Wieso muss ich mich als Atheist rechtfertigen, weil ich heiraten möchte?

24 Antworten

Das Standesamt ist Pflichtprogramm um die eheliche Gemeinschaft aktenkundig zu machen. Kann man auch sehr schön ausgestalten. Viele Menschen bezahlen nur die Kirchensteuer um sich kirchlich trauen zu lassen. Es geht diesen Leuten eigentlich nur um die schöne festliche Zeremonie in der Kirche, aber nicht um den Segen für die Ehe. Außerdem ist somit auch eine spätere festliche Beerdigung gesichert. Ein Pfarrer muss nicht extra bezahlt werden aber ein Redner für die Grabrede kostet schon etwas.Es ist jedem selber überlassen was er macht.

Ja, das wollen sehr viele der schönen Zeremonie wegen. Man sollte das nicht verurteilen, denn diese "Zeremonie" stellt auch einen Teil der Geschichte eines/unsseres Landes dar.

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Wer heiraten möchte, sollte das auch tun und zwar so, wie es ihm gefällt. Es ist doch völlig egal, ob kirchlich oder nicht. Wobei ich übrigens davon überzeugt bin, dass die wenigsten aus Glaubensgründen kirchlich heiraten, sondern weils einfach so schön und romantisch ist. Bevor man aber kirchlich heiraten kann, muss man ja erstmal standesamtlich getraut werden (zumindest in Deutschland). Somit ist das Argument, dass ihr nicht heiraten sollt, wenn ihr Atheisten seid, hinfällig.

Natürlich könnt und solltet Ihr als Nichtgläubige standesamtlich
heiraten, das ist euer Recht - und eine Ehe hat ja auch abgesehen von
religiösen Aspekten viele Auswirkunen, die ihr Euch vielleicht so
wünscht und auch wünschen dürft.

Dennoch haben die Fragen Eurer Bekannte eine Grundlage, und es ist keine Schande, sich darüber Gedanken zu machen und auf solche Fragen einzugehen.

Ehen in irgendeiner Form gab und gibt es in allen Kulturen und Religionen der Weltgeschichte.

Die Ehe, wie sie in Europa und den von Europäern besiedelten Gebieten praktiziert wird, ist ein kirchliches, von Jesus selbst gestiftetes Sakrament.

Bis 1874 (Deutschland) und bis ins 20. Jahrhundert in vielen anderen Ländern wurden Ehen deshalb auch ausschließlich von den Kirchen geschlossen, dokumentiert und verwaltet. Eine Ehe war dann gültig, wenn sie im kirchlichen Eheregister eingetragen war. Staatliche Stellen wurden nur informiert und konnten die kirchlichen Register nutzen.

Die "Bürgerliche Ehe" wurde in der Zeit des Kulturkampfes bewußt und öffentlich als Kampfmittel gegen die Kirche eingeführt, nicht etwa wertneutral z. B. als Alternative für Andersgläubige oder als verwaltungstechnische Vereinfachung.

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