Wieso nannte Kolumbus die Ureinwohner Amerikas Indianer, wenn doch...?

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8 Antworten

Kolumbus war Anhänger der kopernikanischen Lehre und überzeugt, dass er anders als die bisherigen Seefahrer nicht um Afrika herum nach Osten fahren müsse, sondern westwärts um den Globus herum genauso nach Indien käme.

Was er nicht wusste war, dass zwischen Europa und Indien noch Amerika liegt. Bei den damaligen nautischen Kennnissen mit ungenauer Längengradbestimmung konnte er nur abschätzen, wann er am Ziel angekommen sein könnte und hat sich halt um einige tausend Kilometer verschätzt.

Die ersten Leute, die er da sah, hielt er halt für Inder (Indios), vermutlich weil er vorher noch nie einen gesehen hatte.

Die Karibik hieß übrigens noch jahrhundertelang Westindien.

Kleine Ergänzung:

Die damalige nautische Wissensstand war gut genug, um die Länge auf einige zehn Minuten genau bestimmen zu können.

Was Kolumbis allerdings nicht wusste, war...

wie groß Indien/Asien tatsächlich ist bzw. wo dessen Ostküste liegt.

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@Roderic

Ich bin eher der Ansicht, dass zwar die Breitengradbestimmung mit Chronometer, Sextant und Tabellen sehr genau war, die Längengradbestimmung aber von Chronometer und geloggter Geschwindigkeit abhing, die aufgrund von Trift und Strömung ziemlich ungenau war. Trift und Strömung im Westatlantik waren Kolumbus aber nicht bekannt.

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In seinem irrigen Glauben hätte er sie eigentlich Inder und nicht Indianer nennen sollen. Letztere Bezeichnung hatte es schließlich nie für die Bewohner Indiens gegeben.

Von Geschichte und Kultur hatte dieser Kolumbus übrigens so gar keine Ahnung, sonst hätte er sich denken können, dass die angetroffenen Nackedeis mirt Pfeil und Bogen unmöglich die Inder sein können.

er hatte kein GPS und war der Meinung er ist in Indien! Hast du keinen Geschichtsunterricht?

Er war persönlich nie in Indien und wußte deshalb nicht, wie Inder ausschauen. Und glaubte in Indien angekommen zu sein.

Die deutsche Bezeichnung „Indianer“ geht auf das spanische Wort indio zurück, einen Neologismus aus der Kolonialzeit. Christoph Kolumbus glaubte 1492, in Indien angekommen zu sein, als er Hispaniola erreichte. Mit „Indien“ bezeichneten die europäischen Seefahrer zur damaligen Zeit allerdings nicht nur den indischen Subkontinent, sondern den ganzen Osten Asiens, den sie über den westlichen Seeweg zu erreichen suchten. Obwohl zuletzt Amerigo Vespucci den Irrtum Kolumbus' 1502 endgültig aufklärte, wurde die Bezeichnung der in den neu entdeckten Gebieten angetroffenen Bewohner als „Indianer“ beibehalten. Konkurrierende Begriffe wie „Amerikaner“ (etwa im Codex canadiensis), die teils wieder verschwanden, vor allem aber „Wilde“ und „Heiden“ (welche die Nichtzugehörigkeit zu „Zivilisation“ und Christentum hervorheben und damit eine Abgrenzung schaffen) waren früh in Gebrauch.

Im Spanischen gibt es den im Deutschen erkennbaren Unterschied zwischen „Inder“ und „Indianer“ nicht; beide Herkunftskategorien werden mit dem Wort indio bezeichnet. Um Missverständnisse zu vermeiden, werden in fast allen lateinamerikanischen Ländern die „echten“ Inder nicht als indios, sondern als hindú („Hindus“) bezeichnet, obwohl dies eigentlich nur eine in Indien verbreitete Religionszugehörigkeit angibt. 




https://de.wikipedia.org/wiki/Indianer#Begriff

Weil er glaubte in Indien gelandet zu sein.

Er nannte sie Indianner, weil schon damsl der Namen USAner etwas suspekt war. 

Kolumbus entdeckte am 12.Oktober 1492 Amerika.

Die USA wurden am 04.Juli 1776 gegründet.

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@katzenjunge

Beides stimmt nicht wirklich, sorry! Kolumbus hat nicht Amerika entdeckt, und die usa wurde nicht 1776 gegründet! 

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Vielleicht hatten die Händer keine Fotos von den echten Indern gepostet.

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