Wieso sind Menschen so rücksichtslos und wissen nicht was sie einem antun können?

15 Antworten

Was man immer im Hinterkopf behalten sollte ist, dass viele Menschen gar nicht erst soweit denken. Das soll natürlich keine Entschuldigung für schlechtes oder ignorantes benehmen sein, aber es erklärt es oft. Menschen die nicht solche Erfahrungen gemacht haben, sind sich meistens gar nicht bewusst, was sie anrichten können. Sie wissen es nicht besser und haben auch gar nicht die Denkweise, dass es anders verstanden werden könnte, oder dass es dem Menschen gegenüber so etwas vermittelt. Natürlich ist es von Vorteil wenn man sich so oder so einem anderen Menschen gegenüber vernünftig benimmt und ein bisschen Empathie besitzt. Es gibt aber natürlich auch einfach oft sch*** Menschen, denen das egal ist. Solche Leute sollte man dann versuchen zu ignorieren und ihnen aus dem Weg gehen, soweit es halt möglich ist.

Liebe Grüße, Rubick

Gibt Sozialpathen und Psychopathen - und zwar viel mehr als wir denken. Sie manipulieren gerne Menschen, damit sie das bekommen was sie wollen und weil sie oft erst etwas spüren, wenn sie wirklich intensive Dinge tun, übertreiben sie es vollkommen. Für uns mag schon ein normaler Streit extrem anstrengend sein, aber sie spüren dabei noch gar nichts.

Sie sind aber auch ein Spiegelbild der gesamten Gesellschaft. Wenn in der Gesellschaft friedlich nach Lösungen gesucht wird und schlechtes Benehmen konsequente Handlungen nach sich ziehen, verhalten sich auch die allermeisten Psychopathen und Soziopathen friedlich, weil sie eben die Gesellschaft spiegeln. Sobald aber die Gesellschaft die Kontrolle verliert, sind sie oft gar nicht mehr in der Lage zu hinterfragen und dann kommt es zu gefährlichen Handlungen.

Dazu kommen, dann noch Menschen, die wirklich glauben, dass Gewalt etwas bringt. Sie haben oft nicht die Erfahrung gemacht, dass man eine ganze Persönlichkeit leicht zerstören kann, wenn man jemanden aus der Bahn wirft.

Und es gibt die ehemaligen Opfer, welche quasi als erstes zuschlagen, damit sie selbst nicht getroffen werden.

Es gibt aber Menschen, die haben einen hohen Status und diese Leute könnten einfach zu diesen Gruppierungen hingehen und ganz freundlich sagen: Du pass auf, dass was Du hier machst, verletzt Menschen und sie hat es gerade schwer. Wir sollten ihr lieber helfen. Komm entschuldige dich bei Ihr. - und weil diese Menschen gemocht werden wollen, würden sie es sogar tun. - Ausnahme sind Leute, die unter einer Droge wie Alkohol stehen. Da hilft nur Kinder weg, tief fallen lassen und dann eine Therapie.

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war und auch viele Jahre später, haben die Menschen zusammengehalten. Der Zusammenhalt war da gewesen. Wenn jemand ein gebrauchtes Fahrrad geschenkt bekam, so hat sich der Beschenkte gefreut.

Die Zeit hat sich leider gewandelt. Viele Menschen können sich vieles leisten. Die Wünsche sind nicht mehr vorhanden, wie es damals der Fall war. Jedes Jahr ein neues Handy. Das nenne ich wirklich Luxus. Dadurch gibt es Menschen, die immer mehr wollen.

Der nächste Grund ist der, dass es von der Gesellschaft so erwartet und was von der Politik und den Konzernen vorgelebt wird. Wenn du weiterkommen willst, denke nur an dich und mach den nächsten nieder. Hauptsache mir geht es gut. Ob der andere einen Job hat oder nicht, was interessiert mich das. Auch spielen Ängste eine große Rolle. Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Letztenendes auch der Gruppenzwang. Wenn du dazugehören willst, mach mit.

Ich kenne das bestens. Als es mir Misserabel ging und ich ganz unten lag, hat man gerade da noch draufgeschlagen. Mit Absicht. Das ist nicht nur einmal passiert. Durch diese Erfahrungen habe ich gelernt, sich von Menschen zu distanzieren und den Kontakt abzubrechen. Wie es bei dir ist (und bei mir war), wenn das die eigene Familie betrifft, so lange durchzuhalten, bis du ausziehen kannst, bzw. dich zu wehren und dich, gerade in der Firma, zu beschweren. Ich lernte das auch erst mit der Zeit.

Ich umgebe mich mittlerweile mit Menschen, die mir gut tun und die mich auch schätzen.

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