Wieso sind Menschen im Vergleich zu vielen Tieren so egoistisch?

...komplette Frage anzeigen

22 Antworten

Der Mensch ist weder Ratte noch Ameise - und daher nicht mit diesen Spezies vergleichbar - seine Motivation ist i.d.R. höchst egoistisch - auch wenn mancher das nicht gerne hört oder wahrhaben will..

Als egoistisch werden Menschen mit selbstsüchtiger Motivation bezeichnet bzw. Handlungen, die aus dieser Motivation resultieren.

Das heißt also Handlungen, die auf einen persönlichen Vorteil abzielen, eigenes Leid zu lindern oder zu verhindern, persönlichen Gewinn und Glück zum Ziel haben usw.

Das Gegenteil dieser Selbstsucht (Egoismus) wäre die Selbstlosigkeit (Altruismus).

Als selbstlos werden dementsprechend Handlungen bezeichnet, welche nicht das persönliche Glück als Ziel haben, sondern das Glück anderer.

Nun gibt es zweifellos Taten, deren Resultate für andere negativ, für den Handelnden aber positiv zu bewerten sind, bzw. auch Handlungen deren Resultat positiv für andere ist, aber keine positive Auswirkungen ggf. sogar negative Ergebnisse für den Handelnden zeigen.

Die ersteren würden von der Gesellschaft entsprechend der Definition als egoistisch, letztere als altruistisch bezeichnet werden.

Der Mensch ist jedoch von Natur aus ein Ich-bezogenes Wesen. Dieser egoistische Naturzustand war und ist notwendig um das eigene Überleben zu sichern.

Hätte der Altruismus den Egoismus in der frühen Natur des Menschen überwogen wäre die humanoide Evolution mit Sicherheit weniger erfolgreich, nahezu aussichtslos gewesen.

Die Frage lautet: Hat der Mensch im Zuge seiner Zivilisierung sein egoistisches Naturell überwunden?

Oder anders: Gibt es den vollkommenen Altruismus?

Um die Antwort auf diese Frage zu finden, sollte geklärt werden, ob selbstlose Handlungen existieren, d.h. Handlungen die jeglichen persönlichen Grundes entbehren.

Bei genaueren Bedenken dieser Forderung kann sich als Antwort nur ein klares Nein ergeben.

** Jede bewusste menschliche Handlung beruht auf einer egoistischen Motivation.**

Das bedeutet nicht, das Menschen nicht bereit wären für andere Opfer zu bringen bzw. dieses Verhalten bis zum Extrem der Selbstaufgabe zu führen.

http://www.countless.de/a_texte/eigene/egoismus.htm

altruismus ist auch nur eine handlung des egoistischen gens und der mensch lässt sich sehr gut mit tieren vergleichen, da er eins ist.

0

die folgen ihren Instinkten die machen das so sie können nicht bewusst denken so wie wir sie denken nicht ich muss jetzt schnell da hin sondern gehen einfach hin ohnne darüber nachzudenken Das ist wie bei uns die Reflexe wenn du ausversehen was heißes anfasst dann zuckst du sofort zurück aber du hast nicht darüber nachgedacht jetzt verletzte ich mich jetzt muss ich die Hand da wegnehmen. Hoffe das war jetzt gut erklärt LG

Wie unterscheiden wir den Menschen vom Tier? Über seine Intelligenz. (Der eigentliche Unterschied ist aber das Schweißgerät =) )

Der Bewusstseinshorizont des Menschen übersteigt den der Ameise bei weitem. Der Mensch ist in der Lage zu entscheiden, dass es für ihn angenehmer ist, wenn er nicht nur für die Allgemeinheit arbeitet. Ich denke, dass es primär daran liegt, dass der Mensch als Tier im Gegensatz zu den meisten anderen Tierarten dazu in der Lage ist eigene Verhaltensmuster zu entwerfen und anzuwenden. Ameisen sind so klein, dass sie im Prinzip 100% Impulsgesteuert sind. Für die meisten Tiere sind nicht dazu in der Lage zu hinterfragen, wie sie sich verhalten.

Affen haben eine Rangordnung und Wölfe auch und da wird gekämpft drum. Kommt doch immer auf die Art an, welche Strategie das Überleben sichert.

Ameisen können eben nicht alle Kinder kriegen, nur die Königinnen können es. Von daher brauchts den Einzelnen nicht. Ratten werfen unglaublich viele Kinder, wenn ein paar davon gefressen werden, hat das auf die Erhaltung der Art keinen Einfluss. Einige Tiere- wie auch der Mensch- bekommen allerdings nur sehr wenige Kinder. Da geht es darum, dass diese durchkommen- und der jeweils stärkste sich weitervermehrt und so die Arterhaltung gesichert ist.

