Wieso nimmt Australien keine Flüchtlinge aus orientalischen und afrikanischen Ländern auf?

9 Antworten

Doch, die Australier nehmen auch muslimische und afrikanische Menschen auf. Allerdings müssen diese sich als "Einwanderer" vorstellen und am besten den zahlreichen Anforderungen Australiens an ebensolche Einwanderer entsprechen. Die allermeisten Migranten/Flüchtlinge aus mulimischen und afrikanischen Ländern, die über das Meer versuchen, irgendwie nach Australien zu gelangen, scheinen den Ansprüchen der Australier nicht zu genügen.

Sieh u. A. hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Migrations-_und_Asylpolitik_Australiens

"Allerdings müssen die sich als "Einwanderer" vorstellen"

Nein, Australien muss auch Flüchtlinge aufnehmen. Dazu haben sie sich durch die Genfer Flüchtlingskonvention verpflichtet.

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@Zicke52

Hast du den Link in meiner Antwort oben überhaupt wahrgenommen/gelesen?

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Wie viele afrikanische Flüchtlinge kommen den so im Durchschnitt pro Jahr über den indischen Ozean gepasselt um per Schlauchboot in Perth abzulanden?

Die Zahl dürfte sich in Grenzen halten und es ist ja nicht so, dass Europa sie klafterweise aus der Sahara einfliegen ließe.

Das sind eher Vietnamesen und andere asiatische Nationalitäten.

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Wenn sie dann noch rechtzeitig "erwischt" werden (vor Christmas Island) kriegen sie Wasser, Lebensmittel und ggf Benzin fuer's Boot und werden gleich wieder zurueckgeschickt.

https://qz.com/960950/australia-is-making-covert-propaganda-videos-to-scare-off-asylum-seekers/

Fluechtlinge die es doch bis zum Festland schaffen kommen in "processing facilities" ausserhalb Australiens (Nauru, Papua New Guinea, etc.) Sollte der Antrag bewilligt werden, werden sie auch da angesiedelt. Keiner bekommt ein Visum fuer Australien.

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Weil in Australien politisch eine Rechts- bis Rechtsaußen-Stimmung herrscht.

Was sich sowohl in Wahlergebnissen, als auch in der politischen Agenda beider großer Parteien (Konservative und Labour) widerspiegelt.

Warum das so ist? Da müsstest du Soziologen / Politologen fragen, die sich mit Australien auskennen.

Flüchtlinge sind dort nicht erwünscht. Es wird Stimmung gegen sie gemacht, und ein Großteil der Wähler findet das gut.

Ich finde das scheußlich. Mit ein Grund, warum Australien für mich kein Vorbild in Sachen Migrationspolitik ist.

Wahrscheinlich ist es auch kein Zufall, dass der Massenmörder von Christchurch (Moschee-Massaker) ein gebürtiger Australier ist.

Die Australier scheinen halt ziemlich knallhart-pragmatisch zu sein mit ihrer Einwanderungs/Migrationspolitik. Das muss man nicht gut finden.

Auch die EU wird schon in wenigen Jahren auf so eine ähnliche Linie umschwenken, d. H. (Aussen-)Grenzen wirklich sichern und radikal die illegale Einreise/Migration unterbinden.

Kannste dich jetzt gerne drüber aufregen.

Dein letzte Absatz ist sehr demaskierend übrigens. Für dich. Du pauschalisierst doch nicht etwa gegenüber den Australieren in der Art und Weise, wie das sonst hierzulande nur "besorgte Bürger" tun, hmmm? ;-)

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@LeFreak72

Einwanderungs/Migrationspolitik ist eine Sache, Flüchtlingspolitik eine andere. Das sind getrennte Baustellen.

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@LeFreak72
Die Australier scheinen halt ziemlich knallhart-pragmatisch zu sein

Knallhart-pragmatisch, soso. Menschenrechtsverachtend trifft es eher. Aber jedes Volk wählt sich die Regierung, die es haben möchte. Ein Vorbild für Europa ist Australien in dieser Frage jedenfalls nicht.

Menschen auf Inseln einpferchen und dort wie Tiere halten (u.a. Nauru) widerspräche nämlich grundsätzlich der EU-Grundrechtecharta.

Auch die EU wird schon in wenigen Jahren auf so eine ähnliche Linie umschwenken, d. H. (Aussen-)Grenzen wirklich sichern und radikal die illegale Einreise/Migration unterbinden.

Träum mal schön weiter.

Du pauschalisierst doch nicht etwa gegenüber den Australieren in der Art und Weise, wie das sonst hierzulande nur "besorgte Bürger" tun, hmmm? 

Du gibst also zu, dass "besorgte Bürger" pauschalisieren? Bemerkenswert.

Und wieso sollte es keine Rolle spielen, in welchem Umfeld der Attentäter von Christchurch sozialisiert wurde, und woher er seine politischen Einflüsse bekommen hat? Das spielt eine gehörige Rolle - da kannst du jeden Soziologen & Psychologen fragen.

