Wieso sehen so viele Menschen nicht ein, dass es keinen allgütigen, allmächtigen und somit vollkommenden Gott/Allah gibt?

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28 Antworten

Ich glaube auch nicht, aber viele christen glauben, dass gott den menschen schuf und ihm einen freien willen gab, der mensch benutzte diesen und sündigte, diese sünde war quasi die büchse der pandora und sorgt seit je her für krieg, gott könnte zwar eingreifen, aber das ganze ließe sich nur aufhalten, wenn der freie wille des menschen gebrochen wird, deswegen wartet er ab, bis sich genug zu ihm gewendet haben, weil sie frei entschieden haben ihm zu folgen und rebootet quasi die welt und macht sie wieder sündenfrei, seine barmherzigkeit zeigt sich nur dadrin, dass.er bereit ist menschen die eigentlich sünder sind wieder aufzunehmen, sofern sie auf seiner seite sind! Ob das nun schwachsinn oder sonstwas ist, ist eine andere frage, aber so in der art argumentieren einige christen auf deine frage! Lg

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Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.

Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht.

Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt, den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal, oder an Gott/Allah oder wie immer er auch heißen mag? Und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.

Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, dass wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, dass wir - wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind, dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. 

Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzupassen. 

Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur finden, was seinem irregeleiteten Geist entspricht.

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Kommentar von earnest
04.08.2016, 15:13

Verstehe ich dich richtig: Möchtest du Menschen, die diesem ganzen "Tumult" zu entrinnen suchen, einen zerbrochenen, irregeleiteten Geist unterstellen?

Mit anderen Worten: "Ungläubige" haben eine Vollmeise?

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Einen Aspekt läßt du außer acht. Was ist, wenn das Leid -auch von Krieg und Gewalt- etwas Gutes im menschen hervorbringt und von Gott auch dazu benutzt wird?

"Wir fragen doch oft, ob es nicht besser wäre, in einer Welt ohne Schmerz, ohne Lähmungen, ohne Tränen, ohne Behinderte, ohne Blut, ohne Rollstuhl zu leben. Um uns herum versuchen die Menschen alles Leidvolle auszumerzen. Sie bringen z.B. Ungeborene um, wenn sie behindert sind. Man will eine Welt ohne Tränen, ohne Schmerz. 

Die Heilige Schrift macht uns deutlich, dass ohne Schmerz, Tränen und Tod die Welt viel abstoßender sein würde. Vor allem wäre der Mensch weitaus schlimmer, wenn nicht sogar teuflisch, jedefalls vollkommen egoistisch. Niemand würde dann sein Mitleid brauchen, seine Liebe wünschen. Interessant ist das Zeugnis einer Familie mit einem behindertem Kind. Das Kind fordert die Liebe der ganzen Familie heraus. Erstaunlich ist, welche Liebe sich da auch bei den Geschwistern entfaltet. Wäre das behinderte Kind nicht, hätten sich die hohen Werte im Menschen überhaupt nicht entwickelt. Alle wären auf sich selbst zurückgefallen. Gott hätte zahllose Möglichkeiten, eine andere Welt ohne all dieses Leid zu schaffen. Er ist der Gott des Unmöglichen. Die Sünde hat das Leiden in die Welt gebracht und Gott hat es zugelassen. Da er die unendliche Liebe ist, muss er der Menschheit damit etwas Gutes tun wollen, etwas, das Wichtigeres im Menschen wachsen lässt.

Man bedenke, was für eine Menschheit das geworden wäre, die vielleicht Gott nicht mehr erkannt hätte, wenn die Menschen nur noch Leidenschaften, aber keine Liebe mehr hätten entwickeln können. Die Menschheit ohne leidende Menschen wäre dann eine Katastrophe, wäre wie ein kalter Ofen, an dem jeder frieren müsste. Dann vegetieren wir nur sinnlos bis zum Tod dahin.

Die Macht des Bösen lässt Gott nur zu, weil er die Liebe ist.

Hans Buob
„Gott wo warst du?“

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Wieso sehen so viele Menschen nicht ein, dass es keinen allgütigen, allmächtigen und somit vollkommenden Gott/Allah gibt?


Weil Menschen Naiv und sehr viele auch einfach Dumm sind. 

Sie bekommen von Kind an diese Märchen eingetrichtert und wachsen mit der "absoluten Wahrheit" auf. 

