keine Impfungen, schlechte Versorgung um nur einige Punkte zu nennen.

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Tja das (medizinische) Wissen der Antike war  (dank kirchlicher Zensur) weitgehendst in Vergessenheit geraten. Es gab keine Ärzteausbildung im heutigen Sinn. "Kräuterkundige" Frauen, auch Hebammen drohte ein Prozess wegen Hexerei, andauernde Seuchen, Kriege, Hungersnöte und/oder Mangelernährung waren an der Tagesordnung. Die Kinder mussten oft schon von klein auf hart mitarbeiten um das Überleben der Großfamilien zu sichern.


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Johann Sebastian Bach (1685-1750) lebte nicht im Mittelalter.

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