Wieso respektieren wir allgemein Religiöse Menschen?

39 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke man sollte Menschen die Freiwillig nach einer Ideologie insbesondere einer Religion leben keinerlei Respekt zollen.

Das ist dumm und moralisch überaus fragwürdig. Ich verachte jede Religion, aber jeder Mensch hat, ungeachtet seines Bekenntnisses unverbrüchlichen Respekt.

Ich respektiere nicht den Glauben und die absurden Weiterungen, die sich daraus entwickeln. Aber der Mensch dahinter ist ein Opfer, dass Unterstützung, Hilfe und eben Respekt verdient.

Aber die meisten Menschen die auch so denken würden sich nicht trauen soetwas zu sagen.

Weil sie das nicht denken.

einem Muslim der Ramadan feiert problemlos ins Gesicht sagen das er komplett Bescheuert ist

Du musst hier den Menschen von seinem Bekenntnis trennen. Natürlich ist es bescheuert, diesen Fastenunsinn zu machen.

Aber die Handlung ist das Problem. Der Mensch hat Respekt verdient.

Ich weiß, dass selbst die Gottesgläubigen diese Trennung meist nicht hinbekommen. Sie identifizieren sich mit ihrem Glauben dermaßen, dass sie sich selbst als integraler Bestandteil betrachten.

Aber gerade weil wir nicht in diesen Zwangsjacke stecken, dürfen wir nicht den gleichen Fehler machen.

Dein undifferenziertes Bashing ist im Sinne einer Entwicklung zu einer religionsfreien Welt kontraproduktiv.

Wenn einen ganzen Volk auf Narung verzichtet um diese wieder schätzen zu lernen und sich für einen Monat wie arme menschen zu fühlen ist das doch kein unsinn

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@JohnGon

Wieso redest Du von einem Volk? Es geht hier um eine Religion.

Und religiösen Dogmen zu folgen ist per se Unsinn.

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@JohnGon

da glaubst du mal wieder Dinge ... oh my god.

am besten noch die ganze Bibel wortwörtlich interpretieren und alles als Tatsachen annehmen.

In der Frage geht es nicht um deine falschen Annahmen sondern das Verhältnis zu religiösen Menschen.

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Vielen Dank für den Stern. Hatte ich übersehen.

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Ich denke, dass jeder der sich von diesen Ideologien unterdrücken lässt, ein Opfer ist. Der glaubt, dass das, was er macht, das einzig Richtige sei.

Da jeder selber entscheiden kann, was in seinem Leben Priorätät hat, habe ich kein Problem damit, den anderen zu respektieren.

Mir ist es völlig egal ob einer Ramadan feiert, oder ein Katholik während der Fastenzeit keinen Alkohol trinkt, obwohl er in der übrigen Zeit gerne Alkohol trinkt.

Ich respektiere diese Menschen solange, solange sie nicht anfangen mich davon überzeugen zu wollen, dass meine Lebensweise falsch sei und nur deren Lebensweise die einzig richtige ist.

Kritik an anderen zu üben, die einer anderen Religion angehören, gibt es bei mir nicht. Was ich anstelle, sind nur Vergleiche. Als Rassist lasse ich mich deshalb nicht bezeichnen. Wenn einer der Meinung ist, ich sei ein Ungläubiger, dann lasse ich ihm seine Meinung. Denn derenige der sich dieses Urteil erlaubt, bei dem ging über Jahre hinweg eine Gehirnwäsche voraus, die ihm kein anderes Urteil erlaubt.

Er kann im Grunde nichts dafür, dass er so denkt, wie er denkt.

Für diejenigen die glauben anderen den Spiegel vorhalten zu müssen, die werden nicht umdenken. Egal ob es für sie negativ oder positiv ist.

Wer seine Religion als den einzig und wichtigsten Lebensinhalt sieht, alles andere unterordnet den sollte man so leben lassen, wie er es für richtig hält..

Ich z.b. würde einem Muslim der Ramadan feiert problemlos ins Gesicht sagen das er komplett Bescheuert ist

Genau das würde ich nicht tun.

Ich bin sicherlich mit vorne dabei, wenn es um faktische und/oder inhaltliche Kritik geht.

Zumeist wird das bereits als Beleidigung aufgefasst, was ich jedoch weder nachvollziehen kann oder will.

Ich bin sicherlich auch dabei, wenn die von mir verfassten Dinge auch etwas sarkastisch / satirisch ja gar zynisch sein können, sich jedoch auf Inhaltliche Sachen beschränken.

Das ist sicherlich haarscharf an der Grenze, fällt jedoch für mich noch unter inhaltliche Kritik.

Aber ich würde sicherlich nicht zu einem religiösen Mitmensch Blödmann sagen, das ginge (mir) zu weit.

Angst vor der Nazikeule,

Die kommt auch schon bei rein faktischer Kritik rübergeflogen. Dazu muss man niemand exlizit beleidigen.

Ich denke man sollte Menschen die Freiwillig nach einer Ideologie insbesondere einer Religion leben keinerlei Respekt zollen.

Ich respektiere meine Mitmenschen. Ich habe jedoch keinen Respekt vor religiösen oder ideologischen Inhalten.

Ich respektiere bedeutet nicht, ich hätte Respekt. Respekt wird verdient, in jedem Einzelfall. Es kann nicht gefordert, verlangt oder grundlos verliehen werden.

Wenn da jemand an was glaubt, soll er doch, ".... wenns schee macht....". Es ist mir zudem gleichgültig, wer an was glaubt. Ich komme zudem nicht von mir aus und frage: "He, sach mal, glaubst Du an...". Interessiert mich gar nicht.

Kommt jedoch mein Gegenüber mit seiner Geschichte rüber, muss er sich auf ein Echo einstellen.

Angst davor als Rassist abgestempelt zu werden.

Da sieht man mal, wes Geistes Kind viele sind, beschimpfen andere als Rassiten, dabei hat Rassismus mit Religionskritik nicht zu tun, ja nicht einmal mit Relligionshass, läge er denn vor. Wenn man schon Fremdworte gebraucht, dann doch bitte richtig.

Aber auch wenn man nur inhaltliche Kritik über, wird einem dieses Wort ab und zu angehängt... *facepalm*

Warum respektieren wir Religiöse Menschen ?

Weil sie da sind.

Sollten wir Religiöse Menschen respektieren ?

Als Menschen ja, nicht die Inhalte ihrer Religion.

und wieso werden Ideologien nicht als das behandelt was sie sind. Wieso
wird ein Mensch der nach dem Nationalsozialismus lebt (lebt nicht
unbedingt handelt) und Adolf Hitler verehrt nicht gleichgesetzt mit
jemanden der nach z.b. dem Quran lebt und Muhammed verehrt ?

Genau das tue ich, denn faktisch besteht keinerlei Unterschied.

Mein Unterschied zu Dir ist jedoch nur, ich fange nicht an damit und ich nenne nicht einmal einen Nazi einen Blödmann, weil er etwas glaubt, was ich nicht glaube, ja gar ablehne.

Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Dies ist zunächst einmal hinzunehmen, selbst von einem Hitleranhänger - mit dem Hintergrund, irren ist Menschlich, jeder macht mal Unsinn.

Wenn der mich damit tangiert, muss er sich auf ein Echo einstellen, lässt der mich in Ruhe, solle r doch machen, was er lustig ist, ist mir Wurst.

Jemanden jedoch geradewegs zu beleidigen finde ich flegelhaft. Ich wollte das so nicht tun.

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