Wieso muss man bei einem Versuch zur Fotosyntheseleistung erst mit der niedrigsten Lichtintensität beginnen?

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2 Antworten

Wenn du z.B. eine Zimmerpflanze, die bei mäßigem Licht gewachsen ist, plötzlich in die pralle Sonne stellst, "verbrennt" sie. Die Konzentration von freiem Sauerstoff steigt dann  sehr schnell an und verursacht Schäden.

Ein zu viel an Licht verursacht auch bei Pflanzen Schäden, Unter dem Suchbegriff Lichtstress oder Photoinhibition findest du genauere Infos.

Pflanzen bilden eine Reihe von Pigmenten und Proteinen  mit Lichtschutzfunktion. Auch die "Lebenszeit" der Chlorophylle ist nicht unbegrenzt, sie müssen ständig neu synthetisiert werden. In den Schulbüchern ist die Photosynthese so erklärt, dass anscheinend alle Reaktionen nachvollziehbar und völlig verstanden sind. Das ist nicht der Fall; es wird immer noch geforscht.

Als Ergebnis für deinen Versuch wirst du eine Sättigungskurve erhalten, da ist es eh nicht klar, welche Lichtintensität "die höchste" ist.

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Weil die Pflanze das Licht speichert und das Ergebnus bei niedriger Lichtintensitäz dann verfälscht wäre.

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