Wieso sind Juden immer so böse?

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Liebe MissSchool,

solche Fragen provozieren immer wieder politisch stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Aus diesem Grund haben wir diese Frage geschlossen.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Herzliche Grüße,

Bea vom gutefrage Team

5 Antworten

"Wieso sind Juden immer so böse?"

Die Frage ist ja mal beschissen.

Gibt es Menschen, die wirklich böse sind? Nicht einfach Menschen, die Dinge tun, die anderen schaden, sondern böse Menschen? Ich möchte das bestreiten, in jedem Fall sind das äußerst wenige, und das ist niemals auf ein ganzes Volk übertragbar.

Es gibt Juden, die Dinge tun, die anderen schaden, und es gibt Juden, die keine Dinge tun, die anderen schaden; ebenso gibt es Nichtjuden, die Dinge tun, die andern schaden, und Nichtjuden, die keine DInge tun, die anderen schaden.

Fazit: Zwischen dem Schaden anderer Menschen und dem Judentum besteht kein Zusammenhang. Selbst wenn du den hier unfreiwillig oder absichtlich konstruierst.

"also die machen ja immer Krieg und so gegen Ägypten."

Israel ist nicht "die Juden" - lange nicht alle Juden sind Israelis, und nicht einmal alle Israelis sind Juden.

Es hat vier Mal Krieg zwischen Israel und Ägypten gegeben. Von "immer" kann also keine Rede sein.

Der Israelische Unabhängigkeitskrieg oder Arabisch-israelische Krieg begann mit Kämpfen zwischen arabischen und israelischen Milizen, dann griffen reguläre Einheiten einer militärischen Allianz arabischer Staaten, welche den Teilungsplan der UN nicht akzeptierten, Israel an.

Die Suezkrise erfolgte aus einem Streit zwischen Ägypten auf der einen und Großbritannien, Frankreich unsd Israel auf der anderen Seite nominell um die Nationalisierung des britisch-französischen Suezkanals. Die Ägypter "besetzten", wenn man so will, den damals wichtigsten Seeweg der Welt, der Großbritannien und Frankreich gehörte, die den Kanal gebaut hatten. Die treibenden Kräfte waren die Briten und Franzosen, deren Interessen (Seeweg, politischer Einfluss, Algerienkrieg, Kalter Krieg) die politischen Entwicklungen in Ägypten entgegenstanden. Die Israelis sollten für sie den Buhmann spielen und dafür Gaza bekommen, um seine Grenzen zu verkürzen, von denen aus sie andauernd angegriffen wurden.

Der Sechstagekrieg "begann", wenn man so will, mit einem Angriff der israelischen Luftwaffe auf ägyptische Luftwaffenstützpunkte. Dem vorausgegangen waren Infrastrukturmaßnahmen, massive ägyptische Truppenaufmärsche an der israelischen Grenze (1000 Panzer, an die 100.000 Soldaten), die Sperrung der israelischen Seewege durch Ägypten und der durch Ägypten erzwungene Abzug der UN-Truppen vom Sinai. Das nennt man gemeinhin Kriegsvorbereitungen, weshalb Israel mit seiner Formulierung des Präventivschlags auch international durchgekommen ist.

Der Jom-Kippur-Krieg begann mit einem Überraschungsangriff Ägyptens und Syriens auf Israel am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. Der heißt auf Deutsch Versöhnungsfest, und kein Jude würde da jemanden angreifen.

Die Ägypter haben jedes Mal eins auf die Mütze bekommen, aber weder hat Israel jedes Mal selbst angegriffen noch gingen die Aggressionen vor dem Kriegsausbruch von Israel aus. Was Letzteres betrifft, gingen die militärischen Aggressionen immer von der arabischen (allerdings nicht unbedingt ägyptischen) Seite aus. Aber das Problem ist ja ein Nicht-Militärisches, das beide Seiten nicht lösen konnten und mittlerweile vielleicht auch nicht mehr wollen. (Wobei ich davon ausgehe, dass die Lösung auf arabischer Seite immer die Auflösung des jüdischen Staates war, was für die Juden aus bekannten Gründen völlig inakzeptabel war und ist.)

