Wieso muss man für Selbstmord in die Klapsmühle wenn man sowieso einmal stirbt?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Wird man glaube ich nicht und die Psychiatrie (Klapsmühle) ist nicht so so schlimm wie man denkt. Suizid sollte man jedoch nur aus Erleuchtung oder Erkenntnis machen und das heißt man darf keinen Suizid durch Gewalt machen sondern durch freiwilliges Verhungern/Verdursten. Dabei kann man sich auch immer noch überlegen ob man wirklich Suizid machen will oder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei einem Selbstmord ist man tot und kommt auf den Friedhof. Bei einem Suizidversuch kommt man in ein Krankenhaus, dass sich auf psychiatrische Krankheiten spezialisiert hat.
Das hat den Sinn, dass Menschen, die aufgrund einer Erkrankung sich so eingeengt fühlen, dass sie in diesem Moment keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen, sich überfordert fühlen von der Zukunft, ....
Hier erfährt er Unterstützung und Hilfe.
Wenn du einen Herzinfarkt hast oder Krebs erhältst du auch medizinische Hilfe, auch wenn du sowieso einmal stirbst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man sieht an der Betonung von "Klapsmühle", dass du noch nie mit einer Psychiatrie in Verbindung warst, oder das du da sogenannte Misshandlungen erlebst hast. Jedenfalls kommt man nach einem erfolgreichen Suizid nicht mehr in diese Institution, weil es dafür keinen Sinn gibt. Wenn jmd aber den Suizidversuch überlebt wird häufig, also 96% eingewiesen, da immer noch akute Selbstgefährdung vorliegt. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es Notfallpsychiater gibt, die ich auf dem Mond schiessen könnte. Einige sind voll lieb genauso ist das mit Rettungssanitäter und der Polizei. Wenn du noch nie mit denen Kontakt hattest, sei froh darüber. Niemals will man das durchmachen. Du wirst nicht mehr aus den Augen gelassen, wenn du nicht in Sicherheit bist. Da ist es egal ob es 22:00 Uhr oder 4:00 oder 14:00 ist. Die Uhrzeit ist vollkommen egal. Auch ist es egal ob in Deutschland, der Schweiz oder sonst wo das stattfindet. Diese Situation hat auch schon die Bundespolizei hervor geholt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vorweg sei gesagt, dass es heute Psychiatrie heißt und nicht Klapsmühle. Es ist ein Zeichen von Respekt und Achtung, wenn man solch eine Einrichtungen nicht so salopp betitelt. Das ist nicht als persönlicher Angriff zu verstehen, jedoch sind dem Thema entsprechende Umgangsformen wesentlich angenehmer für alle Beteiligten. 

Der Suizid ist oftmals ein Resultat von psychischen Erkrankungen oder eine Affekthandlung, im Zuge einer persönlichen Krisensituation.

Es ist das Ziel der Psychiatrie Erkrankungen psychischer Natur oder auch Krisensituationen, zum Beispiel im Form einer Intervention, zu therapieren und "aus der Welt zu schaffen". Menschen, die sich für einen Suizid entscheiden, sehen sich oftmals in einer Situation ohne Ausweg. Optionen und Alternativen fallen aus dem eigenen Sichtfeld heraus und damit wird der Suizid, oftmals, zu einer Verzweiflungstat. 

In der Psychiatrie geht man erst einmal davon aus, dass jedem Patienten geholfen werden kann und die Psychologie macht immer weiter Fortschritte. Neue Therapieformen werden erprobt, Ursachen werden weiter erforscht und die Arbeit mit den Patienten wird immer effektiver. Viele, die einen Suizidversuch überlebt haben und sich in Therapie begeben haben, sind heute sehr froh um diesen Umstand. Sie erleben eine völlig neue Lebensqualität und sind froh, dass sie noch am leben sind und eben nicht gestorben sind.

Weiterhin haben viele Suizidversuche nicht den Anspruch inne, wirklich das eigene Leben zu beenden. Insbesondere dann ist dies zu erkennen, wenn es immer wieder zu Ankündigungen kam. In einigen Fällen ist der versuchte Suizid der "letzte Hilfeschrei" nach Aufmerksamkeit, Unterstützung und Hilfe.

Psychische Erkrankungen sind potentiell Erkrankungen mit tödlichem Ausgang.

An der Stelle sei auch der Vergleich gezogen zu physischen Erkrankungen. In kritischen Zuständen werden diese Menschen auch direkt ins Krankenhaus gefahren und auf einer entsprechenden Station versorgt und gerettet - es ist dasselbe Konzept.

Man kommt dementsprechend auch nicht "für Selbstmord" in die Psychiatrie, es ist keine Strafe, sondern ein Versuch, ein Leben zu retten. Ich komme ja auch nicht für(!) ein einen Tumor ins Krankenhaus, sondern wegen(!) eines Tumors. Wie gesagt - keine Strafe, ein Rettungsversuch.

Würde man Rettungsversuche nun abschaffen weil "man sowieso einmal stirbt", dann könnten wir alle Ärzte entlassen und die Krankenhäuser schließen. Jeder Rettungsversuch wäre damit schließlich nutzlos - man stirbt ja eh irgendwann.

In so einer Welt möchten denke ich die wenigsten Leben - ich zumindest nicht. Aus dem Grunde bin ich froh drum, dass es eben anders ist und man nach einem Suizidversuch in die Psychiatrie gebracht wird.

Liebe Grüße.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

weil es entgegen jedem logischen Denken ist sich selbst umbringen zu wollen und das meist auf Grund einer psychichen störung geschieht. Behandelt man diese mit erfolg wird der Drang sich selbst umzubringen weg sein.

Menschenleben gehören nunmal geschützt im zweifel vor sich selbst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martinzuhause
22.07.2016, 15:15

"weil es entgegen jedem logischen Denken ist sich selbst umbringen zu wollen "

das ist unsinn. es ist lögisch wenn man weiss das man in z.b. drei monaten nur noch wie ein baby versorgt werden kann. nicht mehr essen, nicht mehr trinken, nicht  aufs klo und nicht mehr sprechen kann.

da ist es logisch das leben zu beenden solange man das noch kann

2
Kommentar von WastedYout
22.07.2016, 16:29

Es gibt chronische psychische und physische Erkrankungen wo es logisch wäre Selbstmord zu begehen

2

muss man doch garnicht. wenn der klappt kommt man auf den friedhof.

klappt er nicht kommt man erst mal in die psychiatrie zur untersucheung. wird dort festgestellt das man psychisch keine probleme hat kann man wieder gehen.

solange man keine gefahr für andere darstellt kann man sich selber töten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil du erst einmal gezwungen wirst zu leben. Selbstmord oder Selbstmordgedanken entsprechen sozusagen nicht der Norm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Rettungskräfte/Pfleger etc. müssen sich auch an das Rechtliche halten und auf irgendeine Weise akute Selbstmordversuche verhindern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil die Menschen allesamt einen Schuss im Kopf haben. Logisches denken ist eine zu große Aufgabe für sie die sie wiederum nicht verstehen geschweige den damit umgehen können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klapsmühlen gibt es nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Komisch alles,Eltern dürfen entscheiden ob ich überhaupt geboren werde (abtreibung)aber Selbstmord das geht ja schon mal gar nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Verstehe ich nicht. In keiner 'Klapsmühle' werden Tote aufgebahrt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?