Wieso müssen Pferdehalter im Gegensatz zu Hundehalter keine Haufen wegmachen?

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24 Antworten

Eigentlich müssen Reiter den Dreck ihrer Pferde auch wegmachen. Genauso wie Bauern ihren Dreck von der Straße machen sollten.

Ich selbst reite sehr wenig durchs Dorf. Ich reite dann aus Prinzip ausschließlich auf der Straße. So liegen die Haufen, falls meine Stute macht, wenigstens nicht auf dem Gehweg. Das finde ich nämlich ganz furchtbar. Auf der Straße steige ich eben ab und schiebe den Haufen mit dem Fuß ganz an den Rand, so fährt normalerweise auch kein Auto drüber.

Wir haben hier allerdings das Glück dass alle ganz entspannt sind und sich keiner unnötig aufregt. Leben und leben lassen ist hier die Devise. Solange es nicht überhand nimmt. Auch Hundehaufen sieht man hier äußerst selten, die meisten Hunde machen eben ganz an den Rand oder ins Gebüsch, da stört es eben keinen.

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Solange Hunde nicht vor die Haustür kacken, und den Kot dort absetzen wo normal niemand läuft ist mir das vollkommen egal. Man kann seinen Hund von Anfang an so erziehen.

Aber es gibt so Spezialisten die Ihre Hunde grundsätzlich dort spazieren führen, wo viele Menschen die große Chance haben in einen Hundehaufen zu treten. Schlimm, dass so etwas von Oben geregelt werden muß !

Pferdeäppel wird man in der Stadt wohl keine sehen,und in den ländlichen Gebieten eher in der Nähe von Reiterhöfen. Sie haben 2 Vorteile : Man kann sie nicht übersehen. und selbst wenn man aus Versehen drauftritt, stinken sie nicht so abartig.

Nur zur Erklärung;;; ich habe beides ---- Pferd und Hund !

Bin mal gespannt wann ein Klo für die Tiere des Waldes gebaut wird, damit die Wanderer und Mountainbiker nicht ausrutschen !

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Ich wohne auf dem Land und bei uns liegen die Äppel öfter mal auf der Straße rum. Das stört keinen, das ist entweder so schnell vom Regen weggewaschen oder von der Sonne vertrocknet, dass es sich nicht mal lohnt darüber einem Aufstand zu veranstalten. Hundekot liegt wesentlich länger und grade im Sommer stinkt es bestialisch. Mal davon abgesehen, dass es in Städten so gut wie keine Pferde gibt, außer den Kutschpferden.
Was noch dazu kommt ist, dass es wesentlich mehr Hunde als Pferde gibt. Ja klar, Pferde setzen nen größeren Haufen - aber den sieht man, es ist ja entweder ein "großer Berg" oder bei manchen Reitern die ihr Hotta nicht anhalten lassen eine Spur. Wenn da so ein Knöchelbeißer dreimal hintereinander eine Wurst ablegt, meistens ja auch nicht auf dem Weg sondern auf dem Grünstreifen, dann ist das schon ziemlich schwer zu sehen und grade Kinder achten beim Spielen nicht so wirklich auf den Boden. Durch die Beschaffenheit des Kots ist es bei Pferden kein Problem das zu entfernen, das sind nur Pflanzenfasern. Bei Hundekot klebt es einfach überall und lässt sich nicht gut entfernen.

Ich verstehe die Frage und ich finde es manchmal auch störend, grade wenn der Pferdehaufen mitten auf der Straße liegt und einige Autofahrerspezialisten einen Bogen drum machen wollen und auf meiner Spur landen - aber wenn da einmal wer durchgefahren ist, hat sich das auch erledigt.

Grade weil der Hundekot relativ klein ist, so häufig vorkommt (wenn man bedenkt wie viele Hunde es gibt) und so bestialisch stinkt finde ich es mehr als richtig, dass das weggemacht werden muss. Allerdings sollte die Stadt dann auch dafür sorgen, dass genug Mülleimer und kottütenspender vorhanden sind, damit rumzulaufen ist ja auch nicht grade appetitlich. Die Haufen im Wald können da gerne bleiben.
Auf Wegen oder Straßen hat weder Hunde- noch Pferdekot was verloren - und bei uns gehen die Reiter auch nach dem Ausritt hin und machen ihren Mist weg.

