Wieso sind die Leute so pseudo christlich?

25 Antworten

Wenn man meint, dass die Bibel mehrfach umgeschrieben wurde, wieso sind dann Neuübersetzungen im Auftrag beispielsweise der katholischen und der evangelischen Kirche (dieses Beispiel trifft auf die Einheitsübersetzung zu) so wenig in ihrer Klarheit im Einklang mit der jeweiligen Kirchenlehre, sondern müssen erst zum Teil massiv interpretiert werden? Die logische Schlussfolgerung ist, dass die Bibel zwar neu übersetzt worden sein mag, aber dadurch nicht zwangsläufig verfälscht wurde. Vielmehr ist das, was davon interpretiert und in Folge dessen vertreten wird, eine Verfälschung, sofern es nicht der Klarheit ohne Interpretation entspricht - und die Bibel ist in vieler Hinsicht sehr klar.

Es ist schade, dass Du heute diese Erfahrung gemacht hast. Ich bin selber katholisch und aus freier Entscheidung zur Erstkommunion und später zur Firmung gegangen. Sicherlich sind auch Kinder dabei, die von den Eltern gedrängt werden, oder sie machen es wegen der Geschenke. Aber sicher nicht alle. Bei uns in der Gemeinde (wir sind ziemlich klein) sind die Kinder mit viel Eifer bei der Sache und keiner wird bei der Vorbereitung zu irgendwas gezwungen. Es wird sehr darauf geachtet, dass jedes von den Kindern wirklich auch versteht was bei der Kommunion passiert. So dass bei der Feier der Erstkommunion es dann für alle ein freudiges Ereignis wird und die Kinder nicht brav nach Plan handeln, sondern sich darauf freuen nun auch den Leib und das Blut Christi empfangen zu können. 

Leider muss ich Dir recht geben, dass immer mehr Christen eher Christen auf dem Papier sind, als dass sie ihren Glauben auch im Alltag leben. Das betrifft die katholische Kirche genauso wie die evangelische. An Weihnachten und vielleicht noch Ostern in die Kirche und dann weiter im Alltag. Ist sehr traurig, wird aber leider immer mehr. Wenn die Eltern eines Erstkommunionkindes so eine Art von Christen sind, dann kann natürlich sowas dabei rauskommen, was Du heute erlebt hast. Dann wirkt alles gekünstelt und die wahre Freude über das Geschenk Jesu bleibt auf der Strecke. Sehr schade. 

Was mich noch interessieren würde ist, wo Du das her hast, dass die Bibel mehrmals umgeschrieben wurde? Das ist mir neu. Erklär mir das bitte.

Ich wüsste auch nicht wann die Bibel umgeschrieben wurde?.  

Nur hat Jesus nix mit der Erstkommunion zu tun, niemals kannte man dies im 1. Jahrhundert als alles noch Brandneu war..gab es auch niee eine Kindertaufe.erst dann brauchte man diesen Ersatzweg über die Kommunion 

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@brettpit

Es stimmt, dass die Kindstaufe erst im 5. Jahrhundert zur Regel wurde. Allerdings wird schon in der Apostelgeschichte darüber berichtet, dass von einzelnen Leuten das ganze Haus mitgetauft wurde und der betreffenden Person mit ihrem ganzen Haus auch die Rettung für sein ganzes Haus zugesagt wird. Wieso sollte da nicht ein Kind dabei gewesen sein. Ist natürlich Spekulation, aber möglich wäre es. Die Kirche legt Joh 3,5 für die Notwendigkeit der Kindstaufe zugrunde: „Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ Klar kann man das wieder so oder so auslegen. 

Aber nachdem so ein kleiner Mensch eben noch nicht in der Lage ist selbst für sich zu entscheiden, muss eben Mama und Papa ran und das Beste für ihr Kind entscheiden. Und die Entscheidung ein Kind unter den Schutz des Höchsten zu stellen empfinde ich als guten Plan. Sicher ist es dann notwendig die Erstkommunion und Firmung in der katholischen Kirche, bzw. Konfirmation in der evangelischen Kirche zu haben, denn es ist natürlich nötig, dass sich das getaufte Kind selbst für den Weg mit Gott entscheidet. Nachdem wir Katholiken in Hostie und Wein ja wirklich Jesu Leib und Blut sehen, wir also an eine echte Wandlung glauben, ist die Erstkommunion ein großer Schritt im Leben eines kleinen Christen. Und es ist wichtig, dass dem eine ausreichende Vorbereitung vorausgeht. Zu dieser Vorbereitung zählt auch die erste Beichte(ein Sakrament, das leider immer mehr ein trauriges Dasein fristet, aber das nur am Rande erwähnt). Das Kind ist durch die Kindstaufe bereits ein Teil des einen Leibes, geht nunmehr nicht mehr verloren, und wird Schritt für Schritt zum mündigen Christen.

Das Jesus nix mit der Erstkommunion zu tun hat, damit tu ich mich ein wenig schwer. Sicherlich hat er nicht die Feier der Erstkommunion eingesetzt und gesagt: jedes Kind in der 3. Klasse Grundschule soll das tun. Aber sehr wohl hat er am Abend vor seinem Tod das Abendmahl eingesetzt. Und nach dem katholischen Verständnis von eben diesem Abendmahl, ist es notwendig auf ein Alter des Kindes zu warten, wo eine eigene Entscheidung möglich ist und auch das Verständnis bereits vorhanden ist was dabei passiert. 

Wenn man keine Kindstaufe macht,braucht man natürlich auch keine Erstkommunion, weil die Taufe  ja dann bereits eine bewusste Entscheidung voraussetzt. Ich für meinen Teil bin mir lieber darüber sicher, dass mein Kind auch schon vor seiner eigenen bewussten Entscheidung zu Jesus gehört. 

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Es ist schon ein Problem mit der kath. Kirche. Natürlich ist dort das Meiste rituell und eingeübt - man kann fast sagen: gestellt. Aber da Du Deinen kath. Glauben beibehalten willst, wird es schwierig. Dass in den christlichen Freikirchen mehr Ernst vorhanden ist, ist Natur der Sache. In die beiden Großkirchen wird man als Säugling hineingetauft. Bei den Freikirchen muss man schon selbst aktiv um seine Eingliederung bitten. Daraus ergibt sich automatisch ein gewisser Ernst: Niemand ist dort ohne (oder gar gegen) seinen Willen. Was meinst Du damit: Die Bibel wurde mehrmals umgeschrieben?

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