Wieso sind nicht alle Menschen depressiv?

... komplette Frage anzeigen

20 Antworten

Bin chronisch depressiv + andere eigentlich schwerwiegende Krankheiten und sehe trotzdem optimistisch in die Zukunft! (:

Nicht jeder der depressiv ist, sieht NUR schlechtes in der Welt. Viele denken sogar, dass die Welt wunderschön ist. Zwar nicht gerade in ihrer kleinen Welt, aber da draußen, woanders, ist alles bunt und hell! Das ist was sich viele wünschen.

Und dann gibt es die, die kein Licht in der Welt sehen. Weil sie die kleinen schönen Augenblicke nicht wertschätzen können, zumindestens nicht gerade jetzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:39

Ich meine aber nicht dass das, was auf und in der Welt abläuft schlimm ist, sondern das pure Sein an sich.

0

Was ist denn am Leben schlecht?

Dass viel Schlechtes auf der Welt geschieht ist ja richtig, aber das macht das individuelle Leben eines Menschen nicht schlecht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:27

Das Leben an sich eben, wie es so ist... Aber darum geht es ja auch gar nicht. Sondern darum, warum das nur so verhältnismäßig wenige sehen!

0
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:29

Es ist das Leben halt! Und das ist doch gar nicht Thema der Frage!

0

Tja offensichtlich gibt es etwas, was stärker ist als das Schlechte in der Welt: die Hoffnung, ohne sie, könnte niemand leben - und so schrecklich ist das Leben ja auch nicht, jedes Lebewesen hängt dran, selbst die Fliege, die sich zu retten versucht, wenn man nach ihr schlägt.

Sieh Dir mal an,  wie wunderschön unsere Erde ist, allein um alles von ihr zu sehen, würde es sich schon lohnen, zu leben.

Ausserdem steckt in jedem Mensch auch das Potential zum Guten - Menschen sind durchaus auch in der Lage absolut großartige selbstlose Dinge zu tun, und das sollte einem Mut machen

Wenn sich alle nur noch traurig in die Ecke setzen würden und jammern, wie schlecht doch die Welt ist, wird sie davon jedenfalls bestimmt nicht besser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:37

Es geht mir nicht um das, was auf Erden und im Leben geschieht sondern um das Sein selbst, was im Endeffekt doch nur ein Übel ist.

0

Meiner Meinung nach werden/sind die meisten depressiv, die intelligenter sind als der Durchschnitt. Mit steigender Intelligenz steigen auch die Gedanken im Kopf, die sich weniger oder durchschnittlich intelligente Menschen eher weniger machen und die Realität einfach hinnehmen weil es einfach so ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann mir vorstellen dass so gut wie alle Menschen mal eine depressive Verstimmung haben was ja aber keine Depression in dem Sinn ist.
Aber den Gedanken, dass es Menschen geben soll die nie an einer Depression gelitten haben oder leiden finde ich auch sehr abwegig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich spüre nicht die Strafe des Todes. Die Strafe war das leben. Der tod hat mir die Erlösung gebracht.

Lateinischer grabspruch

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein leben war bisher wie ein schlechter film, alles was schiefgehen kann ging überwiegend auch schief und ich bin zudem unter extremer gewalt aufgewachsen.

Dennoch sind da diese wenigen schönen augenblicke für die sich jeder weitere schritt IMMER lohnt.

Wenn ich diese frage also nur auf mich beziehe dann ist meine psyche da definitiv stabiler als die vieler anderer. Geistig gesehen bin ich quasi unzerstörbar.

Aber es lohnt sich einfach nicht sich an den schlechten dingen aufzuhängen. Man sollte viel eher die schönen dinge im leben genießen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:29

Es geht mir ja nicht um die Ereignisse im Leben, sondern um das Leben, das Sein an sich.

0

Nicht jeder, der etwas Schlechtes sieht, verfällt in Lethargie. In Systemen, in denen Menschen abgestellt und sie zur Untätigkeit verdammt und verwaltet werden, hat das nicht mehr viel mit Leben und Gesellschaft zu tun und das mag durchaus für einige zu Depressionen führen, die eigentlich gar nicht dazu neigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:28

Es geht nicht um das sehen. Das Leben allgemein ist schlecht. Es geht nicht um die Dinge, die auf der Welt passieren, sondern um die pure Existenz, das Sein, den Prozess des Lebens. Warum stören sich so wenige daran?

