Wieso oder warum raucht man?

9 Antworten

Es dient am Anfang zur Stressbewältigung und viele fangen auch aus Coolness Gründen an. Allerdings wird der Körper abhängig und dann müssen sie weiter rauchen, da der Körper sich an den Suchtstoff Nikotin gewöhnt hat.

Man fängt an (aus unterschiedlichen Gründen) und dann ist es im Alltag integriert. Man belohnt sich damit, man kommt damit runter, man raucht zur Verdauung nach dem Essen, sie schmeckt gut zu Bier und Kaffee, man raucht wenn man sich langweilt (zb. wartend), man macht damit eine Pause etc etc.

Und irgendwann weiß man nicht mehr, was man in solchen Situationen ohne Zigarette machen soll und man ist kopfmäßig abhängig.

Wäre es angebracht es zu versuchen?

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@LukeEazy

Nein, wieso auch? Als Nichtraucher hat man dieses Problem ja nicht. Rauchen ist gesundheitsschädlich und das merkt man. Man atmet schwerer, man nimmt zig Giftstoffe zu sich, man bekommt Lungenprobleme, die Blutgefäße verengen sich, Krebsrisiko steigt. Es gibt keine guten Gründe mit sowas anzufangen.

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Viele fangen mit dem Rauchen an, weil ...

... sie cool gegenüber Gleichaltrigen/Jüngeren wirken wollen

... weil andere einen dazu verleiten (Gruppenzwang)

... weil das für die als rebellischer Jugendlicher eine Möglichkeit ist gegen die Eltern aufzubegehren

Bei regelmäßigem Rauchen findet man am Rauchen gefallen ...

Wegen der Wirkung des Nikotins auf das Belohnungszentrum im Gehirn. Kommt Nikotin durch die Lunge ins Blut gelant es innerhalb von Sekunden ins Gehirn und Glückhormone werden ausgeschüttet (Dopamin und Endorphine).

Schnell gewöhnt sich das Belohnungszentrum daran, dass es das Nikotin "braucht", um sich gut zu fühlen, man ist süchtig geworden.

Raucher rauchen ...

... um sich gut zu fühlen (Glückshormone)

... zur Suchtbefriedigung, um sich wieder normal zu fühlen

... wegen des Geschmacks (eher Zigarren, Pfeife, ...)

... aus Gewohnheit (zu Kaffee, ...)

... zum Entspannen und zur Anregung, aus Langeweile, aus Kummer, aus Freude (eigentlich aus fast allen möglichen Gründen)

... und sie (b)rauchen bis zu einer bestimmten Menge immer mehr, obwohl es ihnen nicht gut tut (Husten, Kondition, ...), weil sie süchtig sind und die Dosis steigern

... gegen Entzugserscheinungen (zittern, schwitzen, ...)

In meiner Aufzählung fehlten noch ein paar Punkte:

Rauchen ist dann sinnvoll, wenn ...

... man nicht weiß, was man mit seinem Geld machen soll und nicht gerne teuren Urlaub in entfernten Ländern macht. Mit 6 Euro pro Schachtel gehen bei einem Raucher schnell 2000 bis 4000 Euro pro Jahr für Zigaretten drauf, die Fernreise streicht der Raucher natürlich gerne dafür, der lange Flug wäre eh eine Qual.

... man gerne mit anderen gemeinschaftlich friert. Es fehltet auch noch die heutzutage gesteigerte Geselligkeit zwischen Rauchern. Gemeinsam in der Kälte oder im Regen stehen, weil man wegen den Rauchverboten nicht mehr in Gebäuden rauchen kann, schweißt uns Süchtige zusammen und man kommt leicht ins Gespräch. Böser Witz: "Immer weniger Raucher sterben heute an Lungenkrebs. Sie erfrieren in der Kälte." Durch Rauchen geht die Durchblutung zurück, das Frieren nimmt dann zu.

... man gerne früh alt werden will. Viele meinen Raucher werden nicht alt. Das ist relativ. Raucher werden sehr alt, viele Raucher sind mit 50 schon körperlich so wenig fit, wie ein normaler 65jähriger Nichtraucher. Sie erleben die Alterserscheinungen also schon früher, werden dadurch nicht so viele Jahre alt, sind aber lange gefühlt alt.

Angesichts der zunehmenden Verbote, der in Zukunft sicherlich weiter steigenden Steuern, ... sollte man es sich unabhängig von der Gesundheit sehr gut überlegen, ob man damit anfangen will.

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