Wieso reden die Deutschen sich immer selbst alles schlecht - Wir gewinnen das erste mal bei einem Turnier gegen Italien und Scholl, Kahn etc. meckern rum?

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11 Antworten

Es ist das Problem, wie heute diese Dinge "mediengerecht" inszeniert werden.

In meiner Jugend sah man sich das Spiel im Fernsehen an, es gab einen Kommentator. Danach war evtl. noch ein zweiter Reporter da, der Uwe Seeler udn Helmut Schön befragte.

Heute wird so eine Sache ausgewalzt. schon fast eine Stunde vor dem Spiel beginnt man, mit einem Experten die Aufstellung zu interpretieren und dem Versuch zu ergründen was Jogi Löw sich wohl gedacht haben mag.

In der Pause und danach wird jeder Spielzug auseinander genommen. 

Alles wird durch die Experten zerlegt. Müssen sie auch, dafr bekommen sie Geld.

Daher auch die Kritik, denn für "ach was haben die gute gespielt" gibt denen keiner die Gage.

Da muss alles hinterfragt werden.

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Hallo! Scholl und Kahn sollte man nicht so ernst nehmen da hat T V mehr nach Namen als nach Können ausgesucht.

Kritik ist ihr Job, damit verdienen die ihr Geld. Alles Gute.

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Das ist auch wieder so eine unsinnige Verallgemeinerung...

Niemand "redet alles schlecht", wenn die Taktikveränderungen einer begründeten Kritik unterzogen werden.

Mir ist auch noch keine Kritik an der medizinischen Betreuung untergekommen. Die wäre auch unsinnig, wenn sie sich auf das Ereignen von muskulären Verletzungen beziehen würde.

Wir haben endlich den Tunierfluch gegen Italien abgelegt und sind im Halbfinale. Ich freue mich! Teile aber eben auch Schollis begründete Kritik an Löws Taktikumstellung. Wo ist das Problem?

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Weil dieser Sieg ein Kraftakt über 120min und ein XXL-Elfmeterschießen war. Hätte nicht sein müssen. Wir haben 90min 60/40 bzw 70/30 dominiert, aber daraus leider nur ein 1:1 gemacht. Da muss Kritik erlaubt sein !!!

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Unsere Nation hat die Größe die sie zu besitzen wünscht dadurch erlangt dass man nie so ganz zufrieden war. ,Meckern' ist Teil der Übung im Streben nach der unerreichbaren Perfektion.

In diesem Fall war die Kritik angebracht. Die deutsche Mannschaft spielte weit, weit entfernt von Perfektion - und selbst der Sieg im Elfmeterschießen war ein ausgesprochen glücklicher.

Die Herren Özil, Müller und Schweinsteiger können von Glück reden dass ihr Fehler unbestraft blieb - aus dem Spiel heraus auch der von Boateng.

Herr Löw wird von vielen immer sehr in den Himmel gelobt (klar - ,er' machte uns zum Weltmeister); aber im Grunde kann man über seinen Anteil nur mutmaßen. Wir wissen nicht wie die Ergebnisse unter einem Herrn Magath oder einem Herrn Klopp gewesen wären (.....) -

Klar ist doch aber auch: Auch unser Bundes-Jogi ist nicht unfehlbar.

Die ständigen Taktikumstellungen vor großen Spielen können von Vorteil sein - auch aber von Nachteil. Wir wissen es nicht. Aber nach dem Spiel seine Meinung dazu zu sagen ist doch wohl legitim....

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Weil wir eh immer alles besser wissen, als der Typ von nebenan. 

Wenn nicht schon zu Hause, so  werden wir spätestens in der Schule darauf konditioniert.

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Weil die Deutsche Mannschaft schon wesentlich bessere Leistungen erziehlt hatte. Nur weil man die Aufstellung "in Frage stellt" bedeutet es doch nicht, das man den Sieg nicht "feiert"! :O

Das hat auch alles etas mit Perfektionismus zu tun, aber da ist ja nichts verkehrtes dran ...

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"Die" Deutschen? "Immer"? Unfug, da Pauschalurteil.

Und was ist gegen die korrekte Festestellung einzuwenden, dass Muskelverletzungen vorhanden sind?

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Weil sie 50k dafür bekommen, um zu labbern. Und wenn es nix gravierendes gibt, dann redet man halt auf Kleinigkeiten ein

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Kommentar von DerGuteAlteBud
04.07.2016, 00:58

50k? Ich hab letztens was von xy Millionen gehört... ich hab leider den Betrag vergessen, aber sie haben eindeutig was von Millionen gesagt.

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Kommentar von Koestiii
04.07.2016, 00:59

Ich meine pro Auftritt verdienen die 50k, vielleicht ist das ja so nen Vertrag

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Hä, wie so wir?
Da haben eigentlich nur 11 Männer gegen andere 11 Männer um einen Ball gestritten.
Da ist kein wir.
Unsere Mannschaft war oder ist das auch nicht.
Genau genommen ist da kein unser und kein wir, nur ein Placebo-Patriotismus.

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Deutsche Mentalität, immer und überall ein Haar in der Suppe zu suchen?


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