Wieso sind meine Bilder bei niedriger Belichtungszeit dunkel bis schwarz?

11 Antworten

weniger Licht = Dunkel !

Bis zu einem gewissen Masse kann man variieren, indem man die Blende öffnet (= mehr Licht = Heller) und die Empfindlichkeit höher stellt. Das macht die Kamera automatisch, wenn man nicht auf Manuell gestellt hat. Hohe Empfindlichkeiten machen aber verrauschte Bilder.

Hallo

das ist normal bzw die Physik ich weiss gerade nicht wo dein Problem ist bzw wenn man denn Lichtwert konstant halten will/muss dann muss man durch grössere Blende oder höhere ISO Werte die geringere Lichtmenge durch reduzierte Verschlusszeit kompensieren. Die Verschlusszeit reduziert die Lichtmenge und jede "volle" Stufe ist 1 Lichtwert bzw eine Halbierung

Da zwischen 1/1000 bei offener und geschlossner Blende kein Unterschied ich der Helligkeit erkennbar ist dürfte eine Bedienfehler oder ein Defekt sein. Einfach nachsehen was in denn EXIF hinterlegt ist. Oder das Testmotiv ist grundsätzlich so dunkel

Und Optiken benutzt man im Bereich von 1-2 Stufen unter der Maximalöffnung da ist deren Leistung am höchsten/besten je nach Sensor ergibt sich dann schon nach 2-3 Blendenstufen erste Beugungsunschärfen

Girl 1/1000 bedeutet ein Tausendstel Sekunde. Je weiter runter du gehst um so dunkler wirds.

Die belichtungs Zeit sagt dir wie lange der Kamera Sensor belichtet wird und jetzt denk mal nach wie viel eine 1/1000 sek sind xD genau! Unfassbar kurz. Wenn du ein helles Bild haben willst musst die BelichtungsZeit LÄNGER sein. Vll mal mit 1/250 ausprobieren

Und übrigens. Was meinst du mit die Blende ist geschlossen? Ist sie bei 8? 16? Dann ist das Bild doch erst recht schwarz. Wenn du ein helles Bild haben willst muss die Blende OFFEN sein. Vll mal 5.6 oder 2.8 probieren.

Wenn du ISO mit ins Spiel nimmst gilt die Regel. Desto höher die ISO Zahl desto heller.

Also ISO 100 = dunkel aber scharf.

ISO 2000 = heller aber "körniger"

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Abgeschlossene Ausbildung als Fotografin

Die obige Grafik zeigt das sogenannte Belichtungsdreieck.

Fotografierst du im Automatikmodus, wählt die Kamera in den meisten Fällen für ein korrekt belichtetes Foto einen Mittelwert aus allen 3 Komponenten. Veränderst du manuell einen Wert, wird das Foto entweder heller oder dunkler. Um aber die gleiche Helligkeit zu erhalten, musst du folglich bei einem anderen Wert entgegenwirken.

Bei besonderen Motivsituationen oder Lichtstimmungen versagt die Kamera im Automatikmodus, weil sie zum Beispiel die Verschlusszeit bei schnellen Bewegungen nie von allein auf 1/1000s oder noch kürzer stellen würde. Bei Portraits würde sie nie die Blende auf den kleinstmöglichen Wert stellen, um eine geringe Schärfentiefe zu erhalten.

Das Fotografieren beginnt da, wo man den Automatikmodus verlässt und die Kameraeinstellungen je nach Motiv und Situation manuell einstellt. Und dazu ist es erforderlich, das Belichtungsdreieck zu Verstehen! 💁🏻‍♂️

Woher ich das weiß:Hobby – Autodidakt seit 2007 und nebenberuflicher Hochzeitsfotograf
 - (Bilder, Kamera, Fotografie)

Belichtungszeit:
- Je geringer desto dunkler das Bild
- Beeinflusst die Bewegungsunschärfe

Blende:
- Je höher die Blendenzahl desto dunkler das Bild
- Beeinflusst die Schärfentiefe

ISO:
- Je niedriger desto dunkler das Bild
- Beeinflusst die Körnung/Rauschen des Bildes

Mit den drei Werten dann so rumprobieren, dass es gut aussieht. Da kommt man recht schnell rein. Aus deiner Frage lese ich, dass die Belichtungszeit gering war und die Blende geschlossen. Daher wahrscheinlich auch das schwarze Bild.

Woher ich das weiß:Beruf – 9 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich

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