Auch ist ein Krieg selten so einseitig, dass man von einer Seite, die "Krieg macht" gegen die andere friedliebende, ausgehen kann, schon gar nicht in Nahost, wo es seit dem Ende des Osmanischen Reichs und dem Eindringen der europäischen Kolonialmächte ständig Spannungen gibt. Deine Formulierungen zeugen von einer gefährlich naiven und oberflächlichen Vorstellung von Kriegen mit den einseitigen Schuldzuweisungen, welche die Kriegsparteien der Welt als "Gründe" weismachen wollen. Das ist pure Propaganda.

"Die sollen mal froh sein, dass die jetzt ein Land haben, aber wieso machen die jetzt noch Krieg?"

Welchen Krieg meinst du konkret, den sie "machen"? Gerade ist ja keiner. Aber aus israelischer Sicht werden sie jeden Tag beschossen. Da sterben ganz real Menschen.

"Ich hab ja nichts gegen Juden"

Das ist beruhigend. Deine Frage spricht allerdings eine andere Sprache. Nur unglücklich formuliert?

* "nur gegen jüdische Soldaten, die arabische Länder angreifen"*

Siehe oben. Natürlich sind Angriffe auf andere Länder zu verurteilen, aber wenn das alles so einfach wäre, gäbe es den Konflikt nicht mehr. Einseitige Schuldzuweisungen helfen jedenfalls nicht, eine Lösung zu finden.

“und gegen Juden, die ihren Glauben ausleben!"

Völlig inakzeptabel - „Ich habe nichts gegen Juden, solange sie keine Juden sind!“ Der klassische xenophobe Zirkelschluss. Wieso müssen sich Rassisten immer selbst derart peinlich bloßstellen?

Jeder Mensch soll nach seiner Fasson glücklich werden. Kein anderer hat das Recht, darüber ein Urteil abzugeben bzw. sich dort einzumischen. Ausnahme ist es, wenn jemand seinen Glauben offensiv auslebt, also andere damit belästigt und sie seinem Glauben (oder auch Nicht-Glauben) unterwerfen will. Sorry, aber dein Urteil hier ist ein Abgrund an Intoleranz. Dafür den Stinkefinger.

"Damit zeigen sie nur, wie sie sich von anderen differenzieren wollen."

Damit zeigen sie gar nichts. Sie leben lediglich ihren Glauben, was ihr gutes Recht ist. Was stört dich daran? Hast du einen Glauben, mit dem du irgendjemandem etwas zeigen willst? Aber das hätte mit "den Juden" gar nichts zu tun, sondern mit deiner Vorstellung von Glauben. Es ist auch absurd, zu denken, dass alle Leute eines Glaubens oder Volkes eine soziale Handlung aus demselben Grund begehen. Selbst für religiöse, also im Vorhinein von außen definierte Handlungen trifft das nicht zu.

Ich wüsste auch nicht, was gegen Differenz spricht. Erschreckend finde ich eher, wenn alle gleich sein sollen. Und jemand dafür sorgt … Das wäre der faschistische Staat, den doch wohl keiner (mehr) haben will.

Differenz ist die zwangsläufige Folge und damit der Ausdruck der freien Gesellschaft, in der jeder Mensch nach seinen eigenen Bedürfnissen leben darf, ohne dass jemand ihm Vorschriften macht. Ihre Verneinung ist Ausdruck einer totalitären Denkweise und fordert ein totalitäres Gebilde, das den uniformierenden Willen durchsetzt und das nicht gegen eine einzelne Freiheit, sondern gegen Freiheit an sich gerichtet ist. Es gibt keine menschliche Ethik, die so etwas als legitim verkaufen kann.

Außerdem ist Differenz viel Spannender und macht erheblich mehr Spaß. Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle gleich wären.