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@Schnarchnix

"Besorgte Bürger" pauschalisieren - so in etwa wie du über Australier pauschalisierst, weil dir ihre - zugegeben - sehr harten Methoden nicht gefallen. Wie bereits gesagt, du kannst dich gerne über andere Ansichten aufregen, aber deine moralische Überlegenheit, die du hier offenkundig auszuspielen versuchst, ist leicht durchschaubar. Australien zeigt tatsächlich recht erfolgreich, dass man - wenn man es nur WILL! - illegale (und für sehr unpassend empfundene) Einwanderung durchaus unterbinden kann. Und letzteres passt dir überhauptnicht, darum geht es doch, nicht wahr? ;-)

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@LeFreak72
so in etwa wie du über Australier pauschalisierst

Habe ich doch nirgends.

aber deine moralische Überlegenheit, die du hier offenkundig auszuspielen versuchst, ist leicht durchschaubar.

Ist ja nett, dass du mir "moralische Überlegenheit" attestierst :-) Ich hätte das jetzt nicht so ausgedrückt, aber wenn du es so siehst...

Australien zeigt tatsächlich recht erfolgreich, dass man - wenn man es nur WILL! - illegale (und für sehr unpassend empfundene) Einwanderung durchaus unterbinden kann.

Auch in Australien findet illegale Einwanderung statt. Dass es zahlenmäßig weniger sind, als in die EU, liegt wohl hauptsächlich an der Geografie (schau dir mal an, wo Australien liegt).

Ein Kausalzusammenhang zwischen den australischen Methoden und den illegalen Einwanderungszahlen nach Australien müsste sowieso erst noch bewiesen werden.

Und letzteres passt dir überhauptnicht, darum geht es doch, nicht wahr?

Menschen wie Tiere auf irgendwelchen Inseln einzusperren, passt mir nicht. Menschen in unhygienische überfüllte Zeltstädte zu sperren, und das jahrelang, passt mir nicht.

Menschen, die ihre Augen vor all dem verschließen, und es noch als "erfolgreiche Politik" bezeichnen, passen mir nicht.

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@LeFreak72

"Australien zeigt recht erfolgreich, dass man - wenn man es nur WILL - illegale Einwanderung durchaus unterbinden kann"

Nein, das zeigt es nicht. Der Wille reicht nämlich nicht, es braucht auch Inseln, wohin man die Flüchtlinge auslagern kann. Und die hat nicht jedes Land.

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@Zicke52

Als ob das ohne derlei Inseln völlig unmöglich wäre. Verzeih, aber ist das nicht etwas sehr schlicht gedacht von dir? Diese Inseln zu nutzen ist wohl nur eine der naheliegensten Optionen.

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@LeFreak72
Als ob das ohne derlei Inseln völlig unmöglich wäre. 

So? Dann macht doch mal konkrete Vorschläge. Ich höre immer nur, Australien sei so ein super Vorbild für Deutschland bei der Flüchtlingspolitik. Australien sperrt seine Asylbewerber in Nauru, in Papua-Neuguinea, auf den Salomonen in irgendwelche Lager ein. Und zwar so lange, bis der Asylantrag abgelehnt wird (das geschieht nämlich meistens). Also so zwischen zwei und fünf Jahre.

Wenn Australien so ein Vorbild für Deutschland sein soll, wo sollen dann die deutschen Asylbewerberlager errichtet werden? Auf Helgoland? Auf friesischen Halligen? Auf Sandbänken in der Nordsee?

Erzählt doch mal, wie das australische Modell in Deutschland umgesetzt werden soll ;-)

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@LeFreak72

Naja, wenn sie diese Inseln nicht hätten, müssten sie die Flüchtlinge, die in Australien anlegen, doch ans Land lassen. Auslagern ginge dann nicht.

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@Schnarchnix

Du scheinst nicht über nennenswert viel Vorstellungskraft zu verfügen. Ich bin fast versucht dir zu unterstellen, dass du jetzt ein bisschen auf doof machst. ;-) Wenn ich morgen etwas Zeit für dich habe, dann schreib ich dir noch was dazu. Also wie man das macht, ganz ohne Helgoland, die Halligen oder Sandbänke dafür zu nutzen^^

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@LeFreak72

Ja, denn ich bin wirklich gespannt. Das derzeitige deutsche Asylrecht besagt doch, dass ein Asylantrag nur von deutschem Boden aus gestellt werden kann.

"Asylzentren in Nordafrika" o.ä. sind laut derzeitigem Recht gar nicht möglich. Von Afrika aus können gar keine gültigen Asylanträge für Deutschland gestellt werden. Das ist also alles bloß Augenwischerei und eine Scheindiskussion, um zu verhindern, dass Flüchtlinge überhaupt deutschen Boden betreten.

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@Schnarchnix

Na also, du hast es ja doch halbwegs kapiert. Dass das Recht etwas angepasst weden müsste ist dabei völlig klar. Gehört auch zum Teil: Muss man wollen.

