Wieso sind die Spitzenleistungen im Weitsprung so unterschiedlich?

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3 Antworten

Also ich würde da sagen, dass es auch immer darauf ankommt wie fit man gerade ist... Ich kenne es bei mir selbst, teilweise ist ein Sprung dabei bei dem einfach alles passt, dass sind dann diese, die man sehr selten verbessern kann. Aber es kann auch mal nen Meter weniger sein, wenn du einen schlechteren Tag hast oder der Anlauf oder sonstiges nicht genau passt. Es muss halt immer alles passen und wenn dann mal ein Sprung rausgehauen wird der schwer zu brechen ist, dann ist man halt immer knapp vorbei :) hoffe du weißt was ich meine

Durchaus. Nur ist das für mich keine Begründung warum ein Spitzensportler auf ohne Vorankündigung so viel weiter Springen kann. Ich meine es kam ja auch nie jemand dahergelaufen und verbesserte den 100m Weltrekord um ne halbe Sekunde.

Das nur einer von tausenden Sprüngen die ein professioneller Weitspringer macht eben über 60cm besser ist als alle anderen, nur weil er perfekt passt, kann ich mir eben nicht vorstellen.

Das traue ich evtl. nen jemanden zu bei dem die Reserven noch nicht ausgetrainiert sind. Z.B. Schülern oder Hobbysportlern. Aber doch niemanden in der Weltspitze.

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@Wonderwok

Wie wäre es, wenn du einmal hypothetisch die Einnahme verbotener Substanzen in Betracht ziehen würdest? Es ist doch verwunderlich, dass es nur 2 Springer(nach diesseitigem Kenntnisstand) gibt, die diese Superweiten erreicht haben. Und wie viele Rekorde gibt es gerade in der Leichtathletik, die nach Überprüfung der Blutwerte aberkannt wurden? Ich war selbst Sprinter und Weitspringer und nehme an zu wissen, wovon ich spreche und  bin daher der Auf-fassung, dass man ohne "Nachhilfe" solche Werte nicht erreichen kann.     

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Soweit ich weiss, wurde damals der Weltrekord von Bob Beamon in Mexiko aufgestellt. Sorry, wenn ich mich da irre. Man ging davon aus, dass diese Weite in Zusammenhang mit der so hoch gelegenen Sportstätte in Verbindung zu bringen ist. Der Luftwiderstand geringer ist, als in tiefer gelegenen Sportstätten. Bei diesen Rekorden kommt es auch auf die Tagesform an. Wer selber Sport treibt, der weiss, dass man nicht jeden Tag Höchstleistungen abrufen kann. Wie oft werden von unseren Sportlern Medaillen erwartet. Am Grünen Tisch sind diese schon eingeplant, aber bei den Wettkämpfen scheitern dann die Athleten. Trainingsmethoden z. B. spielen eine Rolle. Äthiopier und Kenianer sind in den Laufsportarten kaum zu schlagen, wenn es um lange Distanzen geht. Vielleicht spielt Körperbau und Anatomie dieser Supersportler auch eine Rolle.

Wahrscheinlich ist es jetzt schwerer ein Stoff zu bekommen die nicht zu entdecken ist?

Es gab einer Zeit wo die Doppingkontrollen nur auf chemischen Stoffe als Ziel standen.

Und, vor allem, wurde nicht vor die Wettkämpfe und während der Training geprüft.

Und, um kein falschem Verdacht aufkommen zu lassen, gibt es Ausnahme-Sportler nicht jeden Tag oder Jahrgang.

Ja. Aber Doping erklärt ja keine so ungeheure Leistungssteigerung. Vorallem, weil diese Leistungen ja nicht dauerhaft abgerufen wurden bzw. trotz nachfolgend fehlender Dopingkontrollen nicht annährend wiederholt werden konnten. In anderen Dopingverseuchten Sportarten ist ja die Leistungsdichte in den Spitzen auch deutlich höher.

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