Wieso sind Männer für den Krieg geschaffen und Frauen nicht?

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9 Antworten

Dass Männer eher für den Krieg geschaffen sind ist in der heutigen Zeit immer weniger der Fall. Männer haben anatonomisch gesehen durchaus Vorteile gegenüber der Frau. Dies sieht man ja sehr gut im Sport. Der Weltrekord im 100 Meter Lauf der Männer ist deutlich niedriger (bzw. die Zeit ist kürzer) als bei den Frauen. Dies ist nur ein Beispiel (dies ist nicht frauenfeindlich gemeint). In der Geschichte wo es im "Krieg" vor allem auf körperliche Kraft ankam, im Schwertkampf usw und eben in solchen Zeiten wo es eine klare Rollenverteilung der Geschlechter gab war dies wohl in der Tat der Fall. Kriege heute werden aber nicht mehr mit Körperkraft gewonnen. Eine Frau ist zum Steuern einer Drohne sicherlich genau sogut geeignet wie ein Mann. Gleiches gilt wohl für das Steuern aller Fahrzeuge usw. Auch im klassischen bewaffneten Kampf gibt es kaum Situationen wo ein Mann grundsätzlich ein Vorteil hat. 

Viel schlimmer, neben dieser Debatte, finde ich dass es Menschen gibt die von anderen Menschen (in dem Fall von Flüchtlingen) fordern dass sie in den Krieg ziehen. Es ist absolut verabscheuend Menschen zu zwingen mit einer Waffe in der Hand zu kämpfen. Niemand ist verpflichtet für die Verteidigung zu sterben. Leute die dies freiwillig tun sind zu beachten, zu respektieren und haben auch meinen grössten Respekt. Aber hier im sicheren Europa auf dem Sofa zu sitzen und von anderen Menschen zu fordern in einen Krieg zu ziehen (am besten noch ohne Ausbildung und geeignete Ausrüstung) ist einfach abscheulich. 

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Kommentar von AlejandroDMed
11.01.2016, 19:26

Sie bekommen den Helferstern. PS! Wehrpflicht ist auch ein solches, genderfeindliches Konstrukt.

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Vermutlich vermischen sich in deiner Frage viele verschiedene Einzelaspekte. Warum etwas so ist und nicht anders kann man manchmal nicht unmittelbar verstehen oder erst, wenn man es in einen übergeordneten Zusammenhang stellen würde. Wenn du dir die Hälfte der Welt vorstellst mit Völkern, in denen die Frauen und Kinder keinen besonderen Schutz bekommen würden, und die andere Hälfte der Welt wäre bevölkert mit Völkern, die Frauen und Kinder bevorzugt schützen, dann kannst du dir vorstellen, dass die Völker der einen Hälfte schnell ausgestorben sind. Um nicht auszusterben (z.B. nach einem Krieg) benötigt man Nachwuchs und jede Frau kann maximal nur ein Kind pro ein oder zwei Jahre kriegen. Man benötigt aber nur wenige Männer, um viele Kinder zu zeugen. Es müssen also keine moralisch und logisch nachvollziehbaren Gründe für ein Verhalten vorliegen, die Gruppen von Menschen, die sich im Sinne der Fortpflanzung unsinniger verhalten, verschwinden schnell.

Was in der Vergangenheit aus evolutionsbiologischen Gründen das Verhalten bestimmt haben mag, muss allerdings nicht als Diktat gelten. Du kannst mit all deiner Kraft dafür werben und kämpfen, dass andere Ideale verwirklicht werden.

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Die Unterscheidung ist eigentlich Quatsch. Seit nicht mehr mit kiloschweren Schwertern oder Knüppeln auf einander losgegangen wird, brauchts für den modernen Krieg eigentlich mehr Hirn als Muskeln.

Aber das mit den nur männlichen Flüchtlingen regt die wenigsten auf, weil die ja kämpfen könnten, sondern weil sie Angst haben, dass die meisten davon Kämpfer sind und sich hier in großer Zahl versammeln usw. Und wenn man an die Sauerei in Köln denkt, kann man derlei Ängste schon irgendwie nachvollziehen.

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Wenn irgendjemand denkt, dass die Frauen ein schönes Leben hatten in den lezten beiden Weltkriegen, dann irrt sich derjenige.
Frauen sterben in Kriegen genauso wie Männer.
Frauen wurden in der Waffenproduktion und in der Versorgung Verletzter, und in vielen anderen Bereichen zwangsverpflichtet.
Sie sorgten dafür, dass weiter Lebensmittel produziert wurden.
Sie wurden genauso von feindlichen Soldaten erschossen wie Männer. Nur dass sie dazu vorher noch vergewaltigt wurden und keine Waffen trugen.
Ebenso starben sie durch Bomben aus der Luft.

Also: Frauen durften alle möglichen Aufgaben stemmen im Krieg und das Land aufrechterhalten. Sie durften sich aber nicht für den Kampf an der Front entscheiden sondern durften lediglich selbst erschossen werden.



