Wieso muss erst jemand sterben, damit sein wert geschätzt wird?

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12 Antworten

Dafür gibt es sicher unterschiedlichste Gründe.

Bei vielen Künstlern fällt jedoch auf, daß sich nach deren Tod mit deren Werken das dicke Geschäft machen läßt, ohne den Künstlern davon etwas abgeben zu müssen.

Ansonsten gilt, daß man sich Verwandte nicht aussuchen kann, wohl aber Freunde. Wirkliche Freunde von jemandem sind aber nur solche, deren Wertschätzung jemand schon lange vor dem Tod bekommt.

Zu Lebzeiten ist jeder Mensch nur mit sich selbst beschäftigt und merken kaum was um einen rum passiert.
Wenn jemand stirbt merken sie erst ohh stimmt den gabs ja, schon fast vergessen. Und dann merken sie dass sie denjenigen eigentlich auch mochten aber gar nichts getan haben. Leider immer zu spät.

Die seltensten Menschen kümmern sich richtig um ihre Leute zu Lebzeiten.
Sei ein Vorbild..
Ich schenke zB Freunden oft selbstgeschriebene Briefe oder so zum Geburtstag in denen ich meine Wertschätzung zeige. Werde oft komisch angeguckt, weil die sich denken das ist bisschen übertrieben.
finde ich aber nicht...Ich hab schon oft in meinem Bekanntenkreis einen Todesfall miterlebt und eins hab ich gelernt: Es kann jeden Moment zu Ende sein

da man etwas erst vermisst, wenn man es nicht mehr hat. dies ist nicht nur auf menschen, sondern auch auf sachen bezogen. wir sind, solange wir etwas/jemanden haben so verwöhnt, dass wir dies zu wenig schätzen. im gegenteil, meist will man dann noch was "besseres"...

Ich glaube aber auf Menschen bezogen kann dies nicht pauschal gesagt werden, aber es geht in die Richtung. Und bestimmt nicht von allen Menschen. Also ich werde eigentlich öfters mal eingeladen, lade aber auch immer mal wieder jemanden ein...

Was ist denn das für eine Frage? Der Mensch richtet sein Handeln fast immer nach Emotionen aus. Der Tod wiegt dabei viel schwerer und verleitet einen zehnmal mehr zu dem Gedanken: "Ich hätte viel mehr tun können." Genauso schnell verfliegt er danach auch meistens wieder, wenn man nicht direkt als Angehöriger betroffen ist.

Wenn Du jedem Menschen so zur Lebzeit tagtäglich begegnen würdest, hättest Du kein eigenes Leben mehr und wahrscheinlich ein total zerrüttetes Gefühlsleben :D 

Dann geh du doch mit gutem Beispiel voran. Und nicht jeder ist so wie du schreibst. Freundschaften muss man auch pflegen. genau wie Kontakte zu verwandten.

Da hast du recht. 

Aber ich finde es trotzdem in Ordnung, bei einer Beerdigung sich von einem Menschen zu verabschieden. Das hilft vor allem den Angehörigen.

Er selbst hat da nichts mehr davon. Deshalb hast du recht, man sollte zu Lebzeiten miteinander wertschätzend umgehen!

Bei Begräbnissen ist viel Schauspiel dabei, manche sind sogar froh! ich hatte mal ein Zimmer über einem Restaurant neben einem Friedhof, dort habe ich viele unschöne Sachen erlebt! Also mit warmen Händen Blumen schenken ist auf jeden Fall besser!

Es gibt dazu ein sehr passendes Sprichwort:

Du weißt erst was die fehlt, wenn du es nicht mehr hast.

Geh mit gutem Beispiel voran, sonst ist deine Erleuchtung vergebens gewesen.

Weil der Fakt, dass jemand für immer weg ist, und der Gedanke, man hätte mehr machen können, dann doch etwas heftig für einen ist.

Oooooder einfach nur weil die Gesellschaft sich so verhält und wir dazu erzogen wurden.

Die Leute schieben vieles auf, da sie sich denken, dass sie den Menschen ja später noch besuchen könnten. Ist er einmal tot, dann ist es zu spät...

ah und ich konnte mein Oma nie leiden deswegen bring ich Ihr Blumen ?

Bei geliebten Menschen macht man das so

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