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@LeFreak72

Dann führe deinen Vorschlag doch mal detailliert aus:

  • Sollen Asylanträge auch von "nicht-deutschem Boden" gestellt werden dürfen? Wenn ja, von welchem Boden dann?
  • Global (kann der Somalier also von Somalia aus Asyl in Deutschland beantragen)?
  • in ausgewählten Ländern? Kann man z.B. nur von Marokko und Libyen aus Asyl in Deutschland beantragen? Marokko und Libyen werden sich bedanken, wenn dann alle Flüchtlinge dorthin flüchten.
  • Wer soll die Asylanträge bearbeiten? Die deutschen Auslandsvertretungen? Die jeweiligen Botschaften werden sich auch bedanken. Soll es neue Einrichtungen geben? Falls ja, wie sollen diese aussehen und arbeiten? Mit welchem Personal? Die Asylanträge müssen ja vor deutschen Gerichten bearbeitet werden. Deutsche Richter müssen die Asylbewerber anhören. Wie soll das logistisch gehen?
  • Und wo werden die Asylbewerber in der Zwischenzeit untergebracht?

Fragen über Fragen...

"Muss man halt das Recht etwas anpassen" ist leicht gesagt. Es gibt Gründe, warum bisher niemand eine solche Reform gewagt hat.

Zudem verlagert man damit die Flüchtlingsrouten von Deutschland nur in andere Länder. Welches Land sollte bei so etwas freiwillig mitmachen? Oder sollen wir die Länder zwingen/bestechen, wie es Australien z.B. mit Nauru macht?

Marokko ist allerdings nicht so arm & abhängig von uns, wie Nauru von Australien. Das nur am Rande.

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@Schnarchnix. Australien muss für DICH auch kein Vorbild sein. Die haben kein Interesse daran, was Du denkst oder nicht. Wichtig ist für die Australier, dass ihr ökologisches Gleichgewicht gesichert bleibt. Das hat schon genügend Angriffe von ausserhalb erleben und möglichst überstehen müssen. Einiges in Flora und Fauna hat das nicht überlebt.

Versuche mal nach Australien auszuwandern. Dann wirst Du Dich wahrscheinlich wundern, welche Auflagen Du erfüllen musst, bis Du dort leben darfst. Und dann kommen Menschen in einem Boot und wollen einfach mal so an Land, die nichts vorweisen können, ausser dass sie in einem Boot sitzen? Die wahrscheinlich Krankheiten mitbringen, die es in Australien noch nicht gibt. Die das ökologische Gleichgewicht unkontrolliert noch mehr beschädigen und die keinerlei Grund haben, mit dem Boot nach Australien zu schippern. Warum soll Australien die reinlassen. Mit welcher Begründung?

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@Lachlan
Einiges in Flora und Fauna hat das nicht überlebt.

Mal ein ganz neues Argument gegen Aufnahme von Flüchtlingen: Flora und Fauna. Flüchtlingsgegner werden heutzutage immer kreativer dabei, sich neue Scheingründe auszudenken. Faszinierend.

Die australische Flora und Fauna hat die Ankunft zigzehntausender Sträflinge aus dem British Empire überlebt. Die haben sicher auch einiges an Krankheiten etc. mitgebracht. Binde uns hier also bitte keinen Bären auf.

Versuche mal nach Australien auszuwandern.

Und schon wieder jemand, der reguläre Einwanderung mit Flucht vermischt. Seufz.

Und dann kommen Menschen in einem Boot und wollen einfach mal so an Land, die nichts vorweisen können, ausser dass sie in einem Boot sitzen?

Ja sowas ärgerliches aber auch!

Da gibt es tatsächlich Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten müssen. Die so verzweifelt sind, dass sie gar nichts mitbringen. Eine Unverfrorenheit. Man hat gefälligst seine Sachen ordentlich mit einem Container zu verschiffen! Wo kommen wir denn da hin.

Die wahrscheinlich Krankheiten mitbringen, die es in Australien noch nicht gibt.

Ja, stimmt. Weil Krankheiten ja nur über Flüchtlinge nach Australien eindringen können. Sieht man ja am Coronavirus, das von Touristen und Geschäftsreisenden ins Land geschleppt wurde.

Aber hey... hauptsache, man hat wieder einen Scheingrund, Flüchtlingen nicht helfen zu müssen!

und die keinerlei Grund haben, mit dem Boot nach Australien zu schippern.

Stimmt. Das lässt sich so bequem aus dem heimischen Computersessel beurteilen.

"Was wollen diese Menschen in den Booten? Die haben doch gar keinen Grund, zu flüchten! Sollen gefälligst wieder nach Hause gehen"

Meine Güte. Manchmal braucht man hier schon starke Nerven.

Die Augen vor dem Elend der Welt verschließen ist das eine. Das Elend der Welt aber zu leugnen, zu behaupten "das gäbe es nicht", und elendfördernde Politik noch als "Vorbild" zu bezeichnen, ist schon eine ganz besondere Qualität.

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@Lachlan

"Warum sollte Australien die reinlassen?"

Warum hat Australien die Genfer Flüchtlingskonvention ratifiziert?

