Wieso sind die Weibchen in der Insektenwelt größer als die Männchen?

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Weibchen, die bei den meisten Arthropoden (Insekten und Spinnentiere) das größere Geschlecht stellen, wachsen in der gleichen Zeit schneller als ihre männlichen Artgenossen – zumindest bei der großen Mehrheit der untersuchten Arten.

Diese vor allem bei Schmetterlingen und Bienen, Ameisen, Wespen und andere Hautflüglern häufige so genannte Protandrie reichte jedoch allein nicht aus um den Größenvorsprung der Weibchen zu erklären.

Es gibt verschiedene Erklärungen für das „Turbowachstum“ der weiblichen Insekten und Spinnen. Die in den Augen der Wissenschaftler spannendste Theorie geht davon aus, dass es zwar energetisch “billiger” ist, die kleineren Spermien gegenüber den größeren Eizellen zu produzieren, es aber aufwändiger ist, die männlichen Gonaden und Geschlechtsorgane zu produzieren. Zu große Männchen bräuchten deshalb zu viel Zeit für ihre Entwicklung und wären daher „unökonomisch“. Die Evolution habe daher bei diesen Tiergruppen vermehrt kleinere Männchen hervorgebracht.

Bei Spinnen stimmt das, doch das sind keine Insekten. Insektenmännchen sind nicht selten größer als die Weibchen (z.B.Hirschkäfer). Meistens sind beide Geschlechter gleich groß.

weil diese die eier tragen müssen und dabei dennoch fliegen können müssen, das männchen hat ledigilich ein wenig erbmaterial mit sich rumzutragen

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