Wieso sind die USA-Unis Nr. 1 weltweit?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Mag sein, dass die USA einige Unis haben, die weltweit an der Spitze stehen. Dennoch würde ich durchschnittliche Qualität der deutschen Hochschulen besser einschätzen als die der USA. In Deutschland ist es fast egal, an welcher Uni man studiert. Man bekommt praktisch überall eine solide, anerkannte und praktisch gleichwertige Ausbildung.

Dafür hat man in den USA zwar Spitzenunis, in der Breite wird es dann aber eher wieder dünn.

Was du aber auch nicht vergessen darfst: Die Kriterien für diese globalen Rankings sind relativ fragwürdig, wenn es um die tatsächliche Studienqualität geht. Da wird nämlich eher danach geschaut, wie viel Geld für Forschung eingeworben wird, wie viel die Angestellten publizieren, wie die zitiert werden, wie viele Nobelpreise aus der Uni hervorgehen uswusf. Kriterien, die mit den Studienbedingungen und der Qualität der Ausbildung zu tun haben, kommen da erst ganz weit hinten.

Letzten Endes geht es bei diesen Rankings also ums Geld, und da funktioniert die deutsche Hochschullandschaft einfach anders. In den USA bekommen die Unis zwar auch Geld von den Bundesstaaten, aber zusätzlich einen riesigen Batzen durch Studiengebühren und Spenden. Dadurch können gerade die populären und bekannten Unis ganz andere Etas aufbauen, als hier in Deutschland.

Aber wie dem auch sei, ich persönlich halte das deutsche System mit seinem kostenlosen Zugang und der sehr guten Qualität auch kleinerer Hochschulen für besser als die Konzentration auf wenige Spitzenstandorte. Davon, dass die Unis in den USA also pauschal "besser" seien, kann man meines Erachtens nicht sprechen.

Bravo, jeder Satz ist richtig.

Und: "Letzten Endes geht es bei diesen Rankings also ums Geld, und da funktioniert die deutsche Hochschullandschaft einfach anders."

erklärt, warum bei den Rankings die US-Universitäten immer besser abschneiden als die deutschen. Die Kriterien sind einfach auf das US-amerikanische System zugeschnitten.

1

Nur mal am Rande erwähnt:

Antwort gilt in Bezug auf technische resp. ingenieurwissenschaftliche Studien und das Niveau einer Uni oder TH in D...

Unsere deutschen Austauschstudenten, die auch gut waren, aber nicht unbedingt alle die besten oder sehr gut, haben ausnahmslos 1 Jahr lang in den USA an der renommierten Purdue-University in allen Fächern trotz Sprachschwierigkeiten auf Anhieb die Bestnote erreichen können - im Fachbereich Elektrotechnik oder dort Electrical Engineering.

Außerdem ist dort vieles schulisch geregelt, die haben eine wesentlich bessere Eliteförderung. Man wird quasi als Studienfach in einer Art Verlängerungsstudium promoviert - hier in D ein ungleich dornenreicherer sehr anspruchsvoller Weg mit viel größeren Hürden...(zumindest beim üblichen rigorosum...)

Fazit: die Hürden und Maßstäbe liegen dort schon sehr tief unten...

Trotzdem ist die USA noch besser

Was verstehst du unter "besser"

Die Tatsache, dass die Studenten in den USA finziell gut dastehen müssen, das sie die immensen Studiengebühren (abgesehen von den wenigen Stipendiaten) selbst tragen müssen?

Dein Fragetext ist nicht korrekt. Manche US-Unis sind Nr 1 weltweit und sehr viele sind Schrott. (verglichen mit den deutschen Unis, die ein relativ einheitliches Niveau haben).

Manche US-Unis oder Colleges dienen vorwiegend der Selbstfindung oder Beschäftigung mit angenehmen Dingen.

Als Beispiel nenne ich dir das College of the Atlantik in Bar Harbor ME, wo ich öfters war. Dort studieren 350 Studenten "Humanökologie" (sagt auch Wiki). Was ist das?

Woran möchtest du das denn fest machen? Nach welchen objektivierbaren Kriterien und Maßstäben sollen die amerikanischen Unis besser sein? Und dann welche? Alle oder nur bestimmte?

Wie albern solch eine oberflächliche Betrachtung ist, zeigt sich doch spätestens dann, wenn man die Frage aufwirft, was dieses "besser sein" denn für die Studenten bedeuten soll...?

Lernen die etwa besser, weil der vermeintlich gute Ruf ihnen dabei hilft, besser zu lernen...? 

Diese vordergründige Gier nach oberflächlichem Status ignoriert auf eine deprimierend dümmlich-bornierte Art, dass Lernen nicht nach dem Nünberger-Trichter-Prinzip funktioniert, sondern ein Prozess der Vermittlung UND Aneignung darstellt. Nur weil jemand ein paar hundertausend Euro für einen Studienplatz hinblättern kann, geht bei dem nicht mehr in die Birne rein...:-)))

Ich habe mal gelesen, daß die Betreuung in vielen Unis der USA besser sein soll, daß mehr Lehrkräfte den Studierenden zur Verfügung stehen sollen, als das bei uns der Fall ist.Während meines Studiums in D habe ich die Professoren hauptsächlich in Vorlesungen erlebt, manche ließen sich sehr oft durch nachrangige Mitarbeiter des Lehrstuhls  vertreten.


  • Weil die dortigen Unis sich aufgrund der horrenden Studiengebühren die besten Professoren einkaufen können.
  • Die USA die besten Professoren nicht mit 65 Jahren vor die Türe setzen (wie in Deutschland) sondern solange beschäftigen, wie lange sie Wissen vermitteln können.

Die teuren Spitzenunis in den USA sind sicher sehr gut. Die allermeisten US-Unis sind jedoch schlechter als die europäischen. 

Diese Top-Unis verlangen pro Jahr mindestens 30000 Dollar, oft weit mehr. Dazu kommen hohe Spenden aus der Oberschicht.

Harvard und Co. schwimmen in Geld und "kaufen" sich Spitzenleute aus der ganzen Welt. Mit Leuten aus dem US-Schulsystem ginge das gar nicht. 

Mit 30000$ im Jahr darfst du an einer normalen Sate-U studieren aber sicher an keiner Ivy-League Uni. Da kostet das Studium locker mehr als eine Million $.

0
@hutten52

Der Autor dieses Links besuchte die Harvard University 4 Tage lang als Mitglied eines Chores. und hat dort gesungen.

Also viel hat er nicht mitgekriegt.

Die Studiengebühren sind derart hoch, dass wir uns keine Vorstellungen machen  Und die Studienverhältnisse würden mir auch nicht gefallen.

Ich bin offensichtlich einer der wenigen Menschen, die ein postdoctoral fellowship dorthin nicht angenommen haben.

0

Und was bringt es wenn hier alles bezahlt wird ?! Leute die nicht Arbeiten wollen sonder nur Schule uns dann für andere Menschen ihr Geld leben toll nh.

Und dort kostet alles also wenn du weiter schule machen willst und nicht arbeiten heißt es anstrengen und lernen.

Da Studienplätze ohnehin rar sind, sollten die eigentlich vorrangig für Deutsche da sein, aber was das mit nicht arbeiten wollen zu tun?

0

Weil fast keiner arbeiten will, und immer gerne lieber in die schule geht.

1

Amerika wurde 1492 entdeckt.

Gegründet 1776

Was möchtest Du wissen?