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@Zicke52

Zur australischen Flüchtlingspolitik scheint bei der Nutzerin wenig Wissen, aber auch wenig Interesse vorhanden zu sein. Was ich schade finde.

Länder regelmäßig als Tourist zu bereisen ist das eine - sich tatsächlich mit den Ländern zu befassen, das andere. Dazu gehört auch lokale Politik.

Das macht echte Landesexperten aus.

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Warum sollten sie?

Angesehen davon sind Australier nicht dumm und achten sehr drauf wen sie ins Land und wen nicht. Selbst als Europäer kann man nicht einfach sagen "Da gehe ich jetzt hin und bleibe dort", weil das nicht wir entscheiden ob wir dorthin auswandern, sondern die Australier, ob sie und uns wollen.

Und ohne Pass und Identität kommt da schon mal niemand rein.

I think dis is schon a little bit RECHTS

Und du findest das gut? Mein Beileid

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@LorenzKoerner

Das hat NULL mit rechts zu tun, sondern ist lediglich eine gut überlegte und konsequente Einwanderungspolitik.

Oder würdest du dich selbst auch als "little bit rechts" bezeichnen, nur weil du nicht jeden blind in deine Wohnung/dein Haus lässt sondern dir deine Besucher/Mitbewohner selbst aussuchst?

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@Cokedose

Was soll mit den Flüchtlingen denn sonst passieren? Irgendwer muss sie so oder so aufnehmen.

Klar hat die Politik dort gut klingende Punkte, ich finde das aber menschlich gesehen faslsch

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@LorenzKoerner
Irgendwer muss sie so oder so aufnehmen.

Warum MUSS die jemand aufnehmen? Nur weil einige Länder das vollkommen konzeptlos machen, haben wir überhaupt das Problem, dass der Strom nicht abreißt. Die kommen ja alle nur, weil sie wissen, dass sie es können.

Verstehe mich nicht falsch, ich habe grundsätzlich überhaupt nichts dagegen Menschen in Not zu helfen. Ganz im Gegenteil. Aber dafür müsste erst einmal geklärt werden wer tatsächlich in Not ist und Hilfe braucht und vor allem wer er überhaupt ist und woher er kommt. Ohne Pass kann ich nicht mal in den Urlaub oder Unterstützung beantragen, aber die können ohne Pass "auswandern". Sorry, aber da stimmt irgendwas ganz gewaltig im System nicht.

Aber wenn ich Bilder sehen, dass ein ganzes Boot nur voll mit jungen Single-Männern ist, dann zweifle ich stark daran, dass sie aus Todesangst geflohen sind, sondern vielmehr nur, weil sie sich einfach nur ein besseres Leben versprechen. Und diese Typen "stehlen" Plätze, von Menschen die wirklich Hilfe benötigen.

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@Cokedose

"Warum MUSS ich jemanden hier aufnehmen?"

Weil es internationale Abkommen so vorsehen. Schon mal was von der Genfer Flüchtlingskonvention gehört?

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@Zicke52

Es wurde niemand dazu aufgefordert mit dem Boot nach Australien zu schippern. Und ob das wirklich alles Flüchtlinge sind, kann man sehr gut anzweifeln.

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@Lachlan

Die Genfer Flüchtlingskonvention sieht auch nicht vor, dass Flüchtlinge aufgefordert werden müssen, zu kommen, um Schutz zu erhalten. Sie sieht vor, dass jeder Asylantrag geprüft werden muss.

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@Lachlan

Zumal es überwiegend alles junge Männer sind. Also ausgerechnet all jene, die in der Lage wären für ihr Land zu kämpfen und es wieder aufzubauen. Viele von denen sind keine Menschen die aus Angst um Leben flüchten, sondern hauptsächlich wegen eines besseren Lebens. Wenn es denen nur um die Flucht ginge, warum wollen die meisten dann ausgerechnet nach Deutschland? Weil es eines der wenigen Länder ist, wo man fürs Nichtstun und ohne je etwas geleistet zu haben oder überhaupt hier staatsangehörig zu sein oder überhaupt seine Identität nachweisen zu können einen Haufen Kohle in den A... geblasen bekommt.

Und wenn Australien der Meinung ist nicht so blöd zu sein, dann machen sie alles richtig.

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@Zicke52
dass jeder Asylantrag geprüft werden muss.

... und abgelehnt werden kann.

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@Cokedose

Ja, natürlich kann er abgelehnt werden. Habe ich das Gegenteil behauptet?

Aber erst mal muss der Asylantrag geprüft werden, und während der Prüfung sind die meisten Flüchtlinge schon da.

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@Cokedose
Das hat NULL mit rechts zu tun, sondern ist lediglich eine gut überlegte und konsequente Einwanderungspolitik.

Es geht hier um Flüchtlingspolitik. Nicht um reguläre Einwanderung.

Einwanderungsregeln kann jedes Land aufstellen, wie es möchte. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist ein ganz anderes (nämlich humanitäres) Thema.

