Wieso sind Muslime gereizt wenn man mit ihnen über den Islam spricht?

17 Antworten

Wer Muslime unkritisch über ihren Glauben befragt und ihnen die Gelegenheit gibt, vom Islam zu schwärmen und Dich noch neugieriger zu machen, dem werden sie sicherlich niemals gereizt begegnen.

Gereizt reagieren sie vor allem dann, wenn man ihnen solche Fragen vorlegt, die sie entweder nicht, nicht hinreichend oder aber nur derart beantworten können, dass sie dabei erkennen, dass ihr Glaubenskonzept auf zumindest wackeligen Füßen steht.

Wer sich nicht mehr vernünftig verteidigen kann, der greift dann halt an.

Als ich noch Muslim war, hat es mich regelmäßig massiv gestört, dass meine Brüder und Schwestern so wenig bis hin zu gar nicht kritikfähig sind. Jegliche Kritik wird dann als Beleidigung oder Gotteslästerung deklariert, um sich so aus der Erklärungsnot retten zu können. Glasklare Fragen werden umgangen und immer wieder mit Gegenfragen torpediert, worin einige durchaus großes Geschick entwickelt haben. Die meisten aber wirken dabei so plump, dass man sie schnell als Diskussionspartner nicht mehr für voll nimmt und das Gespräch beendet.

Wer für sich in Anspruch nimmt, der alleinige Inhaber der Rechtgeleitetheit zu sein, der muss aber damit rechnen, dass die anderen dies hinterfragen, weil sie neugierig sind, wieso die Sunniten rechtgeleitet sein wollen und alle anderen sich angeblich auf mehr oder weniger direktem Weg in die Hölle befinden.

Ich habe immer wieder propagiert, man möge sich doch in Akzeptanz üben, auf dass kein Muslime mehr einem anderen vorwerfe, er sei fehlgeleitet - weil nämlich ALLE oder KEINER fehlgeleitet sind. Aber insbesondere der Sunniten-Islam mit seiner Speerspitze IS sind von unbelehrbarer Arroganz und Anmaßung getrieben, weshalb sie regelmäßig darüber bestimmen wollen, was islamisch ist und was nicht - über die Köpfe aller islamischen Richtungen hinweg.

DAS stiftet fitna. Nicht die Andersgläubigkeit.

Ex-Muslim

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Das hat einen einfachen Grund.

Der Islam ist eine Religion mit widerspruchslosem Anspruch.

Dieser Anspruch basiert auf der Annahme, dass der Islam eine allumfassende wahre göttliche Offenbarung ist.

Wie wir nun alle wissen, oder zumindest viele, steht dem entgegen:

  • der Islam wurde nur einer Person offenbart, Mohammed. Mohammed ist dann ein islamischer Prophet, der nach unserem Empfinden seinen Lebensinhalt mit Unerfreulichkeiten für Andere füllte.
  • die islamische Lehre ist fern jeglichem humanitärem Grundgedanken, und ausschließlich auf Muslime konzipiert.
  • betrachtet man die Lehren im Koran, so finden sich Widersprüche und Fehler.

Konfrontiert man Muslime mit diesen Fakten, so reagieren sie aggressiv, da sie keine plausible Gegenargumentation finden. Schon sprichwörtlich ist der Grundstein von Muslimen, wenn sie denn nicht mehr weiter wissen, "Allah will es so". Muslime scheuen sich folglich vor einer Auseinandersetzung, und greifen, wie von Dir schon erwähnt, auf eine "Gereiztheit".

WIESO, liebe Vegeta?

....WEil - entgegen anders lautender Vermutungen und Vorurteile - auch und gerade Muslime VERNUNFTBEGABT sind, da sie ja MENSCHEN sind!

Da sie das also sind, wissen (je nach IQ und Bildung) die meisten Muslime eben entweder bewusst odr unbewusst, dass der Islam eine Ansammlung völlig haltloser Sentenzen ist, die von der unüberprüfbare Anektdote bis hin zum abgrundtiefen Schwachsinn reichen!

Da Sie aber GLAUBEN, dass sie das glauben MÜSSEN, wehren sie sich ganz besonders aggressiv gegen rationale Argumente, die gegen ihre Religion sprechen, wohinter meist folgende implizite Logik steckt:

WENN ich meinen Glauben besonders aggressiv verteidige, beweise ich dadurch, wie stark dieser mein Glaube ist! - Somit KANN es gar nicht sein, dass ich meinen Glauben als inhärent schwachsinnig erkannt habe!

DENN so schließt er messerscharf,
dass nicht sein KANN, was nicht sein DARF
(
zitiert aus Christian Morgensterns Gedicht: Die unmögliche Tatsache)

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