0

Das ist verdammt subjektiv. Ich denke; Vom "in einer Plastik-Welt Leben" über Dummheit (und das traurige darin nicht erkennen) bis hin zu effektiven Unterschieden der Lebensumstände, oder gar Unterschiede der natürlichen Chemie des Gehirns - wobei das zusammenhängen kann - gibt es alles.

Was mir persönlich aufgefallen ist, ist, dass die Menschen, die nicht depressiv sind, mir sehr oft auf den Sack gehen. Jene, die depressiv sind, sind vielleicht sogar die einzigen, die in der Realität (subjektiv: meine Realität) leben, und nur relevante Handlungen vollziehen. Auch ist mir aufgefallen, dass Depressive, wenn es ihnen mal gut geht, den Moment viel mehr geniessen, als die meisten nicht-Depressiven.

Wenn jeder Tag seine positiven Erlebnisse mit sich bringt, kann man sich unmöglich an all diese ohne Tagebuch o.ä erinnern. Wenn jeder Tag beschissen ist, weiss man die schönen Momente vielmehr zu schätzen, und das ist für mich das eigentliche, das nicht verschobene, das reale. Schönheit kann doch nur durch das Erkennen von ihr bestehen, und wenn man die Schönheit aufgrund des Überschusses nicht erkennt....
Die nicht depressiven sind vielleicht depressiv, ohne es zu merken.

Da werden Bücher drüber geschrieben, es gibt tausende Antworten auf deine Frage, und wenige sind falsch.

Stichworte, die sich gegenüberstehen oder ergänzen, und deren Zusammenhang mit der Fragestellung du vielleicht selbst erschliessen kannst: Mainstream und Reaktanz. Spiegelneuronen und sich selbst sein. Auswendiglernen und Wissen erlangen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann Dir auf Deine tiefgreifende Frage nur eine Antwort geben, die meine persönliche Sicht darstellt. Und die ist so:

Das Leben ist alles zusammen gleichzeitig.

Brutal hart, himmelschreiend ungerecht und von vornherein steht fest, das es unausweichlich tödlich endet.

Das Leben ist gleichzeitig ein einzigartiges Geschenk, eine Wunderwelt der Möglichkeiten, ein üppiger Strauß des Glücks, ein phantastisches Potpourri des Erlebens, ein Rausch, ein Fest, ein Wimpernschlag in der Unendlichkeit, das einzige, das wir haben ...

Was ist es für Dich? Das musst Du selbst herausfinden ...

   

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie kannst Du wissen weieviele es sind? Weil es genetisch ist und weil körperliche Arbeit hilft. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist wie eine Krankheit (ich meine nicht die Depression), die sich rasant ausbreitet und immer schlimmere Züge annimmt. Ein Symptom ist die ungeheure Ignoranz und Verblendung, die eine klare Auseinandersetzung mit der perversen Fehlentwicklung schier unmöglich macht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du siehst das eindeutig zu einseitig. Das ist dein Problem. Du kannst offensichtlich nicht auch die schönen Seiten des Lebens sehen. Schade um dich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man Sachen, die einem Sorgen machen, nicht selber ändern kann, sollte man sich darüber auch nicht zu viele Gedanken machen.

Wenn man weiss, das Sachen sich bessern können, wenn viele sich anders verhalten würden, soll man sich auch nicht zu viel Sorgen machen, sondern erstmal sich selber so verhalten, wie du es für richtig häst. Dann bist du mit dir schon mal im Reinen.

Viele Sachen, die dir Depressionen bereiten, sehen andere aber vielleicht nicht so negativ oder finden es sogar positiv.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:36

Das Leben an sich bereitet mir Depressionen. Das kann man problemlos in die Hand nehmen, aber dazu fehlt es mir an Energie eben durch die Depression. Teufelskreis.

