Wieso sind Hüte nicht mehr so "in" wie früher?

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2 Antworten

Nun, ich denke schon, dass seit einiger Zeit Hüte eine gewisse Renaissance erfahren.

Sie kamen durch die Zunahme des Autos außer Mode. Früher trug man Hut, um sich vor dem Wetter zu schützen. In den 50er Jahren wurde die Gesellschaft zunehmend motorisiert, bald hatten viele ein Auto und man ging nicht mehr zu Fuß, sondern fuhr mit dem Wagen. Dabei waren Hüte unpraktisch. Es galt bald als modern, keinen Hut zu tragen, nicht zuletzt auch, um so zu zeigen, dass man Autofahrer sei.

Als John F. Kennedy 1961 als Präsident der USA vereidigt wurde, truge er als erster Präsident keinen Hut. Das hatte einen großen Einfluss auf die Mode der 60er Jahre, die den Herrenhut praktisch vollständig abschaffte.

Mittlerweile werden aber wieder häufiger Hüte getragen. Was sicher auch damit zusammenhängt, dass dem privaten Automobil nicht mehr die Bedeutng wie vor 50 Jahren zukommt. Bezeichnend ist, dass gerade traditionelle Hutmodelle gerne getragen werden, Hüte wie der klassische Fedora etwa. Aber auch Bowler oder gar Zylinder sieht man hin und wieder, gerne dann auch in Verbindung mit legerer Freizeitkleidung oder szenetypischer Trendkleidung.

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Frage ich mich auch ^^ Ich bin zwar selbst kein Hutträger, aber finde sie bei anderen ganz stylish.

Ich kenne eine einzige Person, die einen Hut trägt (unter 30 Jahre)

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