Wieso reagieren viele Menschen abweisend, wenn man ihnen sagt, dass man Hunde nicht mag (besonders Hundehalter)?

15 Antworten

mein Cousin hatte als Kind eine für ihn traumatische Erfahrung mit einem Hund. Daher bin ich da vielleicht etwas sensibilisierter. Allerdings bin ich bei religiösen Gründen eher auch abweisend zu den Personen die Hunde deswegen nicht mögen, muss ich ehrlich zugeben.

Denke mal manche reagieren abweisend, weil der Hund als der beste Freund des Menschen gilt und Unverständnis herrscht das man solch liebenswerte Lebewesen nicht mögen kann. Der Mensch und der Hund sind schon lange ein gutes Gespann.

Vermutlich weil für viele, hunde treue freunde und begleiter sind.

Aber es ist ein unterschied ob du zu jemandem sagst das du hunde nicht magst oder ob du sagst sie blöde tölen sind. Wenn sie einen blöd anmachen weil du hunde einfach nicht magst dann ist das nicht ok. Jeder hat das recht zu sagen was er mag und was nicht und enn jemand hunde nicht mag dann ist das so.

Ausserdem verhalten sich einige hundehalter auch nicht ganz ok

Liegt die Antwort nicht fast auf der Hand? - Weil speziell Hundehalter und Tierfreunde umgekehrt Hunde lieben und sich kaum bessere Lebensbegleiter vorstellen können als Hunde.

Menschen, welche also Hunde oder noch weitergehend keine Tiere mögen, genießen damit den negativen Ruf auch keine angenehmen, empathischen Zeitgenossen von Menschen zu sein.

Und aus meiner eigenen bisherigen Lebenserfahrung muss ich diesen Eindruck sogar bestätigen.

ich reagiere nicht abweisend, kann es nur nicht ganz nachvollziehen ;)

Je nach dem wie man sich als "Hundegegner" aber äußert ist das auch beleidigend oder verletzend, wenn man also angezickelt wird kann man auch genauso antworten / reagieren. Es ist eben ein großer Unterschied wenn jemand sagt "ich habs nicht so mit Hunden" oder "tu die Dreckstöle weg"

Tiere des Alltags und Kinder grundsätzlich nicht zu mögen wirft ein ? auf soziale Kompetenz.

Mir als Hundehalter ist es egal, wenn jemand Hunde nicht mag. Solange man mich und meinen Hund in Ruhe lässt.

Natürlich bringe ich meinen Hund nicht mit zu einer Einladung wenn der Gastgeber Hunde nicht mag. Ungefragt nehme ich meinen Hund grundsätzlich nicht mit.

Allerdings sperre ich auch meinen Hund nicht weg, wenn ein Gast bei mir zu Hause Hunde nicht mag.

Damit muss der gast leben.

Allerdings lasse ich meinen Hund auch nicht andere Leute belästigen.

Alles eine Frage des Anstands.

Du scheinst einer der Guten hundehalter zu sein ^^

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@ScottishCookies

Sicher sind wir bemüht vorbildliche Hundehalter zu sein. Das macht auch uns das Leben leichter und bringt dem Hund Sympathien. Wir sind mit unserem Hund fast überall gern gesehen, was uns wiederum viele Freiheiten gibt.

Ich finde, das ist man seinem Hund schuldig. Man stelle sich nur vor es passiert etwas und der Hund braucht vorübergehend oder für immer einen neuen Platz...

Ein gut erzogener Hund wird immer schneller einen neuen liebevollen Besitzer finden als ein ungezogener.

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@Goodnight

Das finde ich schön. ich mache leider täglich erfahrungen mit hundehaltern die ihren hund nicht erzogen oder unter kontrolle haben und das bringt ihnen nicht gerade sympathie ein

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@ScottishCookies

Oh ja das kenne ich auch und macht mich gerade auch als Hundehalter ärgerlich.

Das macht auch für korrekte Hundehalter das Leben schwer. Wohnungssuche mit Hund ist nicht einfach, in vielen Hotels oder Restaurants ist der Zutritt mit Hunden inzwischen verboten.

Wir geniessen da wo man uns kennt sicher Privilegien und sind gern gesehene Hundehalter. Trotzdem bekommen wir auch einiges ab was gar nichts mit uns zu tun hat. Ich wurde sogar schon geschlagen, weil mein Hund unangeleint ganz friedlich neben mir her ging und sich nicht die Bohne für andere Leute interessiert hat.

Hätten wir einen aggressiven Hund würde sich das wohl niemand trauen.

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@Goodnight

Es ist gemein das mann leuten mit friedlichen hunden sowas tut. wenn ein hund gut erzogen ist ist es ja kein problem wenn er ohne leine neben einem her geht

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@ScottishCookies

Es ist eben so, dass man gerade als Frau das abbekommt was sich feige Leute sonst niemals trauen würden.Frust lässt man vorzugsweise da ab wo man keine Gegenwehr vermutet.

Mir ist schon aufgefallen, dass man wesentlich mehr abbekommt, wenn man selber heftig krank ist. Da scheint man eine tolle Zielscheibe zu sein.

Aber mal ehrlich, doofe frustrierte Leute die Dampf ablassen wollen gibt es überall. Besonders auch beim Auto fahren. Da ist man vom Wilden Westen auch nicht weit entfernt.

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