0
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 18:37

Energie und Motivation für Sport fehlen durch die Depression. Plus fühle ich mich beim Sport unwohl, plus habe ich an Sport keinen Spaß. Im Gegenteil.

0

Ich hab 13 Tode mitgemacht einen Bruder, der alles von mir Kommentiert und mich runter macht... täglich. Er findet auch depressionen anderer witzig und vor allen wenn andere Suizid machen. Oft wurde mir die Schuld für Sachen gegeben, die ich nicht getan habe und war insgesammt 4 Jahre alleine in der schule, sprich keine Freunde und wurde oft geärgert teils verprügelt, habe seit fast 4 jahren eine Schlafrhytmus störung höre seit 4-5 Jahren manchmal meinen Namen rufen habe seit 8 monaten fast täglich Kopfschmerzen, meine Freundin will suizid machen und ritzt sich und stell dir vor... ich schätze mich glücklich damit und bin nicht depressiv

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Aylincx
11.02.2016, 17:31

Bin übrigenz 14

0
Kommentar von Aylincx
11.02.2016, 17:32

Und mit meinem Namen rufen ist gemeint dass die Stimme nicht echt ist

0

Es ist so, dass die meisten Menschen das Leben anders sehen. Denn wenn etwas schlechtes da ist, gibt es gleichzeitig auch etwas gutes. Das Leben ist wie eine pro und contra Liste. Zu jedem schlechten gibt es auch was gutes. Und manche versuchen eben das Glas halb voll zu sehen und andere sehen es eben halb leer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:32

Die Ereignisse sind mal pro mal contra aber das Leben selbst findet nichts positives.

0

Hallo,

Meine Französischlehrerin der letzten drei Jahre gehört zu diesen Menschen. Am Anfang jeden Schuljahres hat sie gesagt: "Diese Jahr schaffen wir das kopmplette Buch. Das machen wir mit links."

Das Ergebnis war, dass das Buch vom Vorjahr im darauf folgenden immer fertig gemacht werden musste, weil wir es eben nicht schafften. Bei mir persönlich war das Ergebnis, dass ich in Franzö zuerst eine 2 und dann eine 4 hatte (und das, obwohl ich zur Hälfte Franzose bin). 

Was die Allgemeinheit angeht: Die sind einfach zu naiv (in negativer Hinsicht) und zu optimistisch. Sie meinen, dass alles gut gehen wird und man immer entspannen soll. Nachdem dem Motto: Das wird schon wieder.

Bestes Beispiel sind die Verhandlungen mit Russland in Minsk: Europa glaubt, Putin und Russland seine Grenzen durch Verhandlungen aufzuzeigen. Putin hat selbst gesagt, "dass er Abends im Bett kaum einschlafen kann, beim Gedanken an die Naivität der EU."

Sogar wissenschaftliche Studien belegen, das zu viel Optimismus schlecht sein kann: In einer Universität wurde ein Test geschrieben, der genau einen Monat vorher angekündigt wurde. Das Ergebnis: diejenigen, die optimistisch waren, haben schlechtere Noten bekommen, als die, die gelernt hatten und eher pessimistisch waren.

Der Grund: Bei Optimisten "lagert" das Gehirn eine Aufgabe, wie z.B. den Test, als "schon erledigt" "ab". Bei Pessimisten schwebt diese Aufgabe im Gehirn wie ein Damoklesschwert über der Karriere und dem guten Abschluss. Darum lernt man als PessimistIn mehr.

MfG

Steven Armstrong

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Grunde sind es alle aber nicht alle lassen die Probleme an sich ran oder zeigen dies nach außen , Depressionen sind relativ ✌

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde die Welt schön und auch das Leben schön. Es gibt eben schön und schlecht. Das ist der zwingende Dualismus. Wenn man  das erkannt hat, muß man auch nicht depressiv sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TheKn0wledge
11.02.2016, 17:30

Das Leben an sich ist eben schlecht. Klar kann es schöne Momente geben, aber das pure Sein an sich ist schon ein Übel.

0

Es ist ihnen egal..jeder hat depressionen, manche svhwächer, manche doller

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?