Wieso sind Menschen so stur gegen Veganismus?

19 Antworten

Weil Menschen von Vorurteilen leben und nur die schlechten Seiten davon hören wollen und Menschengruppen verallgemeinern. Vegane Alternative muss nicht einmal teuer sein und kann auch gut schmecken wenn man es richtig macht, ich finde es Okay wenn Leute davon nichts halten ,finde es aber schlecht wenn sie es kritisieren müssen und vegane Leute runterziehen. Das Gleiche anders rum

Dass Tiere sterben für mein wohlerhaben finde ich nicht Schlecht, Fleisch essen an sich finde ich Natürlich und der Mensch ist darauf aufgebaut dass man Fleisch als auch Obst und Gemüse essen kann. Aber sonst fänd ich, man sollte Tiere artgerecht aufziehen bis sie eben geschlachtet werden. Dick artbedrohte Tiere würde ich auch nicht essen und sollte man nicht tun. Ausrotten ist unsinnig.

1

Für die Frage hättest uns nicht mit deinem Erfahrungsbericht waterboarden müssen.

Du hast in Deutschland sinkenden Fleischkonsum weil die Leute bewusster werden. Aber es wollen sich halt einige auch nicht alles vorschreiben lassen und Fleisch schmeckt leider halt auch gut.

Dieses industrialisierte abschlachten von Tieren finde ich aber auch abartig.

Nur fehlt halt oft aufklärung und transparenz und außerdem solange das Hack nen Euro kostet schwenken halt auch nicht alle um schon gar nicht leute an der unteren Einkommensgrenze.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich studiere in diesem Bereich

Ich finde dass Deutschland sonst ein hohen Fleischkonsum hat, ich denke das liegt daran weil es billig ist. Als ich mit meinen Eltern gelebt habe in Deutschland, gab es jeden Tag Fleisch auf den Tisch, weil es günstig ist im Vergleich zu anderen Ländern und die Wurst und Fleischtheke ewig lang geht

0
@Thecco

Deutschland hat einen hohen Fleischkonsum aber er ist rückgängig. Im Gegensatz dazu steigt er global gesehen enorm an. Vorallem in asiatischen Ländern (e. g China). Dort hast du eine wachsende Mittelschicht die es sich jetzt leisten kann und die diesen luxus vermutlich nicht aufgeben wird.

Versuch die mal dazu zu bewegen wieder weniger Fleisch zu essen, das kann man vergessen.

Wir in Deutschland können unseren Beitrag leisten aber die Welt retten können wir auch nicht. Schon alleine Einwohner technisch sind wir fast schon insignifikant global betrachtet.

1

Eine mögliche Antwort findest Du, wenn Du Dich daran erinnerst, wie Du das Thema vor Deiner Ernährungsumstellung gesehen hast.

Du schreibst, dass Du vorher viel Fleisch gegessen hast. Vermutlich hast Du Dir zu diesem Zeitpunkt gar keine Gedanken darüber gemacht, wo das eigentlich herkommt. Und hast Dich so ernährt, wie es alle in Deiner Umgebung gemacht haben, ohne das zu hinterfragen. Inzwischen siehst Du es eben aus einem anderen Blickwinkel. Vergiss aber bitte nicht, dass Du das vor nicht allzu langer Zeit genauso gesehen hast. Deswegen anderen Menschen Egoismus vorzuwerfen halte ich persönlich für falsch.

Bei mir war es so, dass ich zwar als Kind schon eine starke Abneigung gegen Fleisch hatte, ich es aber trotzdem gegessen habe. Wenn auch nicht gerne, aber wenn es in der Form nicht an das Tier erinnert hat und mit viel Senf und Ketchup ging es. Ich habe es trotzdem noch sehr lange gegessen. Einerseits, weil ich das in meinem Umfeld so vorgelebt bekommen habe. Ich habe es es so erlebt, dass zu jeder Mahlzeit zwingend Fleisch dabei sein müsste. Selbst eigentlich vegetarische Gerichte wurden mit Fleisch "aufgewertet". Dazu kam, dass Vegetarier als ziemliche Exoten galten, Veganer gab es zu dieser Zeit scheinbar überhaupt nicht. Ausserdem konnte ich mir eine vegetarische oder gar vegane Ernährung einfach nicht vorstellen, da ich der Meinung war, dass ich mich dann mangelernähre. Erst durch ein für mich verstörendes Erlebnis bin ich dazu gekommen mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und das dann auch auszuprobieren.

Ich kann aber tatsächlich jeden verstehen, der da Vorbehalte hat. Es ging mir ja nicht anders. Ich denke, es ist einfach nur Gewohnheit und Bequemlichkeit. Und auch Unsicherheit, eventuell auch Angst Gewohntes aufzugeben und Neues zu probieren.

Dumm ist in meinen Augen nur, sich über das Thema lustig zu machen, oder über Menschen mit anderen Ansichten und anderer Lebensweise herzuziehen. Bei manchen ist vermutlich aber Langeweile oder ein uninteressantes eigenes Leben der Grund, um im Netz gegen Veganismus zu hetzen. Das sind um Grunde aber ziemlich arme Menschen.

Jeder darf das Essen zu sich nehmen, was er oder sie will.

Das müssen auch Veganer akzeptieren.

Keiner kann gezwungen werden das zu essen was ein Veganer will.

Veganer stellen sich gern als die Retter der Tiere hin, sind überheblich, arrogant etc.

Auch aus diesen Gründen sind Veganer nicht gern gesehen.

Nur weil du dich dazu entschieden hast, vegan zu leben heißt das nicht, dass andere es dir gleich tzun müssen.

Lebe diese Ernährungsform für dich privat und lass andere damit in Ruhe.

Andere Tiere können aber nicht nein dazu sagen, generationenweise abgeschlachtet zu werden.

1
@Fragesteller605

Das kann ein Salat, Sellerie, Tomate, Kartoffel und Co auch nicht.

Juckt aber auch keinen.

Pflanzen leben nunmal auch.

Zudem es ist jedem selbst überlassen was er oder sie isst und was nicht.

Wir leben nicht in einer von Veganern beherrschten Diktatur.

2
@Fragesteller605

Was denn?

Jedem steht es nunmal frei das zu essen was er oder sie will.

Wenn einer Fleisch essen will, dann hat der Veganer dies zu akzeptieren.

Ganz einfach.

1

Es ist jetzt aber nicht so, dass die Tiere, die dann nicht mehr geschlachtet werden, einfach so munter weiterleben. Unsere ganzen Zuchtrassen an Kühen, Schweinen, Hühnern usw. würden innerhalb weniger Generationen einfach aussterben. Kein Mensch würde sie mehr halten und versorgen, bis vielleicht auf ein paar Liebhaber. Und in freier Wildbahn würden diese Tiere einfach nicht überleben.

Was möchtest Du wissen?