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Ich mache normalerweise keinen Hundekot weg, der liegt nämlich irgendwo ein gutes Stück ab vom Weg im Gebüsch, da ist meine Hündin eigen. Es latscht niemand rein und nach ein paar regnerischen Tagen ist nichts mehr übrig was stören könnte. Mülleimer um die Beutel zu entsorgen gibt es im Wald hier keine, die "ganz Schlauen" werfen deshalb die Kotbeutel an den Wegrand, schön in Plastik damit ja nichts verrottet -.-

In den Reitstunden hab ich auch gelernt das nicht auf den Hufschlag respektive den Weg geäppelt wird sondern der Pferdehintern sofern möglich so gedreht das es nicht weiter stört. Man merkt ja normalerweise wenn das Pferd mal muss. Nun ist das aber manchen Reitern zu unbequem, da soll das Hotte bitte einfach weiterlaufen statt stehen zu bleiben also landen die Äppel mitten auf den Wegen. Spricht man mal Reiter darauf an werden die meist sehr pampig, leider.

Beim Hund ist man ja zu  Fuß dabei, so einen Beutel zu benutzen macht kaum Umstände, vom Pferd zu klettern und dann die doch deutlich größere Menge Mist aufzusammeln wäre viel aufwändiger. Trotzdem finde ich es eine Sauerei wenn sowiso schon schmale Wanderwege auf gut deutsch gesagt zugeschissen werden, würde es denn wehtun ab und an mit ner Schaufel längst zu gehen? Muss doch auch für die Reiter selbst unangenehm sein den alten Kack aus den Hufen zu kratzen?

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 07:29

nein, es gehört dazu, den alten mist aus den hufen zu kratzen. bei artgerecht gehaltenen pferden passiert das übrigens selten, sie lernen, zu schauen, wo sie hintreten. boxenpferde stehen ja eh in ihrem mist, da macht das keinen unterschied. weitaus ekeliger ist es, wenn das pferd in einen hundehaufen tritt....

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 15:46

bei dem hundekot, ja😂

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Wenn ich im Wald reite, mache ich die den Kot von meinem Pferd auch nicht weg, allerdings merkt man ja wenn das Pferd mal muss und dann versuch ich ein bisschen ins Unterholz zu gehen. Wenn ich mal auf Wegen reite, versuche ich eigentlich immer auf dem Grünstreifen zu reiten, was auch für mein Pony einfacher ist. Sollte mein Pferd mal auf dem weg machen steige ich eben ab und kicke es ins Dickicht, wird auch gerne gesehen. Wenn ich nun mal ohne Sattel ausreite und nicht mehr hochkommen würde gehe ich einfach nach dem Reiten den Weg nochmal ab.

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Im Gegensatz zu Pferdekot enthält der Hundekot gefährliche Krankheitserreger! Diese können für Menschen und Tiere lebensgefährlich sein. In der Stadt ist es neben der Gefahr hineinzutreten, weil da überall Menschen laufen, auch gesundheitsschädlich mit Hundekot in Kontakt zu kommen. Auf dem Land ist es vermehrt ein Problem für Bauern, denn Rinder beispielsweise können den Hundekot über das Futter aufnehmen, wenn der Hund in ein Feld gemacht hat. Das kann schlimmstenfalls Totgeburten etc. hervorrufen! Mal abgesehen davon, dass Hundekot im Vergleich zu Pferdekot mehr stinkt und deutlich langsamer verrottet. Pferdekot findet man in der Stadt normalerweise nicht und auf Feldern ist er genauso unschädlich wie beispielsweise die Hinterlassenschaften von Kühen. Obwohl Pferdekot vergleichsweise schnell vertrocknet (und dann nicht mehr riecht) und verrottet, sollte er aber natürlich von Wegen weggeräumt oder zumindest an den Rand geharkt werden. Aber kein Reiter lässt sein Pferd ausschließlich im öffentlichen Raum sein Geschäft verrichten, das kommt extrem selten vor, zumal viele Pferde beim Reiten gar nicht äppeln, weil sie das in der Bewegung ungern tun. Hunde koten meist ausschließlich im öffentlichen Raum und dann auch noch in der Stadt, wo besonders viele Menschen leben.

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Ich habe ich noch nie so gut mit dem Thema befasst, um dir den genauen Grund dafür sagen zu können, aber Pferdekot ist einfach etwas anderes als Hundekot, was (denke ich mir) daran liegt, dass Pferde Pflanzen- und Hunde (vorwiegend) Fleischfresser sind. 