Wer sich diesem Thema nahezu gänzlich verschließt, wie es Australien tut, kommt seiner Verantwortung nicht nach.

Als ich das letzte mal nachgeschaut habe, zählte Australien noch zu den wohlhabendsten Nationen auf diesem Globus. Kann aber natürlich sein, dass Australien inzwischen so arm geworden ist, dass sie es sich nicht mehr leisten können, Flüchtlingen zu helfen (genau wie Somalia, Malawi, Afghanistan und so). Dann wäre es natürlich verständlich :-)

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@Lachlan
Und ob das wirklich alles Flüchtlinge sind, kann man sehr gut anzweifeln.

Auf welcher Grundlage zweifelst du das an? Anhand welcher Fakten?

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@Cokedose
Also ausgerechnet all jene, die in der Lage wären für ihr Land zu kämpfen und es wieder aufzubauen.

Wieder dieser Unfug mit "für sein Land kämpfen".

Und was war mit den Deutschen Flüchtlingen im Zweiten Weltkrieg? Hättest du die damals auch zurück nach Deutschland geschickt und aufgefordert, "gefälligst für Deutschland zu kämpfen"?

Merkst du, wie unintelligent eine solche Forderung ist?

einen Haufen Kohle in den A... geblasen bekommt

Die Mindestversorgung, die Asylbewerber bei uns bekommen um nicht obdachlos zu sein und nicht zu verhungern, nennst du "einen Haufen Kohle"?

Weißt du überhaupt, wie wenig das ist? Hast du mal versucht, von dieser Summe einen Monat zu leben?

Ich wünschte, manch einer hier würde seine vorgefasste Meinung mal ab und zu mit der Realität abgleichen. Und das ist noch höflich ausgedrückt.

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@Schnarchnix
Es geht hier um  Flüchtlingspolitik. Nicht um reguläre Einwanderung.

Das ist schon richtig. Aber sie werden zu Einwanderern, weil sie nicht alle zurückgeschickt werden. Es wäre reine Flüchtlingspolitik, wenn deren Aufenthalt nur temporär wäre. Ist er aber oftmals nicht.

Hättest du die damals auch zurück nach Deutschland geschickt und aufgefordert,  "gefälligst für Deutschland zu kämpfen"?

Das war nicht im kriegerisch-militärischem Sinne gemeint, sondern im Sinne von dableiben, die Heimat wieder aufbauen, mithelfen usw., anstatt sich zu verdrücken und die Schwächeren zurückzulassen. Und ja, meine Meinung wäre auch da keine andere gewesen.

Die Mindestversorgung, die Asylbewerber bei uns bekommen um nicht obdachlos zu sein und nicht zu verhungern, nennst du  "einen Haufen Kohle"?

Ja, im Verhältnis zu dem, was viele in diesem Land bekommen, die sich Jahrzehnte lang kaputtarbeiten, ist das ein ein Haufen Kohle.

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@Cokedose

"Und wenn Australien der Meinung ist nicht so blöd zu sein, dann machen sie alles richtig."

Da stimme ich Dir vollkommen zu.

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@Zicke52

Die Genfer Flüchtlingskonvention sieht auch nicht vor, dass die "Flüchtlinge" zwingend nach Australien schippern müssen. Es wären noch genügend andere Ziele da, aber da ist die wirtschaftliche Lage eben nicht so rosig. Dann fährt man da auch nicht hin. Stimmt's.

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@Lachlan

Die Genfer Flüchtlingskonvention sieht überhaupt nicht vor, wohin Flüchtlinge schippern müssen. Sie sieht lediglich vor, dass, wenn sie in einem Land einen Asylantrag stellen, dieser geprüft werden muss!

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@Cokedose
Es wäre reine Flüchtlingspolitik, wenn deren Aufenthalt nur temporär wäre

Hmm, nö. Das ist nicht die Definition von "Flüchtling".

Jeder Flüchtling kann übrigens im Laufe der Zeit zu einem Einwanderer werden. Je mehr Zeit vergeht (je länger Fluchtgründe wie Krieg etc. andauern) desto wahrscheinlicher wird dies übrigens.

Das war nicht im kriegerisch-militärischem Sinne gemeint, 

Ach so. Dann schreibe doch bitte gleich dazu, dass mit "kämpfen" nicht "kämpfen" gemeint ist, sondern dableiben und aufbauen.

sondern im Sinne von dableiben, die Heimat wieder aufbauen, mithelfen usw.

Was gibt es denn aufzubauen und mitzuhelfen, wenn noch gekämpft wird?

Und selbst wenn Frieden herrscht: Wenn jemandem bei Einreise in sein Heimatland Verhaftung, Folter und Hinrichtung droht (wie den meisten Syrern, die sich kritisch über Assad äußern) - wie will man da beim Aufbau mithelfen?

anstatt sich zu verdrücken und die Schwächeren zurückzulassen

Nett, wie du hier über Menschen schreibst, die so verzweifelt sind dass sie Ehepartner, Eltern und Kinder zurücklassen müssen. Denkst du, das macht denen Spaß? Natürlich haben sie die Hoffnung, sie eines Tages wiederzusehen - entweder die Familie nachzuholen, oder sich in einem sicheren Drittland niederzulassen sobald genug Geld verdient wurde.

