16 Antworten

Leider ist es so, dass Menschen durch Pornofilme ein völlig falsches Bild von der Wirklichkeit bekommen. Während Mädels in erster Linie eine falsche Vorstellung davon bekommen, wie schnell Handwerker bei einem Zuhause vorbeikommen, sind die folgen für die jungen Männer schwerwiegender:

Da als Pornodarsteller vorzugsweise Männer mit besonders guter Bestückung gecastet werden um dies auch entsprechend filmen zu können, kommt sich manch durchschnittlich ausgestatteter Junge als "zu klein geraten" vor. Ähnlich wie die Mädels, die ihre Oberweite mit den Silikonbomben der Schauspielerinnen vergleichen... .

Ein weiteres Problem bei Pornofilmen ist, dass hier der Eindruck vermittelt wird, man müsse nur IRGENDETWAS in IRGENDWELCHE Körperöffnungen einer Frau stecken damit diese in totale Ekstase versetzt wird - egal ob Blowjob, vaginaler oder analer Verkehr usw. Jungs, die dieses "Wissen" dann in der Praxis anwenden, wo nur die wenigsten Frauen durch reine Penetration zum Höhepunkt kommen, sind enttäuscht und suchen den Fehler bei der Frau anstatt sich mit Zunge und/oder Fingern um den Kitzler der Partnerin zu kümmern. Da viele Frauen dann lieber Begeisterung heucheln (sage nie einem Mann er könne nicht Autofahren oder sei schlecht im Bett) sieht dieser natürlich keine Veranlassung etwas an seinem Tun zu ändern - ein Teufelskreis beginnt... .

Ein weiterer Punkt ist die Dauer der Penetration - dank der Kunst des Filmschnitts, bei dem Szenen aus mehreren Drehtagen zu einer Session zusammengeschnitten werden, Spritz-Doubeln und Potenzmitteln, können die Darsteller auf dem Bildschirm scheinbar stundenlang rammeln und die Frau von einem (gespielten) Höhepunkt zum nächsten bringen. Im wirklichen Leben dauert das eigentliche "Rein-Raus" selten länger als 10-15 Minuten - und im Hormonrausch der Pubertät ist selbst das noch lange. Wieder wundern sich zahllose junge Männer über die scheinbar fehlende Ausdauer der eigenen Manneskraft... . Lies mal "Der Hamster hat Schluckauf" - hier beschreibt einer der erfolgreichsten deutschen männlichen Pornodarsteller recht unterhaltsam wie das Geschäft funktioniert: http://www.amazon.de/gp/product/3981727002?ie=UTF8&camp=3206&creative=21426&creativeASIN=3981727002&linkCode=shr&tag=autrfah-21&=books&qid=1467873202&sr=1-1&keywords=der+hamster+hat+schluckauf

Ich habe nichts gegen Pornofilme - aber wer glaubt er würde aus diesen Entspannungshelfern lernen wie Sex funktioniert, der glaubt auch er könne sich mit einem Fast&Furious-Film auf die Fahrprüfung vorbereiten... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Das Pornos keine Dokus sind, kann man wissen - zur Not auch erklären (was man bei Jüngeren ja nun auch unbedingt tun sollte).

Ein weiteres Problem bei Pornofilmen ist, dass hier der Eindruck vermittelt wird

Welche Eindrücke ein Porno vermittelt, kommt auf den Porno an. Und da ist die Bandbreite ja nun ziemlich groß - was Du wissen dürftest.

Ich bin was sexuelle Techniken angeht durchaus belesen. Aber sogar ich konnte mitunter aus Pornos noch etwas lernen.

Und damit meine ich natürlich nicht die 08/15-Rammelei der sich im Niedergang befindlichen klassischen Pornoindustrie ... ^^

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  • Sexfilmchen sind nicht kategorisch schädlich. Wer sie nur ab und zu mal schaut und das mehr aus Neugier statt als Masturbationsvorlage, dem werden sie auch nicht schaden.
  • Jungen, die sehr oft zu Sexfilmchen masturbieren, leiden im Ernstfall beim Sex mit einem Mädchen häufig an Orgasmus- und Erektionsproblemen.
  • Masturbation zu immer extremeren, harten, bizarren Sexfilmchen erhöht zudem die Erregungsschwelle. Wo einem Jungen vor den ersten Sexfilmchen noch bloße Nacktheit erregte oder sichtbare Nippel eines dünnen T-Shirts die Phantasie stimulierte und das gemeinsame Streicheln im Bett schon wahnsinnig geil auf Sex machte, gucken sich ältere Jungen dann die absurdesten Gruppensex-, Brutalosex-, Analsex-Varianten an und stumpfen sich psychisch soweit ab, bis ein ganz normales, süßes, niedliches, nacktes, zärtliches Mädchen gar nicht mehr so stimulierend ist, wie es sein sollte.
  • Bedenke, dass die meisten Sexfilmchen sehr unrealistisch sind und Praktiken, Techniken, weibliche Reaktionen, Durchhaltevermögen und unangenehme Handlungen zeigen, die für liebevollen, partnerschaftlichen Sex nicht im Ansatz geeignet sind.

Ich muss sagen keins davon trifft auf mich zu, und ich schau schon lange pornos

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@Burton385

keins davon trifft auf mich zu

Ist ja auch nur konservative Propaganda jenseits der nachvollzieh- und nachprüfbaren Wissenschaft. 8-)

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so kann man das auch nicht sagen - es gibt pornos die sind gut gemacht und es gibt diese schmuddelpornos. man sollte die auch nicht andauernd anschauen und das auch nicht mit dem wirklichem sex im echten leben vergleichen. das meiste wird da doch sehr übertrieben dargestellt

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