Später zu Schulzeiten läuft es ab, wie ich es jeden Tag erlebe. Menschen die nicht an Gott glauben werden schräg angesehen und ihnen wird der Vogel gezeigt, weil sie "denken" wir hätten die selben Vorfahren wie die Affen. (Was btw meine Gläubigen Freunde, einfach ein Fakt ist)

Hier kommen wir schon zum ersten Problem. 

Es gibt viele Gläubige, besonders im Islamischen Bereich, die die Evolutionstheorie ablehnen. Sie wollen nicht wahrhaben das sie auch nur Tiere sind und ihr Leben ebenso wenig Wert ist, wie das eines anderen Tiers. Sie wollen nichts davon wissen und können nicht akzeptieren, das es Gott nur in ihrer Fantasie gibt und er nur ein Produkt genau von dem Verstand ist, der auch ermöglicht überhaupt erst über solche Dinge nachzudenken. 

Hier muss man sich bewusst machen, das eine der größten Wissenschaftlichen Errungenschaften und ein ganz klarer Fakt, abgelehnt wird, weil ein 1400 Jahre altes Buch etwas anderes sagt. 

Pure Lächerlichkeit.

Der nächste Punkt, wieso Gläubige es nicht einsehen wollen, ist, das sie Angst vor der Realität haben. Die Realität ist sehr erschreckend für Menschen die in der behutsamen Welt von Gott und Engeln aufgewachsen sind. 

Warum erschreckend ? Weil die Realität genau das Gegenteil darstellt.

Unser Leben hat keinen Sinn, wir sind in Anbetracht des Universums auch nicht mehr Wert als eine Ameise, wir sind ebenfalls nicht besonderes auf das aufgepasst wird, nach dem Tod wird auch nichts auf uns warten und der einzige Grund wieso wir diesen Mist hier überhaupt machen, ist, das wir die Fähigkeit besitzen darüber nachzudenken.

Hätten wir unseren Verstand nicht, hätten wir diese "Probleme" nicht. Frag mal einen Schimpansen was er davon hält. 

Auch Beweise oder vorgestellte Paradoxien, wie das Allmachtsparadoxon, die eindeutig zeigen, das Gott nicht existieren kann, wird Menschen nicht überzeugen.

Man(n) kann tun was man möchte, es ist hoffnungslos. Menschen kann nicht klar gemacht werden, warum Gott nicht existiert, weil sie es nicht wissen wollen. 

Und selbst wenn sie sich darauf einlassen kommt zum Schluss der Diskussion eine Aussage wie:

"Kann ja sein das es so ist, aber ich glaube trotzdem.."


Somit spar dir die Mühe und beschäftige dich mit Themen, die auch Ergebnisse hervorbringen. Bei Gläubigen jedenfalls, stößt du auf taube Ohren. Und glaube mir, ich habe damit sehr viel Erfahrung. Und es frustriert, es frustriert so sehr, das man sich manchmal wünscht in der Zeit zurückreisen zu können um Moses (falls es ihn gegeben hat) einfach umzulegen. 


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Weil sie nicht ertragen können. daß sie nur ein Lebewesen unter vielen sind. Nicht besser oder höher entwickelt, als andere.

Sie können nicht ertragen, daß sie im Großen und Ganzen vollkommen unwichtig sind.

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Es gibt einen sehr erheblichen Unterschied zwischen Glauben und Wissen.

Man kann zum Beispiel sehr wohl wissen, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt, aber dennoch an Gott glauben.

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Diese Denkweise ist für mich persönlich ziemlich lustig. Du bist (laut Islam) auf dieser Welt, um geprüft zu werden. Dieses Leben ist kurz und die Welt ist so aufgebaut, das diese nicht gerecht sein kann. Wir müssten alle das selbe Klima haben, gleich groß sein, usw. usf. und das ist eben nicht gegeben.

Es gibt jetzt Menschen, welche hungern und im anderen Teil werfen Menschen Essen weg. Wir könnten ohne Probleme dafür sorgen, das es kein Hunger auf der Welt gibt. Mit den Militärausgaben können wir in einem Monat sogar ganz Afrika vernetzen (Autobahn, Internet und sogar Gleisen legen) und in jeder Stadt eine Schule und einen Brunnen bauen aber wir tun das nicht, weil wir die Menschen ausnutzen.

Würde Gott das verhindern würde, dann könntest du sagen "so etwas hätte ich nie getan" oder eben "wieso der Test, wenn eir sowieso nichts selbst entscheiden können".