Beschäftige dich doch mal näher mit Flüchtlingen und ihren Geschichten. Dann kannst du vielleicht irgendwann deren Entscheidungen auch nachvollziehen und verstehen.

Ja, im Verhältnis zu dem, was viele in diesem Land bekommen, die sich Jahrzehnte lang kaputtarbeiten, ist das ein ein Haufen Kohle.

Mach mal eine Umfrage in einem beliebigen Flüchtlingsheim:

  1. "Wer von euch ist hergekommen, um faul in der Hängematte zu liegen? Wer von euch gibt sich mit dem mageren Taschengeld zufrieden, dass ihr hier vom BAMF bekommt?" (Die Flüchtlinge müssen davon übrigens in Deutschland leben, nicht in ihren Herkunftsländern. Denn sie befinden sich ja in Unterkünften in Deutschland. Da nützt es ihnen nix, wenn das Geld in der Heimat viel wert wäre.
  2. "Wer von euch möchte eine Arbeitserlaubnis, und sobald wie möglich arbeiten und vernünftiges Geld verdienen?"

Und dann zähl mal, wie viele Menschen bei 1. und bei 2. die Hand heben.

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@Lachlan
Es wären noch genügend andere Ziele da

So? Welche Ziele denn? Jetzt bin ich aber gespannt.

Und wer bei der hochgradig gefährlichen Überfahrt Richtung Australien von "schippern" spricht, hat sowieso jeglichen Bezug zur Realität verloren.

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@Schnarchnix
Welche Ziele denn? Jetzt bin ich aber gespannt.

Hmmm, wenn wir mal das Fluchtland, Deutschland und Australien weglassen, dann bleiben noch ziemlich genau 190. Aber einfach nur raus aus dem eigenen Land und in Sicherheit sein genügt ja nicht.

Versteht mich nicht falsch, ich habe absolut kein Problem damit, dass Menschen in Not geholfen wird. Ganz im Gegenteil. Aber ich habe ein Problem damit, wenn die Hilfe anderer Länder ausgenutzt wird, nur weil das Leben dort einfacher und schöner ist und wenn die Flüchtlingshilfe vollkommen planlos und unkontrolliert abläuft.

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@Cokedose
Aber einfach nur raus aus dem eigenen Land und in Sicherheit sein genügt ja nicht.

Nein, das genügt nicht. Wenn du dir mal die Elendslager in Jordanien, in der Türkei, im Libanon, in Kenia etc. etc. anschaust. Es wird immer gefordert, Kriegs- und Armutsflüchtlinge sollten bitte nur ins jeweilige Nachbarland flüchten. Dumm, wenn das Fluchtland sehr viel mehr Einwohner hat, als das Nachbarland. Dann entstehen Massenlager.

Welche Zustände in diesen Massenlagern herrschen, ist dir bekannt? Von dort wiederum zu flüchten, wirfst du den Menschen vor?

Klar könnten sie in das Nachbarland des Nachbarlandes flüchten. Das tun ja auch einige. Aber versetze dich selbst in die Lage: Du bist aus dem Elend geflüchtet, und landest wieder in Elend. Dann flüchtest du wiederum aus dem Elend...

  • ...ins nächste Elend? in Länder, die selbst grade mal so über die Runden kommen, wo es nicht genügend Arbeit gibt, wo die Zukunft nicht rosig aussieht?
  • oder in ein vernünftiges Land, wo deine Familie und Kinder eine Zukunft haben?

Versetze dich einfach mal selbst in die Lage. Der Grundgedanke, Flüchtlinge nahe ihres Heimatlandes zu helfen, und die Fluchtursachen im Heimatland möglichst bald zu beseitigen, ist ja ein hehrer Gedanke.

Leider auch ein utopischer.

Aber ich habe ein Problem damit, wenn die Hilfe anderer Länder ausgenutzt wird

Damit hat wohl so ziemlich jeder ein Problem. Aber wieviel Prozent der Flüchtlinge "nutzen die Hilfe denn aus"? In den Medien werden einzelne Skandalfälle immer ausgeschlachtet.

Was ist mit der Mehrzahl der Flüchtlinge, die überaus dankbar für die Aufnahme sind, und lieber heute als morgen eine vernünftige Arbeit aufnehmen würden (aber nicht können/dürfen)?

Ich wünschte, Flüchtlinge würden nicht ständig nur als "Sicherheitsproblem" sondern als Chance für das Land aufgefasst. Aus Chancen kann man was machen, oder man kann sie verstreichen lassen.

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@Schnarchnix
als  Chance

Ich bitte dich. Bei allem Verständnis für deine Ansichten, aber hier hörts echt auf.

