Wieso sagt eines der 10-Gebote: du sollst die Ehe nicht brechen?

27 Antworten

Du sollst nicht ehebrechen = Du sollst nicht fremdgehen. Das ist eine sehr sinnvolle Anweisung, wenn man bedenkt, in welcher Zeit diese Gebote erlassen wurden. Damals waren Paare und Familien noch sehr viel mehr aufeinander angewiesen als heute. Eine verlassene Frau mit Kinder hätte schwer ihren Unterhalt verdienen können und die Kinder ernähren. Ein Mann musste sich auch sehr auf die Treue seiner Frau verlassen, damit er sicher sein konnte, dass sein Erbe auch an seine Nachkommen und nicht an die Söhne des flotten Nachbarn ging (Vaterschaft konnte ja nicht einmal ansatzweise festgestellt werden).

Die Ehe war früher keine Liebesheirat. Die alten Israeliten waren ein Hirtenvolk, das heisst ihr einziger Besitz war Vieh. Ihre einzige Mitgift war also Vieh. Bei Scheidung konnte es passieren das die Herde dezimiert wurde. Auch war eine Ehe ein Vertrag zwischen 2 Parteien. Damals war es üblich um Frieden zu schließen, einfach die Kinder mit einander zu verheiraten.

Die Diskussion hier dreht sich, soweit ich das überblicke, nur um Erwachsene. Gott sorgt dafür, dass wir uns verleiben, ja, das glaube ich auch. Er tut das deshalb, damit sich zueinander passende Partner finden, mit dem Ziel, Kinder in die Welt zu setzen, die Nachkommenschaft zu sichern.

Die Ehe selbst, als Institution, kommt aber erst nach dem Verlieben und ist meiner Meinung nach in erster Linie ein Kinderschutzverein, dessen Aufgabe es ist, die Nachkommenschaft zu sichern, indem die Kinder den Schutz erhalten, den sie brauchen, um erwachsen werden zu können, und ihrerseits Kinder zu bekommen ...

Insofern geht es im 10. Gebot um Kinderschutz, dem Vorrang eingeräumt wird gegenüber dem "Egoismus" der Erwachsenen. Als Kinderschutz ist das 10. Gebot damit heute genauso aktuell wie zu der Zeit, als es formuliert und aufgeschrieben wurde, ganz gleich, wann das war (bei den Juden, den Assyrern, den Mesopotamiern, oder noch früher...).

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