Der Mensch von heute ist so weit, das er bereits jetzt so viel Wissen haben will, wie Gott selbst, um es zu verstehen und um an Gott zu glauben. Auf der anderen Seite haben wir keine 10 Mrd. Einwohner und bereits Probleme. Wir können nach so viele Jahren nicht mal einen Roboter bauen, welche im Ansatz uns ähneln aber sprechen von Wissenschaft und "wir sind doch heute so viel weiter, sozu Religion" aber fällt dann ein kerngesunder Sportler um und stirbt, verdtehen eir die Selt nicht und geben Gott die Schuld.

Von nichts kommt nichts, weiß auch jemand, der nicht klug ist. Alles hat einen Ursprung und bis zu einem bestimmten Level kommen wir mit aber wenn wir uns die Galaxy anschauen, dann können wir nur staunen, besonders wenn eir sehen, wie perfekt alles aufgebaut ist.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 19:06

Dieses "perfekt Aufgebaute" können wir aber nur deswegen betrachten, weil die Bedingungen im frühen Universum gepasst haben, um Leben hervorzubringen. Das ist das athropsche Prinzip.

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Du schreibst ja: Wenn Gott vollkommen sein sein soll, dann wäre er auch allgütig. Und du stellst "Allgüte" damit gleich dass es dann keine Kriege und Gewalt geben dürfe.

Das sehe ich aber als Trugschluss an, denn zur Güte gehört auch der freie Wille. Menschen entscheiden sich dafür dass sie Gewalt ausüben (und in deren Folge Krieg).

Natürlich gibt es auch abseits von menschlich ausgeübter Gewalt Leid. Aber: Wüssten wir denn zu schätzen wie gut es uns geht wenn es uns ständig gut ginge und wir kein Leid erleben müssten? Für ein judihui-Leben ohne Krankheit, Sorgen, Leid und Streit gibt es das ewige Leben nach dem Tod - allerdings sind wir als Christen in der Verantwortung, bereits in diesem Leben so zu leben dass die Welt ein Stück besser wird. So bauen wir hier Gottes Reich auf - auch wenn das von vielen Menschen nicht gesehen wird.

Als Christ glaube ich ausserdem dass Gott eines Tages diejenigen zur Rechenschaft ziehen wird, die hier auf dieser Erde Leid verursachen.

Wenn Gottes Wege und Charakter für uns Menschen verständlich wäre, dann wäre er nicht mehr Gott.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 12:26

Wenn man das so liest wünscht man sich doch das es so wäre. Und das ist der Punkt, die Menschen haben einen Gott erschaffen, damit sie etwas haben wofür es sich zu leben lohnt und dann nach dem erfüllten leben (inklusive Leid und Trauer) belohnt zu werden. Der Mensch sucht in allem einen Sinn. Der Sinn des Lebens ist es in das Reich Gottes zu gelangen. Aber das ist nur der Wunsch der Menschen, keine Tatsachen.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 12:38

Früher konnte man aber auch alltägliche Dinge wie Blitze etc. nicht erklären und nahm an, dass es von Gott sein musste. Die Ursache war unbekannt und hatte ohne wissenschaftliche Kenntnisse keinen Sinn - deswegen muss es Gott gewesen sein. Mittlerweile kann die Wissenschaft aber immer mehr erklären und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis auch Liebe, Moral und der Glauben selbst erklärt werden können und zwar logisch nachvollziehbar und aufgrund von Tatsachen...Beweisen.

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Kommentar von Giustolisi
07.08.2016, 10:08

Das sehe ich aber als Trugschluss an, denn zur Güte gehört auch der freie Wille. Menschen entscheiden sich dafür dass sie Gewalt ausüben (und in deren Folge Krieg).
Nehmen wir mal an, du siehst einen Menschen, der gerade im Begriff ist, einen anderen Menschen zu ermorden. 

Würdest du versuchen ihn aufzuhalten, wenn du könntest, oder würdest du ihn machen lassen, um ihm nicht seinen freien Willen zu nehmen?

Was ist mit dem freien Willen des Opfers, das nicht ermordet werden, sondern sein Leben noch eine Weile weiterleben möchte?

Ob du eingreifst oder nicht, eines der beiden Individuen wird daran gehindert, seinen freien Willen auszuleben. Entweder der Mörder, der gerne morden möchte, oder das Opfer, das gerne weiter leben möchte. 

Gott entscheidet sich für den freien Willen des Mörders. 
Was sagt uns das über diesen Gott aus?