An vielen Kuhweiden sieht man ja Schilder wie "Hundekot bringt Kälber-Tod", während mit Pferdemist ja sogar gedüngt wird. Ich wage also mal zu behaupten, dass es einen "biologischen / medizinischen" Unterschied zwischen Hunde- und Pferdekot gibt.

Und ja, Reiter müssen Pferdeäpfel auf Straßen (auf Gehwegen darf ohnehin nicht geritten werden) eigentlich entfernen - aber dann müssten auch Bauern, die mit ihrem Traktor von/aus Feldern auf die Straße fahren und dabei allerlei Dreck mitnehmen, die Straße hinterher sauber kehren, denn auch sie "verschmutzen die Straße über das normale Maß hinaus" (oder wie auch immer es in der StVO (?) heißt).

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Kommentar von Ladybug92
10.10.2016, 17:09

Genau so ist es, Hundekot enthält Krankheitserreger, die für Menschen und Tiere lebensgefährlich sein können. Bei Rindern kann es zu Totgeburten kommen und ist die Kuh einmal infiziert, wird sie den Parasiten nicht mehr los und muss meistens geschlachtet werden. Auch für andere Pflanzenfresser ist das gefährlich.
Würmer etc. können in jedem Tierkot sein und sind gefährlich, zB. für Kinder. Da Hunde fast immer im öffentlichen Raum ihr Geschäft machen und auch zu großer Zahl in der Stadt (im Gegensatz zu Pferden), besteht zB. für Kinder auch da erhöhte Gefahr.

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Weil es in der Realität nicht umsetzbar ist. Selbst wenn man immer eine Mülltüte mit auf den Ausritt nimmt - wie will man denn die Äppel da rein bekommen? Mit den Händen? Und dann knotet man den vollen Sack am Zügel fest oder was?

Außerdem sind Pferdeäpfel weniger störend, weil sie nicht riechen und man sich somit auch kaum ärgert, wenn man mal rein tritt. Die Häufigkeit ist auch wesentlich geringer als bei Hundehaufen. Es würde sich überhaupt nicht lohnen, so ein Gesetz zu erlassen.

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Kommentar von mylovearehorses
09.10.2016, 23:59

und dazu kommt, dass normale mülltüten reißen würden und es nicht umsetzbar ist, eine mistgabel mitzunehmen

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Kommentar von Amyy15
10.10.2016, 00:16

Man könnte zb so einen kotsack wie bei kutschen, machen, die jedoch auch ohne kutsch hinten dran funktionieren(keine ahnung ob es möglich wäre,aber nur so eine Idee)

Naja frische Pferdeäpfel stinken meiner meinung nach genau so und ob es wem stört oder nicht kommt auf die Person an.

Mich stört es jetzt nicht so.  

Ja es stimmt das es weniger pferdehaufem gibt, dafür macht ein Pferdehaufen soviel auß wie einige Hundehaufen...

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 15:47

diese kotsäcke grenzen an tierquälerei...

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Soweit ich weiß zahlen Leute die mit ihren Pferden auf Straßen reiten auch eine Steuer  und eigentlich!!! Müssen sie die Pferdeäpfel auch einsammeln. Bei uns im Dorf liegt auch immer wieder was davon mitten auf der Straße oder auf den Wald wegen. Es macht halt einfach niemand!

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 11:33

nein, man zahlt nicht überall steuer, das wäre ja noch schöner. auch die hundesteuer hat nichts mit dem kot sammeln zu tun. die steuern, die auf tiere gehen, sind von der kommune reine geldmacherei und gehen einfach in deren kasse. wenn für die pferdesteuer ver unftige reitwege angelegt werden würden(auf denen sich das pferd nicht die beine bricht oder man von ästen erschlagen wird) würd ich die steuer sofort zahlen

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Kommentar von ShilaMauz
10.10.2016, 11:35

Also hier bei uns zahlt man steuern wenn man mit seinen Pferden auf Straßen reiten will. Ich weiß das die nicht wegen des kotes zu zahlen sind aber wenn man diese Steuer zahlt bekommt man einen wisch auf dem steht dass man als Pferdebesitzer auf öffentlichen Straßen den kot einsammeln muss.

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Ihr versucht hier alle logisch zu denken - es handelt sich aber um ein Gesetz. Das ist nicht wirklich logisch. Früher hat keiner den Hundekot beseitigt und das hat nur eine Minderheit gestört. Besonders in den ländlichen Gebieten war es ja auch kein Problem. Der Hund macht genauso in den Wald wie das Reh und das Eichhörchen. Dessen Hinterlassenschaften beseitigt schließlich auch keiner. 

