Wieso quält gott menschen?

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Im Grunde neu herausgenommen und auf die Realität projiziert muss die  Frage präziser lauten: Warum quälen (wie momentan z.B. der Daesch oder andere sich in den islamischen Blutmantel eingehüllte Individuen) andere Menschen. Warum behandelt der Menschen  andere Menschen als Abfall (die er vorher religiös, sozial oder ethnisch "entwertet" haben).
Wir sind die höchstentwickelten Lebewesen auf diesen Planeten und verhalten uns wie unter Drogen stehend als gehe uns dieses Leben alles nichts an.

"Wir sehen einander an und verkehren miteinander - wie Masken mit Masken, wir wissen nicht, wer wir sind - aber wie Masken, die nicht einmal sich selbst kennen." (Arthur Schopenhauer)


Wir sind die höchstentwickelten Lebewesen auf diesen Planeten 

Dies ist keinesfalls der Fall. Wir sind faktisch nicht höher entwickelt, als andere Lebewesen.

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Hallo HighisRaubfisch,

zu Deiner Beruhigung kann ich sagen, dass die Lehre von einer Feuerhölle in der Bibel nicht zu finden ist. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, irgendwie beunruhigt zu sein. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wieviel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

LG Philipp

Also gibt es auch kein Paradies oder was?ich will nämlich schon wieder meine verwandten sehen

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@HighisRaubfisch

Hallo HighisRaubfisch,

auch wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein mehr gibt, heißt das nicht, dass mit dem Tod für immer alles aus ist. Die Bibel zeigt, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Sie spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Ein wenig mehr Glaubenswissen könnte nicht schaden.

Gott hat die Menschen zum ewigen Glück erschaffen und ist sogar Mensch geworden und eines schändlichen Todes gestorben, um die größten Sünder zu retten und ihnen die Sünden zu vergeben.  Aber so groß die Liebe Gottes auch ist, sie ist ohnmächtig gegen den freien Willen. Gott gab ihn seinen Geschöpfen, weil er sie in Freiheit und Verantwortung und nicht als Marionetten wollte. So wie der Mensch sich bis zum Tod entscheidet, wird es auch von Gott akzeptiert - vorausgesetzt, es war eine klare und bewusste Entscheidung. Da wir dies nicht wissen können, kann auch nur Gott urteilen. Die Sünden, die wir objektiv als solche wahrnehmen, müssen nämlich subjektiv nicht immer Sünden für den betreffenden Menschen sein. Es geht auch nicht um Sünden, "die jeder macht", sondern es geht um eine bewusste Entscheidung gegen Gott, das Ablehnen der Gnade, es geht um den Hochmut, der weder Reue noch Vergebung sucht. 

Die Hölle ist ein Zustand ewiger Gottesferne und sie existiert nicht, weil Gott es so will, sondern weil es Geschöpfe gibt, die mit Gott nichts zu tun haben wollen. Gott wird sie nicht in den Himmel zwingen, obwohl er auch sie dazu bestimmt hatte. Das Leiden besteht darin, von Gott getrennt zu sein, da Gott das höchste Gut und ewige Glückseligkeit ist und auch darin, mit jenen die Ewigkeit verbringen zu müssen, die ebenso Gott verschmäht haben. Deshalb ist in diesem Zustand keine Liebe mehr, sondern der Antrieb, auch andere in diesen Zustand zu bringen - wie es zeitweise schon auf Erden geschieht. Wo Gott ist, da ist Liebe, Licht und Leben, wo Gott nicht ist, ist zwangsläufig Hass, Finsternis und Kälte. Wenn  vom Feuer der Hölle die Rede ist, dann ist dies nicht in einem grob-realistischen  Sinn zu verstehen; schon gar nicht darf man an sadistische Quälereien  denken.  Es handelt sich um das verzehrende Feuer, das Gott in  seiner Heiligkeit für das Böse, die Lüge, den Hass und die Gewalttat ist.

Das Wesen der Hölle ist also selbstverschuldeter endgültiger Ausschluss aus der Gemeinschaft mit Gott. Weil aber Gott allein die endgültige Sinnerfüllung des Menschen ist, bedeutet die Hölle die Erfahrung und den Schmerz letzter Sinnlosigkeit und die Verzweiflung darüber. Wenn der Mensch im Tod in die Ewigkeit eintritt und zur Anschauung Gottes gelangt, erkennt er sich selbst  und weiß, wo sein Platz ist - in innigster Gemeinschaft mit Gott oder auf ewig getrennt von Gott. Er erkennt, dass er es so gewollt hat und will es auch nicht anders.

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