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Kommentar von stefanbluemchen
04.12.2016, 11:14

Lies bitte einmal 2.Korinther 11:12--15. Danach liest bitte noch Offenbarung 12:12. 

Ich will niemanden überfordern, doch wenn du das Bibelbuch Hiob, besonders die ersten beiden Kapitel liest, erkennst du, wer der wirkliche Urheber allen Leids auf der Erde ist. 

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Hallo BatmanZer,

Gottesbeweise gibt es nicht. Sonst gäbe es keine Atheisten mehr. Es gibt nur "Nachweise" und "Zeichen", aus denen der Gläubige schließt, dass es Gott gibt. Daher brauchst du auch keine Gottesbeweise zu widerlegen.

Grundsätzlicher Fehler bei dir: Du versuchst, dir ein Gottes"bild" zu machen, bei dem Gott in deine Denkgesetze einsortiert wird bzw. deinen Denkgesetzen untergeordnet ist. Damit gehst du bereits von falschen Voraussetzungen aus. Gott ist nicht an deine Denkgesetze gebunden und von daher zu beurteilen.

Ob wir nicht alle in einer Matrix leben ..... jetzt wirds esoterisch und nicht mehr ernst zu nehmen.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 12:20

Das mit der Matrix war ein Scherz und das Thema etwas aufzulockern (und um Beleidigungen etc zu vermeiden). Diese "Zeichen" sind doch sehr wohl an unsere Denkgesetzte gebunden und scheinen auch für Gläubiger überzeugend genug zu sein. Aber warum soll der Gläubige anhand der Zeichen auf Gott schließen dürfen und der Atheist nicht auf dessen Nichtexistenz. Beide unterliegen den Denkgesetzten.

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Ich sehe hier nur eine rhetorische Frage und keine Suche nach persönlichem Rat. 

Es gibt weder einen Gottesbeweis noch dessen Gegenteil.

Man kann wissen, ohne zu glauben, und man kann glauben, ohne zu wissen.

In Nigeria gibt es dazu ein schönes Sprichwort: "Let the hawk perch, and let the eagle perch." Zu Deutsch, auf einer etwas anderen Ebene: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen." 

Gruß, earnest

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Zum einen aus gesellschaftlicher Tradition. Zum anderen aus Unkenntnis des Kausalgesetzes. Demnach müsste ,,Gott´´ einen Vorgänger gehabt haben. Aus dem Nichts kann auch nichts entstehen. Gruß

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Kommentar von stefanbluemchen
04.12.2016, 12:40

Pyramesee27, du sprichst das Kausalgesetz an. Und teilweise hast du recht. Doch erkläre mal, ob das Universum von selbst entstehen kann. 

Die Ewigkeit gibt es, sie ist auch nachweisbar. Doch weil wir gewohnt sind, dass alles einen Anfang hat und auch ein Ende, können wir uns die Ewigkeit nicht vorstellen. Deshalb fällt es auch so schwer, an einen Gott zu glauben, der alles geschaffen hat. 

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das dürfen die gläubigen nicht einsehen, da ein "entblößter gott" ihnen sonst keine lebensdurchhaltehilfe ist

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn man Gründe haben möchte, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

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Selbstverständlich gibt es keinen Allah und auch sonst keinen Gott.

Bei den Einwanderern gibt es ein drastisches Bildungsdefizit, daher wird noch daran geglaubt.

Und auch bei ca. 20% der Deutschen gibt es heftige Unaufgeklärtheit. Das liegt wohl daran, daß man ihnen in den Schulen nie reinen Wein eingeschenkt hat. Sondern aus mangelndem Mut oder Toleranzgehabe alles als richtig gelten ließ.

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Kommentar von uncreativeNames
05.08.2016, 00:24

Darf ich dich einmal fragen, warum das so selbstverständlich ist? 

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Kommentar von danhof
05.08.2016, 08:23

So ein Unsinn...

Ich möchte dich dann bitten, keine Sendungen mehr von Professor Lesch anzuschauen. Der muss ziemlich unaufgeklärt sein.

Wie kann man nur so viel Zwietracht säen und dann noch behaupten, man sei aufgeklärt und rational...

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Wieso sehen so viele Atheisten nicht ein, dass das eben nur eine MEINUNG ist?