Machte der Hund in der Stadt, haben viele Hundehalter versucht, ihn auf Grünflächen bzw. Erde machen zu lassen: An Bäumen am Straßenrand etc., wo der Kot ebenso als Düngemittel abgebaut werden würde.

Dann kam das mMn für Hundehalter sehr erniedrigende Gesetz mit der "heißen Tüte". Für mich wäre das ein Grund, keinen Hund zu halten! Bekannte von mir umgehen das Gesetz, indem sie den Hund vornehmlich im nahen Waldstück ausführen, wo er in das gleiche macht wie Hase, Igel und Reh, das ja auch keinen stört.

Die meisten Reiter werden mit ihren Pferden zum überwiegenden Teil in der Natur ausreiten. Wenn das Pferd dort äppelt, stört es nur, wenn der Weg so befestigt ist (Stein-Sand-Weg), dass der Kot dort liegen bleibt. Ansonsten dienst er halt als Dünger. Und das stört im Prinzip keinen außer ein paar Kleingeister und Paragraphenreiter. 

Meiner Meinung nach versaut die Tüte den Spaziergang mit den Hunden, besonders in Gebieten mit wenigen Mülleimern, ganz schön. Wer will mit seinem Hund Ball spielen und eine Tüte mit warmem Kot dabei an einer Hand halten? Oder sie im Rucksack transportieren?

Meines Erachtens kommt auch kein anderer Tierhalter so nahe an den Kot wie der Hundehalter, der ihn noch warm mit der Tüte aufsammeln und dabei durch die Tüte spüren muss. Kleintier- und Katzenhalter benutzen meist spezielle Kotschaufeln und nehmen den Kot oft erst ab, wenn er getrocknet ist, was weniger ekelig ist. Besonders, wenn der Hund mal Durchfall hat....

Aus meiner Sicht ist die Regelung aus der gleichen Idee wie die Raucherregelungen entstanden: Überreglementierung. Ja, es gibt einige, die sich ärgern und Rauchen schadet unbestritten der Gesundheit. Aber mehrere jetzt noch lebende Generation wuchsen mit Verwandten auf, die im Haus und Auto in ihrer Gegenwart rauchten oder taten dies selbst, ohne jetzt alle gesundheitlich beeinträchtigt zu sein. Heute werden die Raucher selbst in "Raucherkäfige" gesperrt, in denen der Rauch dann aus Platz- und oft Abluftmangel steht oder im Winter vor die Tür geschickt, was bestimmt einige älteren Rauchern gesundheitlich belastest (höhere Gefahr für Erkältugen und ähnliche Erkrankungen, weil man "kurz" im Pulli nach draußen geht).

Vielleicht kommt irgendwann die "Windel für den Hund". Dann wäre der Mensch die lästige Arbeit los, und der Hund müsste sich anpassen. Oder Hundehaltung wird für Städter ganz verboten. 

Viele Regelungen sind einfach mMn unsinnig und nur nervig und werden deshalb immer wieder umgangen. Man denke nur an Mülltrennung, die in einigen Gebieten streng kontrolliert wird - aber nur bei den hauseigenen Mülltonnen, nicht den öffentlichen, da muss gar keiner trennen. In einigen Gebieten werden Tonnen nicht mitgenommen, weil Bananenschalen im Hausmüll liegen - nebenan, an der Bushaltestelle, steht dann ein öffentlicher Mülleimer, in dem man Zigaretten, Bananenschalen, Plastikverpackungen und Papierverpackungen wirft. Weil es nur eine ungekennzeichneten Mülleimer gibt. Offenbar stört das nicht so sehr wie im Hausmüll...

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Kommentar von Amyy15
10.10.2016, 00:10

Finde es schon ganz sinnvoll Kot zu entfernen, zumindest in bestimmten bereichen!

Habe auch lange zeit nichts eingesammelt außer in der stadt, mittlerweile aber sogar bei uns im Ort!

Es liegt nämlich schon so viel Kot auf manchen stellen, das man die wiese am besten nicht mehr betreten sollte, wenn man nicht hineinsteigen will.

Im Wald finde ich es nur natürlich es liegen zu lassen

Ich finde es auch sehr unnatürlich etwas biologisches in etwas unbiologisches, also Plastik zu packen(außer Biogassisäcke)

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Kommentar von BrightSunrise
10.10.2016, 07:18

Also ich finde es weder erniedrigend noch sonderlich eklig. Ich habe kein Problem damit, den Kot meines Hundes zu entfernen. Für mich gehört das dazu.

