Wieso sind es immer die "Anderen"?

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11 Antworten

Die "Anderen" zu definieren, war schon immer äußerst subjektiv. Zu dieser fiktiven Menge gezählt werden, ist für einen selbst unangenehm - denn man wird ja dabei übergangen. 

Besonders interessant finde ich es immer wieder hier, wenn sich Nutzer über die Fragen anderer aufregen können, deshalb überreagieren und dies leider auch anstelle ihrer Antworten wörtlich zum Ausdruck bringen. Das sind dann immer auch Leute, deren Fragenkonto wirklich einen Ölwechsel gebrauchen könnte... :)

Sie bilden sich ein, Fragen zu stellen, wäre ein Zeichen von Unbeholfenheit, was sie innerlich ablehnen. Nur vergessen sie dabei, dass, wenn jeder so wäre, es GF gar nicht geben könnte. Folglich sind sie die eigentlich Anderen, was sie allerdings niemals über sich gelassen hinnehmen könnten. Schließlich hätten dies ja, die aus ihrer Sicht  "Anderen", behauptet :-)

Schon Woody Allen sagte in einem seiner früheren Filme: "Subjektivität ist objektiv !" :)

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Kommentar von TimeosciIlator
14.11.2016, 22:46

Dankeschön für das Goldene Sternchen...:)

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das liegt daran, dass man selbst immer der Mittelpunkt des Universums ist, und alle anderen eben die Anderen sind. Das ist völlig normal. Für die Anderen bist du natürlich die Andere.

Mein Freund motzte mal in Palma de Mallorca über die vielen Touris, die ihm auf die Nerven gehen würden. Als ich ihn darauf hinwies, dass auch er ein Tourist sei, war er beleidigt.

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Kommentar von safur
07.11.2016, 07:27

Schönes Beispiel. Ich glaube er wollte einfach hören, beim nächsten Mal gehen wir woanders hin. :-)

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Hallo!

Kurz und bündig -------> es ist schlicht bequem, andere für i.was verantwortlich zu machen bzw. die Schuld bei den anderen zu suchen.. außerdem kommt man sich dann i.wie "besser" vor ... denn es sind ja die anderen, die an der Kasse stehen & meinen, sie kämen zu kurz^^ und so impliziert man sich selbst da eben nicht mit ein..!

Solche Sprüche würde ich jedoch nicht Überbewerten. Die klopft man in der Regel total automatisch & ohne einen bösen Hintergedanken zu hegen oder sich groß was dabei zu denken. Das ist nur menschlich ;)

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Das kenne ich so  nicht . Ich jedenfalls höre ständig gerade vor den Feiertagen von allen , das die sich den Stress an tun und klagen , das Feiertage Stress sind , also nicht über die anderen sondern sich selbst bemitleiden , ich habe das nie Verstanden , weil 1. alles was Geschenke , gerade zu Weihnachten für Kinder angeht kann man lange vorher kaufen.
2. ist auch hier gerade wieder zu  Weihnachten, aber leider auch zu anderen Feiertagen , das ganze Essverhalten ausgeufert , der Sinn von Feiertagen ist
leider  verloren gegangen .  Es geht nur noch um Konsum , aber es hat ja jeder selbst in der Hand wie man das macht . Ich jedenfalls habe da nie mit gemacht und werde es auch nicht . Ich vermeide es am besten vor Feiertage einzukaufen , dann stehe ich auch nicht in der langen Schlange an der Kasse. 

Aber du hast schon recht in vielen belangen heißt es die anderen und alle machen mit . Das liegt wohl daran das viele die Fehler der anderen sehen , aber ihre eigenen nicht . Und das Tratschen macht ja bekanntlich auch vielen Spaß. 

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Ich denke das kommt daher, dass das eigene Gehirn sich immer besser sieht als die anderen. Für einen selbst sind es immer "die anderen" die Fehler machen oder sich irgendwie seltsam verhalten. Man selbst würde das ja nie tun, weil man es ja besser weiß. Außerdem ist es immer leichter über andere und deren Eigenschaften zu reden, als über sich selbst. 

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Die Hölle, das sind die Anderen.

Jean-Paul Sartre - »Geschlossene Gesellschaft«

Für die Anderen gehörst du zu den Anderen. ;-)

Aus der subjektiven Sicht sind es immer die Anderen. Wenn man selbst der Einzige wäre, der etwas macht, dann wäre es ja kein Problem. Das Problem taucht ja erst auf, wenn viele Andere es auch machen. Das Einkaufen wird vor den Feiertagen ja nicht zum Stress, weil man selber einkaufen geht, sondern weil alle Anderen (die da sind) zur gleichen Zeit das Gleiche machen.

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stimmt, nur die anderen kaufen ein. Wir MUSSTEN ja tatsächlich etwas besorgen xD

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Echt, es sind immer die anderen ;-). Ich decke mich vorher ein und kaufe höchstens vor einem Feiertag oder langem Wochenende noch etwas ein, was ich vergessen habe. Dann ärgere ich mich immer über die vollen Parkplätze und die langen Schlangen an der Kasse.

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Tatsächlich kaufe ich nicht riesig ein vor den Feiertagen. Ebenfalls stürme ich an Feiertagen auch nicht ein anderes Bundesland, in welchem der Feiertag nicht gefeiert wird, und kaufe dann ein.

Somit zähle ich mich nicht zu dieser recht undefinierten Menge.

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Kommentar von rockylady
07.11.2016, 16:56

es dürfte sich von selbst verstehen, dass dies lediglich als Beispiel dient und nicht die Pointe der Frage ist.

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Das denken nur die Egoisten.....die glauben die sind die Einzigsten, die das Recht haben, überall die Wichtigsten zu sein...

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Ich sage in solchen Fällen scherzhaft: "Nach den Feiertagen gibt es nichts mehr", wenn ich die vollbeladenen Einkaufswagen mancher Leute sehe.

Wie kommst du übrigens auf die Idee, "wir" zu schreiben?
Das mache ich nur, wenn ich weiß, dass die anderen - die ich anspreche - auch so denken.

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Kommentar von rockylady
07.11.2016, 10:11

weil WIR die Anderen sind.

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