Wieso müssen Briefe per Einschreiben zugestellt werden?

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8 Antworten

Wieso müssen Briefe per Einschreiben zugestellt werden?

Wer sagt das?

Der Absender muß im E-Fall lediglich  nachweisen des der Empfänger sie erhalten hat.

Zeugen die den Einwurf oder die persönliche Übergabe bestätigen reichen. Nur sollten die Zeugen nicht gerade nahe Angehörige oder Freunde des Absenders sein.

ABER.. es ist ziemlich Irrsinnig für diesen Zweck postalisch etwas zu senden...

Warum? Etwa 2,30 € für ein Einwurfeinschreiben ist keine Unsumme.

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Kommentar von GFquestionsG
11.11.2016, 18:07

Nein, das Geld ist nun wirklich keine Unsumme, es ist Irrsinn weil die Haustüren bzw. Briefkästen direkt daneben liegen.. deshalb.

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man kann ein Kündigungsschreiben doch einfach persönlich übergeben, wenn er schon gegenüber wohnt

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Kommentar von Gustavolo
11.11.2016, 17:22

Aber nur in Gegenwart eines absolut zuverlässigen unparteiischen Zeugen oder besser noch gegen Aushändigung einer schriftlichen Empfangsbestätigung des Mieters (und gfl. des Ehepartners/(Lebenspartners), dass das Kündigungsschreiben persönlich entgegen genommen wurde.

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Es ist immer besser, etwas Schriftliches in der Hand zu haben. Dann könnt ihr schwarz auf weiß (bzw. rosa) den Rückschein vorlegen und beweisen, dass der Mieter die Kündigung auch wirklich bekommen hat. Das ist einfacher, als einen Haufen Leute mit in die Sache reinzuziehen und diese auch noch zusätzlich vorladen zu müssen.

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Übergib das Schreiben persönlich und lass dir von ihm gegenzeichnen, dass er es erhalten hat

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Zeugen reichen vollkommen aus. Der Nachweis der Zustellung ist dann so solide wie der Leumund des Zeugen. Sollte nicht gerade dein Ehepartner sein, also in möglichst unabhängigem Verhältnis zu dir.

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Ein Einschreiben beweist lediglich, dass ein Schriftstück zugestellt wurde, aber nicht, was der Inhalt war. Daher zum Nachweis des Zugangs der Kündigung unbrauchbar. Der Einwurf mit Zeugen (welche wissen, was der Inhalt des Briefes ist) ist hierbei besser geeignet.

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Kommentar von GFquestionsG
11.11.2016, 18:11

Stimmt! Das ist super plausibel soweit habe ich garnicht gedacht.

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Bringe ihm die Kündigung vorbei. Wenn er nicht da ist kannst du sie unter Zeugen in seinen Briefkasten legen, damit gilt sie auch als zugestellt. Einschreiben ist im Zweifel die schlechtere Wahl, weil wenn es der andere nicht holt gilt es als nicht zugestellt. Außerdem kann der Postbote den Inhalt nicht bezeugen.

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Kommentar von Sheireen1990
11.11.2016, 17:28

Beim persönlichen Zustellen geb' ich dir recht. Bezüglich der Einschreiben muss ich aber klugscheißern:  Es kommt auf die Art des Anschreibens an. 

Bei einem Einwurf-Einschreiben steckt der Postbote das Schreiben in den Briefkasten des Empfängers und quittiert dies. Damit gilt es als zugestellt.

Beim Einschreiben mit Rückschein muss der Empfänger quittieren, das er den Brief bekommen hat. Wenn er sich nun weigert oder nicht zu Hause ist und das Einschreiben dann nicht von der Post abholt, gilt es als nicht zugestellt.

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