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Kommentar von netflixanddyl
10.10.2016, 08:25

Was ist das denn für ein Vergleich mit dem Rauchen?

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Kommentar von Berni74
10.10.2016, 09:04


Meiner Meinung nach versaut die Tüte den Spaziergang mit den Hunden,
besonders in Gebieten mit wenigen Mülleimern, ganz schön.

Man kann den Hund auch am Anfang des Spazierganges lösen lassen und den Beutel daheim in der Mülltonne entsorgen.


Wer will mit
seinem Hund Ball spielen und eine Tüte mit warmem Kot dabei an einer
Hand halten?

Wer will schon, wenn er in einer Grünanlage mal über die Wiese läuft, ständig von einem Haufen in den nächsten treten? Wer will schon gern ein Sommerpicknick direkt neben einem Hundehaufen machen müssen? Wer will schon ständig Angst haben müssen, daß die Kinder beim Spielen und Toben in einen Hundehaufen fallen?


Aber mehrere jetzt noch lebende Generation wuchsen mit Verwandten auf,
die im Haus und Auto in ihrer Gegenwart rauchten oder taten dies selbst,
ohne jetzt alle gesundheitlich beeinträchtigt zu sein.

Es gibt aber einen weitaus größeren Teil, der Rauchen in seiner Gegenwart schlichtweg als störend empfindet. Und genau die begrüßen die von Dir als Überreglementierung bezeichnete Regelung. Und gesundheitlich beeinträchtigt sind sie definitiv. Das ist erwiesen.

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Ich reite selber und hab schon oft darüber nachgedacht. Primzipiell ärgert es mich nur wenn auf einer straße pferdeäpgel rumliegen. Im wald nicht.
Aber überleg mal: hundekot ist 10 mal kleiner als pferdeäpfel. Dann müsste man 1.als reiter immer eine mistgabel dabeihaben 2.einen mega großen sack und 3.gibt es bsp im wald wenige bis keine mülleimer (zumindest bei uns)
Hundekot ist kleiner und man könnte ihn theoretisch "einstecken"

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Kommentar von RomanAtwood
09.10.2016, 23:40

Dann müsste man ...

ja... müsste man, ganz richtig. So wie von Hundehaltern erwartet wird, dass sie Kotbeutel mitnehmen ^^

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Kommentar von mylovearehorses
09.10.2016, 23:42

ich hab nichts dagegen pferdeäpfel weg zumachen. aber dann erwarte ich auch, dass das richtige equipment zur Verfügung gestellt wird.

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Kommentar von mylovearehorses
09.10.2016, 23:57

gut ich nehm dich mal mit zum stall. dann siehst du wieviel ein pferdehaufen ist und wie groß eine tüte sein müsste. dazu kommt noch das gewicht, da ein pferdehaufen mehr wiegt als ein hundehaufen und ein normaler müllbeutel würde da reißen.

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Bei uns im Wald sind Reit und Fußwege getrennt. Ebenso darf man im dichter Besiedelten Gebiet nicht auf dem Fußweg reiten.
Auf der Straße allerdings, wo ein Auto durchfahren könnte, würde ich im Leben keinen Haufen wegmachen. 2 mal regen und er ist weg.
da lenkt man ein kleines bisschen, und hat den haufen mittig unterm auto. ist doch kein problem. in der natur liegen weitaus schlimmere dinge rum. darüber regt sich auch keiner auf. oder gabs hier mal die frage" warum lassen familien mit kindern ihren müll auf der wiese liegen nach dem grillen? und werden dann noch pampig, wenn man sie darauf ausmerksam macht?"?

die kotbeutel für hunde halte ich auch für einen der grössten irrtümer der menschheit. aber im smartphone zeitalter hat natürlich keiner mehr zeit, einfach mal zu gucken, wo er hinläuft....

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Kommentar von Aliha
10.10.2016, 13:12

Dir kann man nur wünschen, dass du auf dem Weg ins Theater mal so richtig schön in einen Hundehaufen hineinlatscht.

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 15:42

und dann? ist doch nicht schlimm. einmal auf sand, dann auf gras, dann wieder auf sand und zweimal stampfen. zack, wieder sauber. mal abgesehen davon, für solchen kram wie theater o.ä hab ich gar keine zeit.

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Kommentar von huldave
11.10.2016, 23:36

Es regnete, auf der Straße ein feuchter Pferdehaufen, ein Freund von mir konnte nicht mehr ausweichen, stürzte unglücklich und verstarb. Ein Kollateralschaden der Reiterlobby?