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Männer sind nicht grundsätzlich für den Krieg geschaffen. Früher war das sicher so, als noch Mann gegen Mann mit Schwertern kämpften. Dann würde ich vermuten, dass Frauen für neues Leben geschaffen sind, als Leben zu vernichten. Das liegt in der Natur der Frau. Die Zeiten haben sich dahingehend geändert, dass die modernen Waffen genauso gut von Frauen bedient werden können, wie von Männern. Da gibt es keinen Unterschied. Wieviele Frauen verrichten inzwischen ihren Dienst in vielen Armeen dieser Welt. Können genauso gut mit einem MG umgehen, wie die Männer. Ich erinnere mich noch gut an eine junge US-Familie bei uns. Beide waren in der US Armee. Sie bekam ein Baby. Einige Wochen nach der Geburt ihres Babys wurden beide für einen Einsatz, damals in Kuweit, abkommandiert. Da nimmt das Militär keinerlei Rücksicht. Das Baby wurde dann in die USA verbracht und lebte dort bei den Großeltern der Soldatin, während sie in Kuwait ihren Dienst tat - und - leider nicht mehr zurück kam. Dann stellt sich freilich die Frage nach dem Sinn eine Frau zu Kriegseinsätzen abzurufen, während dem Baby die Mutter entzogen wird.

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Das hat historische Gründe. Frauen waren früher immer für die Sicherstellung der Versorgung der Soldaten zuständig und für das Hüten der Kinder.

Männer sind allein durch das Testosteron tendenziell gewaltbereiter als Frauen.

Das ist doch genau das Verwirrende an modernen Kriegsfilmen / Fantasy-Filmen / Science-Fiction-Filmen / Filmen mit epischen Schlachten. Dort sieht man als Zuschauer immer gerne Frauen für Recht und Ordnung kämpfen. Die haben mehr Sexappeal und sprechen den Jungpubertierenden besser an.
Die Zeiten von Arni als Conan, Dolph Lundgren, Van Damme (um nur einige zu nennen), sind vorbei. Muskelbepackte Helden wirken zu "unsmart". 

Männer werden nicht schwanger und sind physisch stärker und aufgrund der Hormone gewaltbereiter. Deswegen waren / sind Männer immer die Soldaten gewesen.

Diese Rollenveteilung hat sich etabliert und sitzt einfach noch drin. Theoretisch könnten moderne Waffen von Frauen genauso gut bedient werden.

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Kommentar von AlejandroDMed
11.01.2016, 18:37

Es ist ein Mythos, dass Männer gewaltbereiter sind ;-)

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Männer haben genau das gleiche Recht auf Leben wie Frauen. 

Unglücklicherweise sind Männer aber auch diejenigen, die besser zum Kampf geignet sind als Frauen. Wir sind stärker, schneller, schmerzresistenter und all das andere Zeug, was da wichtig ist. Wenn es also darum geht, unsere Gesellschaft, unser Land und auch unsere Familien zu schützen, dann müssen wir das machen.  

Wenn aber einer daraus ableiten will, dass ich in den Kriegen von anderen kämpfen soll, weil das "als Mann" meine Pflicht ist, dann sag ich diesem ******gerne ins Gesicht, dass sich seine ****** Meinung in seinen ********** ***** schieben kann.


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Kommentar von AlejandroDMed
11.01.2016, 18:35

Männer sind schmerzempfindlicher als Frauen. Jedenfalls laut MIT Studien.

Außerdem sind Frauen genau so gut im Kampf geeignet, wie auch Männer. Es würde mehr Sinn ergeben, sowohl Frauen als auch Männer in den Krieg zu schicken.

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Kommentar von papandopulus
11.01.2016, 18:55

Was sind das denn für Ansichten??? Wenn deine Familie auf der Straße bedroht wird rennst du dann weg?

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Kommentar von whabifan
11.01.2016, 18:56

Was ist denn mit Leuten die das nicht wollen? Was ist mit Männer/Frauen die nicht mit der Waffe in der Hand kämpfen wollen? Wieso ist es denn der Krieg der Flüchtlinge? 

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Das kommt noch aus früheren Jahren. Die Frauen wurden immer zuerst gerettet und zwar mit ihren Kindern. Es war ja nicht so, dass die Kinder hinterher Waisen werden sollten. Außerdem sind Männer meistens körperlich stärker, so dass sie auch mehr aushalten sollten.

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Kommentar von AlejandroDMed
11.01.2016, 16:04

Das finde ich aber trotzdem falsch. In einer gleichberechtigten Gesellschaft finde ich es falsch, Frauen den Männern zu bevorzugen.

Und es gibt auch Frauen, die um vielfaches stärker sind als ich.

Tut mir Leid, aber ich kann einfach nicht verstehen, wieso wir diesen Sexismus zulassen, wo wir heutzutage doch eigentlich gleichberechtigt seien sollten?

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Wenn du das nicht verstehst wirst du es auch nicht verstehen. Jemand, der stärker is verteidigt, die die schwächer sind.

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Kommentar von AlejandroDMed
12.01.2016, 03:03

Es gibt auch viele Frauen, die stärker sind als einige Männer. Finde wir sollten auch Frauen in den Krieg schicken. G I Jane ist sicher stärker als ich.

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