Wir haben die Probleme, die sich beispielsweise aus den damaligen türkischen und anderen Gastarbeitern entwickelten bis heute nicht in den Griff bekommen und du siehst eine Flut weiterer Menschen mit ähnlichen Gesinnungen und Glauben ernsthaft als Chance? Als Chance wofür?

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@Cokedose
Wir haben die Probleme, die sich beispielsweise aus den damaligen türkischen und anderen Gastarbeitern entwickelten bis heute nicht in den Griff bekommen

Und soll ich dir sagen, warum? Weil uns jahrelang der Quark von den "Gastarbeitern" erzählt wurde, "die irgendwann wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren". Du gebrauchst den Märchenbegriff ja selbst heute noch.

Wären wir von Anfang an ehrlich gewesen, hätten wir eingesehen, dass ein Großteil dieser Menschen in Deutschland bleiben wird & hier integriert werden muss. Und eben nicht als "Gäste" behandelt werden sollte, die in eigenen "Gastarbeitervierteln" leben, mit "Gastarbeitergeschäften, -friseuren, -kindergärten" etc.

Für die heutigen Parallelgesellschaften kannst du zu 50% die "Gäste" verantwortlich machen, und zu 50% die verfehlte Politik des "Gastgeberlandes". Platt gesagt.

und du siehst eine Flut weiterer Menschen mit ähnlichen Gesinnungen und Glauben ernsthaft als Chance?

Erstens ist es keine "Flut", es sind Menschen.

Zweitens: Ja.

Wenn Deutschland nicht die gleichen Fehler wie in den 60er Jahren wiederholt, und nicht wieder Märchen von den "Syrischen Gästen" erzählt. Ein Großteil dieser Menschen wird hierbleiben, wird irgendwann die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten und muss hier integriert werden. Fangen wir doch gleich heute an, anstatt in der Angststarre zu verharren.

Sowohl wir als auch die Neuankömmlinge haben ein Interesse daran, dass diese möglichst schnell eine Arbeit aufnehmen & in die Sozialkassen einzahlen. Wenn wir schon dieses gemeinsame Interesse haben, wieso ziehen wir dann nicht an einem Strang?

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@Schnarchnix
Wären wir von Anfang an ehrlich gewesen, hätten wir eingesehen, dass ein Großteil dieser Menschen in Deutschland bleiben wird

Und genau das können und wollen wir kein zweites Mal.

und muss hier integriert werden

Und genau das wird nicht, bis auf wenige Ausnahmen, passieren. Und das scheint dir und vielen Anderen nicht klar zu sein, dass sie aus Kulturen kommen die nicht integrierbar sind. Solange es Menschen gibt, die ihr ganzes Leben nach einem kranken Glauben ausrichten und ihr Verhalten nicht den Regeon und Gesetzen des Gastgeberlandes kann kaum von Integration gesprochen werden.

Für die heutigen Parallelgesellschaften kannst du zu 50% die "Gäste" verantwortlich machen, und zu 50% die verfehlte Politik des "Gastgeberlandes".

Mache ich auch. Und deshalb finde ich die Politik Australiens (in diesem Zusammenhang) auch besser als die unsere, worum es ja auch ursprünglich der Frage und Antwort ging. Sicherlich besteht Australien selbst überwiegend aus Einwanderer, aber es ist nur richtig, dass man alles was heute neu dazu kommt, auch kontrolliert und VORHER überprüft.

Erstens ist es keine "Flut", es sind Menschen.

Eine Menschenflut.

Wenn Deutschland nicht die gleichen Fehler wie in den 60er Jahren wiederholt, und nicht wieder Märchen von den "Syrischen Gästen" erzählt. 

Du bezeichnest es selbst als Fehler, als man sie bewusst hergeholt hat (nur halt nicht zurückgeschickt) und jetzt, wo sie überwiegend durch illegale Grenzübertritte herkommen sagst du: Toll, bleibt doch.

Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist, es kommen nicht nur Flüchtlinge aus Syrien, sondern aus dem gesamten östlichen und südlichen Mittelmeerraum und teils darüber hinaus.

Sowohl wir als auch die Neuankömmlinge haben ein Interesse daran, dass diese möglichst schnell eine Arbeit aufnehmen

Nein, haben wir nicht, weil wir nicht einmal die eigene Bevölkerung unterbekommen und dieses Problem wird sich mit den Jahren auch nicht verbessern. Im Gegenteil. Und wenn du glaubst, dass eine Flut zusätzlicher Arbeitssuchender dem entgegenwirkt, dann fehlt dir echt jeder Bezug zur Logik und Realität.

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@Cokedose
Und genau das können und wollen wir kein zweites Mal.

Und genau deshalb sollten wir lieber heute als morgen anfangen, diese Menschen zu integrieren.

Und das scheint dir und vielen Anderen nicht klar zu sein, dass sie aus Kulturen kommen die nicht integrierbar sind.

Komisch, dass ich dann Syrer kenne, die sich hier perfekt integriert haben und (seit 2015) sogar besser Deutsch gelernt haben, als mancher Deutscher. Die können mir deutsche Grammatikregeln erklären, die ich seit der 4. Klasse vergessen hatte.