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Kommentar von Viowow
12.10.2016, 12:56

es ist sonnig, eine mutti hält ihren kinderwagen nicht fest, ich fahre beim ausweichen gegen nen baum und bin tot. kollateralschaden der müttermafia? er hätte genauso auf nem toten fuchs ausrutschen können. die sind totgefahren genauso matschig wie ein äppelhaufen. was ist das dann? kollateralschaden der natur?

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Ich kenne genug Pferdehalter, die das sehr wohl wegmachen - zumindest auf Straßen und öffentlichen Wegen. Die fahren nach dem Ausritt nochmal mit dem Auto hin und sammeln die Pferdeäpfel ein. Und Kutschen und Pferdewagen haben eh meist einen Eimer dabei, wo sie das wegmachen, oder die Pferde haben bereits Säcke dranhängen, wo das reinfällt.

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Du hast Unrecht, auch wir Pferdehalter sind eigentlich verpflichtet, die Pferdeäpfel von Straßen und Wegen zu entfernen. Es ist aber mehr Aufwand und man kann schlecht einen Äppelboy (so eine Art Plastikbehälter, wo man Äppel sammeln und auf den Mist kippen kann) beim Ausritt mitnehmen. Pferde sind außerdem selten auf Straßen anzutreffen. Man kann aber hinterher die Strecke noch einmal mit mehr PS abfahren und den Schmutz beseitigen. Abgesehen davon vergehen Pferdeäpfel innerhalb weniger Tage und sind bei Gärtnern ein beliebter Dünger.

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Es gab Zeiten, da haben so einige Menschen regelrecht darauf gewartet, dass ein Pferd ´n paar Äppel spendiert hat! Damit wurde nämlich geheizt!

Nur nicht so arrogant: Die Zeiten könnten mal wieder kommen!

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Also wenn ich die Möglichkeit habe - dann steige ich ab und schiebe den Haufen auf die Seite! Leider geht das manchmal nicht - wenn dies aber nicht weit weg vom Stall passiert ist, gehe ich zufuß hin und räume es dann weg.

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Bin selbst Hundehalter und finde es selbst zum kotzen wenn z.b.bei uns im Park zwischen bäumen am Rand die Haufen nicht weg gemacht werden...bei uns spielen dort Kinder..Frage nicht wie oft meine schon mit kackeschuhen nach Hause kamen..ekelhaft, nur weil manche zu faul sind sich kurz mit ner Tüte zu bücken..Pferde gibt es bei uns kaum..nur einmal im Jahr zum Burgfest..selbst da beim Umzug gehen sie hinterher zum sauber machen..Gesetze sind sowieso für'n ätsch...für was z.b.hundesteuer..freilgängee Katzen kacken auch überall hin und die Halter machens nicht weg..logisch..

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 07:51

die hundesteuer ist eine steuer, die den kommunen kohle bringen soll. sie hat weder sinn ,noch hintergrund

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 15:50

das ist richtig. aber dann sollte es vllt allgemein eine steuer für tiere die sich im öffentlichen raum bewegen geben. und dann gehen die katzenhalter auf die barrikaden😂

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Es ist dem Reiter nicht zu zumuten, während des Rittes abzusteigen und die Bescherung  weg zumachen. Pferde fressen ja auch nur pflanzliche Nahrung. Da reicht es wenn man dem Stalltrottel nach dem Ritt den Auftrag gibt, den Reitweg abzulaufen und sich darum zu kümmern.

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Da hast Recht, doch es gibt auch Ausnahmen, die hoffentlich bald mehr werden

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Klar müssen Pferdehalter das genau so machen wie Hundehalter. Ich finde es auch unverschämt, daß die es nicht machen. Es gibt aber auch genügend Hundehalter, die das nicht machen. Wenn ich so etwas sehe, fordere ich die Halter aber immer auf, dies zu beseitigen. Irgendwer muß die ja zur Ordnung auffordern. Aber eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, zu der man nicht aufgefordert werden muß.

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Kommentar von Viowow
10.10.2016, 07:25

Haha, dich möcht ich mal treffen.... sowohl mit Pferd , als mit Hund. was maßt du dir denn an? " Irgendwer muss die ja zur Ordnung auffordern". So jemanden haben wir hier auch. und schmeist selber seine kippen plus leere schachtel in die Natur. das kann man dann doch nicht ernst nehmen

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