Wieso regen sich Islamisten so sehr über Islam-Witze auf?

14 Antworten

Fanatismus.


Der Fanatiker - Eine Persönlichkeitsanalyse


Charakteristisch für den Fanatiker ist eine eigentümliche Enge des Wertblicks.
Mit extremer Einseitigkeit ist sein Denken und Handeln auf die eine Idee
gerichtet, die ihm eben sein Fanum bedeutet. Er ist der Mensch des rigorosen
Entweder-Oder, des Alles oder Nichts. Er kennt keine Kompromisse und in
der Sphäre dessen, was er als das Wertwidrige ansehen muß, keine
Abstufungen. In eigentümlicher Blindheit geht er an der Fülle
der Werte vorbei. Um einer abstrakten Idee willen wird die Wirklichkeit
im Denken vergewaltigt, im Handeln zerstört. "Begeisterung für
ein Abstraktes, für einen abstrakten Gedanken, der negierend sich
zum Bestehenden verhält", so definiert Hegel den Fanatismus(4).
Der Idealismus des Fanatikers läßt keine Erweiterung, keine
Erfassung von etwas Neuem, keine Angleichung an eine lebendige Situation
zu, er fährt sich fest in einer "fixen Idee", die er ernst, düster,
humorlos vertritt. Ein großartig geradliniger Dualismus bestimmt
sein Weltbild
: hier Gott, das Gute, dort der Teufel, das Böse, und
der leidenschaftliche, bis zur Entflammung gesteigerten Bejahung des einen entspricht die ebenso leidenschaftliche, bis zum Haß gehende
Verneinungund Verwerfung des anderen, das mit Stumpf und Stiel, mit
Feuer und Schwert ausgerottet werden muß
. Denn mag sich der Fanatiker an manchen Stellen noch so eng mit dem grundsätz- [82 Ende] lichen Menschen berühren(5): während dieser sich unter Umständen damit begnügt, das Leben nach Grundsätzen zu betrachten oder es zu führen, um allgemeine Regeln daraus zu gewinnen, drängt jener leidenschaftlich nach Tat
und Verwirklichung. Selbst wenn ihn das Schicksal ein Leben lang zur
Untätigkeit verurteilte, nie wird er in der Theorie, in der bloßen Schau
seine Bestimmung und Erfüllung finden, und wenn ihn die historische Stunde
ruft, so wird die Unbedingtheit seines Tatwillens eruptiv aus ihm
herausbrechen und ihn zum fraglosen Lebenseinsatz führen, mag auch seine
kleine Persönlichkeit im Rausch einer Massenbewegung verschwinden.

Darin liegt zugleich seine Stärke und Schwäche, daß er in dem Einen
unbedingten Halt findet, daß er aber innerlich zerbrechen würde,
wenn er einmal die Fülle der Werte zu Gesicht bekäme. So wenig
wie er Kompromisse kennt, so wenig kennt er eigentlich eine innere Wandlung
und Entwicklung, es sei denn, daß eine Bekehrung im Stile des
Damaskus-Erlebnisses ihn von einem Extrem zum anderen führt; fremd aber
bleibt er jener Sphäre, in der sich die Vermittlung und Versöhnung der Gegensätze vollzieht; eher endet er im Nihilismus.

Er betrachtet und behandelt auch seinen Mitmenschen lediglich unter dem Gesichtspunkt seines Fanum. Er sieht ihn nicht als Individualität, geschweige denn als Person, sondern lediglich als Vertreter des guten oder bösen Prinzips. Alles, was sonst noch an Wert- [83 Ende] vollem oder Wertwidrigem im Genossen oder Feind seiner Gesinnung liegen mag, beachtet er nicht. So bleibt auch sein Kontakt abstrakt
und eigentlich unlebendig. Und wo er sich einem Menschen als Führer und Autorität anschließt und unterwirft, besser noch: sich auf ihn festlegt, bleibt dieser Mensch als Persönlichkeit schlechthin gleichgültig. Er kennt nicht eigentlich Ehrfurcht vor der Person, und allen, die nicht der fixen Idee gehorchen, begegnet er mit Hochmut und Haß. An Stelle von Duldung und Anerkennung des anderen, die dem in sich ruhenden Menschen bei aller Strenge in der Sache durchaus möglich
sind, tritt bei ihm eine prinzipielle, rigorose Intoleranz. Die Sekte, in der unter religiösem Eiferertum häufig der Egoismus verdeckt liegt, ist die Form seiner soziologischen Verbundenheit.

http://www.sgipt.org/politpsy/fanat0.htm

Die nehme Ihre Religion zu ernst. Es war hier in Europa vor 500 Jahren auch nicht besser und der Islam ist die jüngere Religion, ausserdem fühlen sich die Menschen im islamischen Raum angegriffen und wurden angegriffen von fremden Mächten, so entsteht in den Köpfen noch mehr Abschottung, um sich vor fremden Einflüssen zu wehren, dabei gehört auch die Beleidigung Ihrer Religion. 

Extremisten aller Glaubensrichtungen reagieren meist aggressiv, wenn man Witze über ihre Glaubensinhalte macht. Das liegt daran, dass sie sich über das was sie glauben definieren. Sie fühlen sich persönlich angegriffen, wenn man sich über ihre fiktiven Götter oder andere Figuren aus ihren Mythen lustig macht.

Dazu ein Beispiel:

Ein Moslem stirbt und kommt in den Himmel.
Er ist total aufgeregt, sein ganzes Leben hat er darauf gewartet, Mohammed zu begegnen.
Er kommt an die Himmelspforte, dort steht ein Mann mit einem Bart.
Ergriffen und zittrig fragt der Mann:"Mohammed?"
"Nein mein Sohn, ich bin Petrus, Mohammed ist weiter oben" und er deutet auf eine Leiter, die in die Wolke führt.
Der Mann beginnt, die Lieter hochzuklettern. Entlich begegnet ihm ein Mann mit einem Bart.
"Mohammed?" fragt er wieder voller Hoffnung.
"Nein, ich bin Moses, Mohammed ist weiter oben:"
Der Mann klettert und klettert.
Wieder ein Mann mit einem Bart.
"Mohammed?" stöhnt er.
"Nein ich bin Jesus, Mohammed ist weiter oben!"
Mit seinen letzten Kräften schleppt er sich nach oben - wieder ein Mann mit Bart.
"Mohammed?" keucht der Mann.
"Nein mein Sohn, ich bin Gott. Du siehst ja total fertig aus. Willst Du einen Kaffee?"
"Ja, gerne!"
Gott dreht sich um, klatscht in die Hände:"Mohammed......Zwei Kaffee!"

Wie seht ihr das, wäre doch viel schöner?

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