Wieso sieht man auf der Erde erst den Himmel und auf dem Mond gleich das Weltall?

8 Antworten

Der Mond hat, anders als die Erde, keine Atmosphäre. Das ist der Zwischenraum zwischen Planet und Ozonschicht, in dem das Licht der Sonne gebrochen wird.

Dir ist auch sicher aufgefallen, dass der Himmel nicht immer gleich aussieht, farblich. Das liegt an den UV-Strahlen und den Wellen die die Erde erreichen. Je nachdem welche Tageszeit wir haben ändert die Sonne die Position und auch welche Wellen durchdringen (langwellig, kurzwellig, mittellangwellig) und somit auch die Farbe des Himmels. Bei Nacht dringen kaum bis keine UV-Strahlen auf deinen Standpunkt. Darum siehst du Nachts auch die längst erloschenen Sterne.

Längst erloschen? Hä? Alle ja nicht!^^

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@Glatteis

Doch, klar. Die Sterne die du mit deinen Augen am bloßen Himmel sehen kannst, sind vor Millionen von Jahren erloschen.

Natürlich gibt es noch genug Sterne. ^^

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@DevourYou

Da unterliegst du einem Irrtum ... die Sterne, die du mit bloßem Auge sehen kannst, sind alle Teil unserer Galaxis und somit höchstens einige zehntausend Lichtjahre entfernt, sprich, wir sehen sie wie vor maximal einigen zehntausend Jahren. Die typischen Entfernungen der hellsten Sterne liegen sogar nur bei einigen zehn bis hundert Lichtjahren. In Relation zur Lebensdauer der meisten Sterne ist das ein verschwindend kleiner Zeitraum, lediglich bei einigen sehr weit entwickelten Roten Riesen in großer Entfernung könnte es also sein, dass sie bereits "erloschen" sind, wir auf die Information darüber aber noch ein wenig warten müssen.

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Die Erde hat eine Atmosphäre auf der sich das Sonnenlicht reflektiert. Außerdem haben wir dadurch Sauerstoff, Wetter usw.

Der Mond hat keine Atmosphäre. Folge daraus ist, das sich das Sonnenlicht erst auf der Mondoberfläche reflektiert. Dadurch hat man ungehinderte Sicht auf das Weltall.

genau und weil du datzwischen halt noch die ozonschicht hast!

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