Das was du verallgemeinerst ist die Ausnahmen, das Kollektiv wird gelebt, weil es auch dem einzelnen bessere Möglichkeiten bietet.

Aber im allgemeinen sind Tiere mindest ebenso egoistisch wie Menschen, schau dir mal Tier beim fessen an, da wird nicht darauf geachtet ob der nächste auch ja gut was abbekommt.

Bei den meisten Tieren gibt es ja auch eine Hackordnung. Der Stärkere frisst zuerst und dannach alle Anderen =)

0
@Litizicke

Schau dir Kleinkinder an, da siehst du das gleiche genetische Programm.

0

Hallo sayka41,

Ich denke das Liegt einfach an der heutigen Gesellschaft, in einer Gesellschaft wo missgunst und neid an der Tagesordnung liegen, ist es Schwer mit anderen zu arbeiten, ihnen zu helfen und ihnen etwas zu gönnen. Dennoch ist das nicht der Regelfall natürlich gibt es Menschen die alles Andere als Egoistisch sind. Man darf aber auch nicht immer so ins Schubladen denken zurückfallen. Jeder Mensch ist anders und ist für seine Eigene Entwicklung verantwortlich.

Mfg 100%

Der Mensch hat keine herausragende Rolle. Egoismus und Altruismus kommen in jeweils dem Maß vor, wie es dem Arterhalt und der jeweiligen Sozialform am besten tut.

Tiere verhalten sich meistens egoistisch. Man sieht das ja schon beim Fressen. Menschen, die egoistisch sind, verhalten sich also eher wie die meisten Tiere, nicht umgekehrt.

jedes lebewesen bzw. seine gene sind egoitsisch. die ratten helfen auch nur verwandten ratten (bzw. ihrer ganzen art) und keinen z.b. mäusen. ameisen leben nur zum zwecke der verbreitung der dna der königin und so ihrer eigenen. alle verhaltensweisen lassen sich auf eine sicherung bzw. verbreitung des erbgutes zurückführen. siehe dazu "das egoistische gen" von richard dawkins.

es gibt genauso bestimmte tierarten die einzelgänger sind und genauso egoistisch wie manche menschen.

schließlich sind nicht alle menschen egoistisch oder nicht egoistisch. das gleiche gilt für tiere.

tiere haben kein ego, können also nicht egoistisch sein Ergo = Selbstbild, das Ich sozusagen

Menschen werden immer das Verlangen nach Macht und Überlegenheit gegen andere haben.

weil Tiere besser sind als Menschen. Zumindestens besser als die meisten Menschen.

Meine Katze sagt gerade, ich soll dir tippen, dass du deine Katze viel zu selten fütterst.

Zuallererst: Der Mensch ist ein Tier wie andere auch.

Wenn du dir die Mühe machen würdest Ameisen wirklich zu beobachten, würdest du sehen, dass sie nicht in einer Schlange laufen, und dass Überholen üblich ist.

Dass Tiere nicht egoistisch sind ist ein Märchen, und dass Menschen keine Tiere sind ist auch eins...

Was bleibt also von deiner Frage?

Übrigens: Von all den Tieren, die wir kennen, haben Menschen die ausgeklügelsten Sozialsysteme. Woher hast du dein ausschließlich negatives Menschenbild?

Könnte an der Intelligenz des Menschen liegen...

Oder aber:

Der Mensch äußerst dadurch sein Konkurenzverhalten, denn er bracuht kein großes Volk um zu überleben.

Er kümmert sich nur um seine Freunde, Unbekannte werden schlecht behandelt.

Von allen Lebewesen auf dieser Erde ist der Mensch vermutlich das am wenigsten egoistische.

Recht schön dargelegt wird das z. B. in Michael Tomasello: "Warum wir kooperieren".

Was veranlasst Dich , uns Menschen mit dem Verhalten der Ratten und Ameisen zu vergleichen ?

Weißt Du , wie egoistisch die Königin des Ameisenvolks ist , und von wievielen Untertanen sie profitiert ?

Das Ratten zum Kannibalismus neigen , wenns ums eigene Überleben geht ?

Befasse Dich einmal eingehend mit diesen beiden Tierarten . Es gibt viel aufklärende Literatur dazu !

Nutze den Vorteil als Mensch mit Intelligenz ausgestattet zu sein .....

Bei weitem nicht alle Menschen!

Nur die habgierigen und wohlhabenden.(und so ziemlich jeder ist habgierig im System Kapitalismus)

Warum?weil die denken, die können alles und jeden haben.

weil denken zur spaltung führen kann in positiv und negativ.

Was möchtest Du wissen?