Wieso scheren so viele Leute alle Flüchtlinge über ein Kamm?

16 Antworten

Menschen neigen dazu, stets nach Formeln zu suchen, die für jedweden Fall eines bestimmten Bereiches gültig sind. Wissenschaftler machen das bewußt auf ihre Weise, und Durchschnittsbürger machen das unbewußt auf eine etwas modifizierte Weise.

Das eigentliche Problem an der Sache ist es, daß es vielen sehr schwer fällt, zu erkennen, daß etwas, das ein paar Gemeinsamkeiten hat, daneben auch jede Menge enthalten kann, das es verbietet, A mit B gleichzusetzen.

Ebenso kann ein Ismus eine schwere Erkrankung sein, für die sich oft kein Heilmittel findet.

Ebenso sind Pro- und Kontraargumente sehr relativ. Wer von etwas total genervt ist (häufig sogar begründet), der wird die Sache ganz anders sehen als jemand, der eine solche Sache unter völlig anderen vorgegebenen Umständen erlebt und sie deshalb als positiv empfindet.

Hallo!

Das ist ein alter Hut & betrifft nicht nur Flüchtlinge. Ich (Jugoslawe) kann dazu vllt. auch was beisteuern --------> habe mir vor einigen JAhren mal den "Spaß" erlaubt die Mutter eines ehemaligen Mitschülers zu fragen, was sie zur Schulzeit eigentlich gegen uns "Jugos" hatte & warum sie ständig gegen mich hetzte.. 

Ihre Antwort war ein verschämtes Gestammel & offensichtlich hatte ich sie tief verletzt -------> aber es war so zu verstehen, dass sie keinen stichhaltigen und erstrecht keinen persönlichen gegen meine Familie zielenden Grund hatte, sondern es schlicht unser "Anderssein" war & allgemeine Klischees von Osteuropäern die Runde machten, die ja angeblich alle semi-kriminelle Clans bilden, von der Stütze leben aber 'nen fetten Benz fahren & mit der Goldkette in der Vorhalle vom Einkaufszentrum rumstehen...! 

Genau deswegen ätzte sie dann rum.. auch weil se Angst hatte dass "die Albaner oder die Russen" ihr Auto klauen, ihre Kiddies verprügeln oder in ihr Haus einsteigen, weil wir ja angeblich alle sooooo schlimm seien & sie hatte Angst vor meinem Opa und meinem Onkel, bei denen ich aufwuchs und konnte die beiden nicht einschätzen. Teilweise mag es solche Clans geben, aber das ist eben mehr die Ausnahme als die Regel... aber exakt wegen solchen Klischees kommt das dann auf & da einige immer wieder aus der Reihe tanzen (sorry, ist leider so) werden sie manifestiert.

Bei Flüchtlingen ist es ähnlich -------> die Mehrheit ist unauffällig & traut sich kaum aus der Unterkunft raus oder tritt kaum in Erscheinung, aber dann gibt's eben wie diesen jungen Mann in Freiburg andererseits auch wieder welche, die auf eine so tragische Weise Furore machen & gewisse Klischees bestätigen. Das hat mit politisch links oder rechts oder mit AfD und Lügenpresse usw. wenig zu tun, aber es befriedigt die Klischees.

Natürlich gibt's auch Stammtischbrüder, "die das schon immer wussten" und überhaupt zu jedem Thema 'ne Meinung, aber von keinem 'ne Ahnung haben... aber sorry, die darf man nicht ernstnehmen in ihrer Kleinkrämerei und sollte sie mal machen lassen.. sind sowieso nicht repräsentativ in ihrer Meinungsbildung. 

Soweit meine Ansicht.

Bekanntlich landen primär die Berichte in der Presse, die negativ sind. Folglich bildet sich daraus die Meinung der Menschen. Natürlich denken auch viele "Einheimische" an das viele Geld, welches für Flüchtlinge ausgegeben wird. Diese Mittel haben die hiesigen Steuerzahler erwirtschaftet.

Würden mehr positive Berichte von Flüchtlingen, die bereit sind, sich den hiesigen Gepflogenheiten an zu passen, verbreitet werden, wäre das Bild sicher positiver.

glaube kaum, wenn ja mal was positives gesagt wird stempeln die Wutbürger es als lüge ab.

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http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/

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