Es wäre nett, wenn du differenzieren würdest:

  • Ja, es gibt Integrationsunwillige. Zu behaupten, "alle" seien nicht integrierbar, ist aber schlichtweg falsch.
Und deshalb finde ich die Politik Australiens (in diesem Zusammenhang) auch besser als die unsere

Dass die australische Flüchtlingspolitik nicht nur in Australien selbst, sondern auch auf UN-Ebene kritisiert wird, da sie teils internationalen Abkommen zuwider läuft, blendest du dabei aus.

Aber was diskutieren wir hier über Australien - jedes Volk wählt sich seine Politiker und Gesetze, die es haben möchte.

Mir geht es darum, dass solch umstrittene Praktiken in der EU nicht angewandt werden. Dafür mache ich mich stark.

Eine Menschenflut.

Nenne es, wie du willst. Ich persönlich halte nichts davon, Menschen mit Begriffen zu versehen, die für Naturereignisse stehen. Das hat etwas von Polemik, und kritisierst du nicht genau das bei mir?

und jetzt, wo sie überwiegend durch illegale Grenzübertritte herkommen sagst du: Toll, bleibt doch.

Wo sage ich Toll, bleibt doch?

Ich bin lediglich Realist, und kein Träumer. Die Träumer träumen davon, dass all diese Menschen nur temporär hierbleiben und dann wieder "zurückgehen". Die Realisten wissen, dass das nicht geschehen wird, und ein Großteil dieser Menschen hierbleiben wird.

Wenn wir Realisten sind, müssten wir ergo heute mit der Integration dieser Menschen anfangen:

  • Ihnen Deutschkurse vermitteln, sie in Programme der Arbeitsagentur stecken ("fit für den deutschen Arbeitsmarkt machen"). Denn wir wollen doch, dass sie möglichst bald in unsere Sozialkassen einzahlen, und nicht bloß Geld daraus entnehmen. Da haben wir übrigens das gleiche Interesse wie die meisten Flüchtlinge selbst.
  • Die Integrationsunwilligen sanktionieren bzw. ihnen klarmachen: In Deutschland gilt das Grundgesetz und deutsches Recht. Und dies dementsprechend durchsetzen. Das geschieht überwiegend bereits, es gibt aber Nachbesserungsbedarf.
Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist, es kommen nicht nur Flüchtlinge aus Syrien, sondern aus dem gesamten östlichen und südlichen Mittelmeerraum und teils darüber hinaus.

Das ist wiederum ein ganz anderes Thema. Warum gibt es Einwanderer, die es über die "Asylschiene" versuchen?

Weil dies für gewisse Nationalitäten der einzige Weg nach Deutschland ist. Legale Einwanderungsmöglichkeiten sind Afghanen, Eritreern, Somaliern, Guinea-Bissauern etc. weitestgehend versperrt. Also versuchen sie es als Fake-Flüchtlinge.

Was schlussfolgern wir daraus? Schaffen wir ein faires, transparentes Einwanderungssystem auch für diese Länder?

Oder schließen wir sie weiterhin (de facto) von legalen Einreisemöglichkeiten aus, und nehmen damit in Kauf, dass sie die "Asylschiene" verstopfen, die eigentlich für ganz andere Fälle vorgesehen ist?

Ich weiß: In der Welt der Träumer soll am besten gar keine Migration von Afrika nach Deutschland stattfinden. Die sollen alle "da bleiben".

Aber wie schon gesagt... ich bin Realist und nehme zur Kenntnis, dass dies stattfindet. Also müssen wir damit umgehen. Besser aktiv, als reaktiv.

PS: Auf die persönlich beleidigenden Kommentare der Nutzerin Lachlan zu antworten, kann man sich sparen. Ihre Beiträge werden regelmäßig gelöscht (da sie gegen die GF-Richtlinien verstoßen) - dabei werden jegliche Antworten darauf mitgelöscht. Nur so als Tipp.

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@Cokedose

B"Einen Haufen Kohle in den À... geblasen kommt"

Ich finde, man könnte Flüchtlinge sehr nützlich einsetzen, indem man ihnen finanzielles Coaching von deutschen Hartz-IV-lern oder Sozialhilfeempfängern anvertraut. Denen könnten sie erklären, wie sie mit den gleichen Beträgen, mit denen die kaum über die Runden kommen, ein fürstliches Leben führen können.

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@Cokedose

Was bedeutet "für ein Land kämpfen" in einem Bürgerkrieg? Wenn du weder einen Diktator noch islamistische Terrororganisationen, die ihn vom Thron stoßen wollen, unterstützen willst, für wen kämpfst du dann?

Und was heisst "für sein Land kämpfen", wenn du in diesem Land wegen deiner Ethnie oder deiner Religion oder politischen Meinung verfolgt wirst? Wie hätten Juden in Hitlerdeutschland für ihr Land kämpfen können?

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schau dir einfachmal eine topographische landkarte an! mit all dem schnick-schnack wie...hitzezonen...wasservorkommen...etc.! ;-)

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