Wieso sind die Zinsen von Banken so niedrig?

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5 Antworten

Stimmt, du hast anscheinend keine Ahnung von Wirtschaft. Macht aber nicht nix :-)

Wenn die Zinsen für Einlagen hoch wären und die für Kredite niedrig, was machen Banken dann mit dem ganzen Geld, dass sie von Anlegern einnehmen?

  1. Sie können Kredite ausgeben. Ach nee, da sind die Zinsen ja niedrig. Ist ja blöd. wenn  man seinen Kunden mehr bezahlt, als man beiden Krediten einnimmt.
  2. Sie können das Geld bei der EZB anlegen. Ach nee, geht ja auch nicht, da zahlen sie für Einlagen sogar Strafzinsen. Ist irgendwie auch blöde.

Die Krux ist, dass im Moment niemand das Geld haben will. Die EZB nicht, die Banken nicht und Kredite will auch niemand so richtig aufnehmen. Wenn keine Nachfrage nach einem Gut herrscht, aber ein großes Angebot, sinkt der Preis. Und was ist der Preis des Geldes? der Zins.

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Der Grund dieser Misere ist die kontraproduktive Finanzpolitik des Herrn Draghi. Der wift Monat für Monat 60 Millarden auf den Markt um südeuropäische Länder zu "retten". Der Erfolg bleibt jedoch aus. Es werden dadurch keine Arbeitsplätze geschaffen wie man feststellen kann. Durch diese verherende Finanzpolitik ist es dazu gekommen, dass die Zinssätze ( Leitzins) immer weiter abgesenkt wurden. Die Banken können demzufolge keine höheren Zinssätze auf Sparkonten ihrer Kunden zahlen. Kredite sind derzeit auch günstig, z B.für das Bauen. Wenn die Bank durch  Zinsen nichts erwirtschaften kann, kann sie auch keine höheren Zinsen auf die Guthaben ihrer Kunden zahlen.  Der Kunde spart sich letztendlich arm. Am Ende versuchen die Banken nun, mit nicht nachvollziehbaren Dispozinsen ( 9,55 und mehr Prozent)  die Kunden abzuzocken, die ihr Konto überziehen oder gar das eingeräumte Limit überschreiten. Die Kontoührungsgebühren steigen. Das Abheben von Geld an Automaten wird auch mit teils unverschämten Gebühren belastet. Hier laufen einige Klagen gegen die Banken. Die Gebühren für EC und VISA Karten steigen. Die Banken haben eben ein Monopol und nutzen das teilweise schamlos aus. Dennoch sind die Bilanzen der Banken immer noch sehr ordentlich, was man an den Honoraren der Vorstände und Aufsichtsräte sehen kann. Benötigtes Geld zieht man eben dem Normalverbraucher aus der Tasche, der sich kaum oder gar nicht wehren kann. Schuld an der ganzen Misere trägt, wie eingangs erwänhtn dieser EZB Chef Draghi. So wie es aussieht, wird sich das auch in den nächsten 2-3 Jahren nicht ändern. Es könnte höchstens noch schlimmer kommen, wenn dieser Draghi seine monatlichen "Ausageben" weiter erhöht.

Deshalb ist es ratsam, dass man sich ein Konto bei einer Direktbank eröffnet.Dort fallen derzeit noch keine Kontoführungsgebühren an. Geldabheben an Automaten ist auch kostenlos, auch wenn man das im Ausland macht. EC und VISA Karte kostenlos,auch für den Ehepartner. Wenn auch niiedrig, werden die Guthaben verzinst. Man kann Aktien kaufen, Fonds, ect. alles geht über die Direktbank problemlos. Aktiendepot kostenlos. Nimmt man das alles in Anspruch, so spart man bei den Direktbanken über das Jahr gesehen einige hundert Euro. Hat man Fragen, kann man diiese telefonisch klären und bekommt fachkompetente Auskünfte. Man spart sich den Weg zur Bank und die Suche nach Parkplätzen. Ich habe seit c. 20 Jahren ein Konto bei einer Direktbank. In all diesen Jahren funktionierte alles super. Egal ob Aktienkäufe, Umbuchungen von einem auf ein anderes Konto, alles geht per Telefon. Man kann den Kontostand zu jeder Zeit abfragen, egal ob Sonntag, Nachts oder wann immer man will. Man ist an keinerlei Öffnungszeiten gebunden, wei das bei Filialbanken der Fall ist.

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Wenn die Banken sich für null Zinsen Geld von der EZB leihen können, brauchen sie natürlich auch ihren Kunden für deren Einlagen keine Zinsen zu zahlen. Geld ist quasi im Überfluss vorhanden.

Der Dispozins ist sogar relativ günstig - auch da gab es in der Vergangenheit noch deutlich höhere Werte. Aber das ändert nichts daran, dass der Dispositionskredit so ziemlich die teuerste aller Kreditformen ist.

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Du musst immer bedenken, dass die Banken viel mehr darauf aus sind SELBST Profite zu erwirtschaften, und das können sie selbst nur schwer, wenn sie nicht wissen wo sie aufgrund der niedrigen Zinsen die Rendite herholen sollen...vor allem da die Banken vielen Kunden aus älteren Verträgen (Bausparern, Lebensversicherungen, Rentenversicherungen...) eine höhere Rendite GARANTIEREN! Wenn die Bank einem Kunden aber als Beispiel 2,25% pro Jahr garantieren muss, dann hat die Bank das Problem erstmal diese 2,25% selbst irgendwo zu erwirtschaften, + obendrauf etwas was für die Bank überbleibt...deswegen sind niedrige Zinsen für Banken auch nicht gut. Zudem bleibt z.B. bei langfristigen Finanzierungen (Kunde kauft Haus o.ä.) deutlich weniger für die Bank über, deswegen hauen die Banken derzeit so ungerne Geld raus.

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Zinsen werden weitergegeben.

Wernn die EZB den Baken Geld quasi umsonst (also 0% Zinsen) gibt, dann macht die das damit mehr Geld in die Wirtschaft kommt.

Die Banken können nun Kredite vergeben die extrem günstig sind wie beispielsweise eine Immobilienhypothek zu 1,x % Zinsen oder ein Privatkredit zu 3% Zinsen.

Vor vielen Jahren hat das noch knapp 10% gekostet.

Der Dispozins ist ein Spezialfall. Hier geht es um eine Überziehung des Girokontos. Da die Geschäftsbeziehung zu den Kunden stabil ist weil man sich ja fast nie eine neue Bank sucht, sind die Zinsen hier nie gesunken. Die Bank nimmt 12% weil sie es kann und die Kunden trotzdem nicht gehen (aus Bequemlichkeit).

Aber im Allgemeinen sinken alle Zinsen wenn die EZB die Zinsen für die sogenannte Bankenrefinanzierung auch senkt.

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