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ich glaube der fragesteller wusste schon vorher , dass es solche reaktionen geben wird! es gibt keine juden und araber... es gibt israelis und araber ! und juden und moslems! natürlich gibt es nette israelis , nette araber, nette türken und nette amerikaner... aber eigentlich startet sowas wegen der meinungsverschiedenheit in religionen! niemand hat da einen durchblick... nichtmal die soldaten und politiker wissen wer denn jetzt schuld ist..... der hass hat angeblich schon vor etwa. 4000-5000 jahren angefangen! damals konnten die juden sara und abraham kein kind bekommen und sara war damit einverstanden das abraham ein kind von einer anderen bekommt und dann zu ihr zurückkommt... als das kind mit der araberin hagar da war ..haben sara und abraham sie angeblich verstossen ! damals hat es angefanden ...

hier das zitat : "Ismael in der Bibel [Bearbeiten]

Er war Abrahams Sohn von Hagar, einer Sklavin der Sara (Gen 16,15 EU). Er wurde mit seiner Mutter aus Abrahams Haushalt verstoßen, nachdem Abrahams Frau Sara den Sohn Isaak geboren hatte. Er lebte dann in der Wüste Pharan, wo er eine Ägypterin heiratete (Gen 21,8-21 EU). Zu Abrahams Begräbnis kehrte er noch einmal nach Kanaan zurück (Gen 25,9 EU), seine Tochter Basemat wurde später die Frau Esaus (Gen 36,3 EU). Nach der Überlieferung starb er im Alter von 137 Jahren (Gen 25,17 EU). Er gilt als Stammvater der Araber. Somit repräsentiert die Gestalt Ismaels die ursprüngliche Verwandtschaft zwischen den Israeliten und den Arabern; er selbst wird als ein Typ des Beduinen geschildert. Ismael im Koran [Bearbeiten] Islamisches Fresko zeigt die "Opferung Ismaels" → Hauptartikel: Ismail (Prophet)

Im Koran wird die Geschichte Ismaels anders interpretiert:

Abrahams erste Frau, Sara, konnte ihm in hohem Alter keine Nachkommen mehr schenken. Nach einer Offenbarung heiratete er deshalb Hagar, die Dienerin Saras. Während einer Reise in Südarabien gebar sie ihm den Sohn Ismael. Als sie den Ort des heutigen Mekka erreichten, erhielt Abraham von Gott in einer Offenbarung den Auftrag, Hagar und ihr Kind Ismael an diesem Ort zurück zu lassen, der einmal für die Moslems der heiligste Ort auf Erden werden sollte. Abraham tat dies und zog weiter; mit der Überzeugung, dass Gott sich um die beiden kümmern würde.

FAZIT : total sinnlos , da es den islam damals noch nicht gab...die araber waren damals keine moslems !!!

Daß Krieg geführt wird, hat nicht nur mit den Juden zu tun, sondern mit der Dummheit und Ignoranz aller Menschen,die keine andere Meinung oder sonstiges neben sich dulden.

Warum wurden auch Juden vergast, die im 1.WK gedient haben?

Bin hier gerade über ein paar Fragen auf das Thema gestoßen. Ja also was mich so interessiert, ich versuche mich so bißchen in Hitler "reinzuversetzen". Er wollte Europa erobern und haßte die Juden. Aber es gab ja auch Juden die im 1.WK gedient haben, warum wurden die dann auch vergast?

Er hätte sie doch auch als (erfahrene) Veteranen einsetzen können und mit ein paar Soldaten mehr, hätte ja sicher nicht geschadet, also wenn man schon ganze Länder erobern will.

Was war da der Sinn dahinter? Befürchtete er Verrat oder einen Putsch oder wieso gab er den Juden nicht die Chance, auch mitzukämpfen?

ACHTUNG, ICH SCHREIBE DAS UNTER DEM ASPEKT ZU DENKEN WIE HITLER: Er hätte ja die "nutzlosen Juden" ins KZ schaffen können und die Gescheiten, also die für Deutschland in den Krieg ziehen, ne Chance geben können?

Weiß da jemand, warum er da pauschal ALLE die er fassen konnte in KZ steckte wovon die meisten dann auch noch vergast wurden? Wieso hat er sie überhaupt vergast? Er hätte sie ja auch Autobahnen bauen lassen können oder so mal blöd gesagt. Wäre zwar auch unmenschlich gewesen, aber wenn man schon krank denkt, würde es wenigstens mehr Sinn ergeben und es wären noch mehr Kräfte freigewesen für den Krieg???

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Wisst ihr vielleicht, wie der Film heißt?

lg

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