Schon der zweite Satz passt meiner Meinung nach nicht:

Wenn er aber vollkommen sein soll, müsste er aber doch auch allgütig sein

Wer sagt das? Wieso sollte Gott so sein, wie ihn sich jemand vorstellt?

Und was hat die Heisenbergsche Unschärferelation mit Gottesbeweisen zu tun? Es handelt sich hierbei um einen Umstand aus der Quantenphysik.

Nur weil ich die neurologischen, elektrochemischen und hormonellen Abläufe im Gehirn beim Sich-Verlieben erklären kann, entzaubert das noch lange nicht die Liebe.

und würde somit unserem Bild eines göttlichen Wesens widersprechen

Nein, es würde DEINEM Bild eines göttlichen Wesens widersprechen.

Ich bin Christ und glaube an den Christlichen Gott der Bibel. Ich kann hinnehmen, wenn einer sagt, er kann oder will nicht oder an was anderes glauben. Ist jedem unbenommen.

MICH stören nur

– Verallgemeinerungen ("Alle Christen machen dies und das"),

– der Versuch, subjektive Gefühle als objektive Fakten zu verkaufen ("Gott gibt es nicht, das ist ja längst bewiesen") und

– Beleidigungen ("Gläubige sind dumme Kleingeister")

Ich weiß nicht, warum Atheisten auf dem Kriegspfad sind. Ich wünsche mir nur, dass wir alle in Frieden koexistieren können.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 14:57

Die Heisenbergsche Unschärferelation hat insofern damit was zu tun, weil sie die Quantenfluktuationen beschreiben kann. Die Antwort auf den kosmologischen Gottesbeweis, eines unbewegten Erstbewegers.

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Ich nehme an, du bist ein Atheist oder? So etwas können Ungläubige nicht verstehen. 

Kennst du die Gläubigen, die einem mit ihrem Bekehren ständig auf die Sacknaht gehen? Furchtbar! :-D Aber ehrlich gesagt finde ich es genauso furchtbar, wenn Ungläubige sich auf die selbe Stufe stellen. ^^'

Meiner Meinung nach, ist der Mensch nicht so allmächtig, dass er sagen kann, es gibt einen Gott oder es gibt keinen Gott. Ich für meinen Teil GLAUBE nicht an irgend einen Gott. Die GLÄUBIGEN GLAUBEN an ihren Gott. ^^

Alles Glaube (Atheisten mit einbezogen), aber kein Wissen. So zumindest meine Meinung. 

Ist sowieso irgendwie ein subjektives Thema. ;-D 

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Ich habe eben so gut wie einen der drei Versuche Gott
zu beweisen wiederlegt.

Du hast überhaupt nichts widerlegt.
Die Formulierung desTheodizee-Problems   ist schon uralt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
Auch was du dir sonst über "Gottesbeweise" und ihre Kritik dazu angelesen hast begründet nicht, sich hier wichtig zu machen.

Richtig ist, daß Gott weder zu beweisen noch zu widerlegen ist.
Es gibt unzählige Vorstellungen ("Bilder" ?) von Gott und Zuweisungen von Eigenschaften in den Religionen dieser Welt.
Deine lächerliche Hinterfragung hierzu ist reine Klugscheisserei.

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Es stimmt, dass die Welt nach dem Sündenfall der ersten Menschen, die selbst wie Gott sein wollten, nicht mehr so ist, wie sie eigentlich sein sollte. Das bedeutet aber nicht, dass Gott nicht perfekt ist, sondern nur, dass seine Schöpfung wegen der Sünde nicht mehr perfekt ist, sie ist eine gefallene Schöpfung, in der Sünde, Tod, Leid, Krankheit, Kriege usw. Einzug gehalten haben.

Doch irgendwann wird Gott "einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird." (Jesaja 65,17)

In Jesus Christus ist Gott selbst Mensch geworden, um nach einem völlig sündlosen Leben zur Vergebung unserer Sünden stellvertretend zu leiden und zu sterben. Jeder, der an Gott glaubt und das strellvertretende Opfer von Jesus am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, bekommt Vergebung, Erlösung und ewiges Leben geschenkt. Das ist doch ein großartiges Angebot und zeigt einen liebenden, gnädigen und barmherzigen Gott - allerdings auch einen heiligen, reinen und gerechten Gott, der deshalb Sünde nicht einfach stehen lassen kann.

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborene Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16)

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen.  Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.

Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England,zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteilzu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt
hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen,dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehrganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ober nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." 

Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm
fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle
waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker  
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Kommentar von BatmanZer
06.08.2016, 12:36

Aber man kann doch nicht annehmen, dass das was in der Bibel steht wahr ist. Die Bibel ist ein Sammelsurium an Versen, Psalmen und Geschichten, die von Menschen geschrieben und zusammengefasst wurden. Nur weil irgend jemand gesagt hat, dass es Adam und Eva gab, muss es sie längst nicht gegeben haben. Es ist nicht so, dass "Gott" Menschen aus Dreck gemacht hat, das ist kompletter Schwachsinn. Und dieser Schwachsinn zieht sich durch die ganze Bibel fort. Und 2000 Jahre später glauben es ein paar naive Leute, die anscheinend in der Zeit mit dem Verstand stecken geblieben sind. Dazu ein Zitat: " Ich glaube an Gott, weil es unvernünftig ist". Glauben hat NICHTS mit Vernunft zu tun - und dann soll uns so ein "Höheres Wese" welche gegeben haben?? Also wirklich, das ist absurd. Ich finde es traurig, dass man die Wahrheit, den Atheismus, erst erfunden haben muss. Mal im Ernst, schaltet mal euer Hirn an, benutzt euren Verstand und akzeptiert einfach, dass wir Menschen keine Sonderstellung haben und ein Zufallsprodukt sind. Ihr denkt, dass es dazu zu viele Zufälle gegeben haben muss? Dann verweise ich auf das anthroposophische Prinzip, welches besagt, dass wir nur deshalb darüber nachdenken, weil eben alle Parameter gepasst haben um Leben hervorzubringen. In 13,819 Milliarden war genügend Zeit auf mindestens einen dieser Milliarden Planeten Leben hervorzubringen.

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Die sache ist, dass der Schicksal keine vorherbestimmung Gottes ist.. dass diese Welt eine Prüfung ist, für den nach dem Tod, wo es niewieder ungerechtigkeiten geben wird.

Die frage sollte sein, warum können wir die ungerechtigkeit empfinden, wenn dieses Leben eh keinen Sinn ergibt. Warum sollte uns die aus unbewussten Atomen entstandene Evolution eine solche verantwortung geben wollen? Wogegen sind wir wenn das Leben eh keinen Sinn ergibt ich mein es muss Gott geben damit dieses Leben einen Sinn ergibt.. und bald werde ich die Gottesexistenz offiziell beweisen.. naja bis dann..

auf jeden fall.. nur wenn es einen Jenseits gibt.. gibt es aucj eine Möglichkeit die Gerechtigkeit wiederherzustellen

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Du hast bei deiner Ausführung da Konzept des freien Willens übersehen...
Sei nicht so arrogant! Deine Argumente sind soweit in Ordnung, aber auch sehr einseitig und keine Beweise, die gegen die Existenz sprechen.
Glaube ist Glaube weil man es nicht wissen kann. 
Man kann daran rumrätseln soviel man möchte. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Existenz oder Nichtexistenz eines oder mehrerer Götter je bewiesen oder widerlegt werden kann.

Wenn du dich wirklich für dieses Konzept interessierst suchst du an der falschen Stelle. Nicht Physik sondern Neurowissenschaften sind relevant.
Es gibt einen Teil im Gehirn, der und zwingt an irgendetwas zu glauben, dort liegt vermutlich der Ursprung der heutigen Religionen.
Viel Erfolg bei deiner Suche.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 12:31

Ich kenne diese These. Ich habe in einem spannenden Buch darüber gelesen. Das menschliche Gehirn ist dazu prädestiniert falsche Schlüsse und Sophismen zu ziehen. Das war auch damals zu Entstehungszeiten der Religionen so. Hinzukommt die Naivität der Menschen.

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 12:51

@thorsengel "Wer bin ich und wenn ja wie viele" von Richard David Precht. Mehr eine philosophische Lektüre, dennoch eine gute Einführung in die bekanntesten Disziplinen und Modellen der Philosophie und der Herkunft des Glaubens.

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Kommentar von Radyschen
04.08.2016, 13:52

es gibt keinen WIRKLICH freien Willen, das ist nur eine Illusion, allses ist eine Folge des Vergangenen

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Kommentar von BatmanZer
04.08.2016, 16:12

Je nach dem ob wir in einem Deterministischen oder Interdeterministischen Universum kann es einen Freien Willen geben oder nicht. Aktuell sieht es so aus: Der mikrokosmos ist nicht deterministisch, der makrokosmos schon.

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