Wieso misst das BIP alles, was in der Wirtschaft vorgeht, aber nicht das, worauf es im Leben ankommt

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3 Antworten

BIP ist ein Terminus, ein Fachausdruck. Bei ihm ist klar definiert, was er aussagt. Er wäre überfordert, jedes Wort wäre überfordert zu zeigen und jedes Instrument wäre überfordert, wollte es messen, worauf es im Leben ankommt. Auch misst er nicht alles, was in der Wirtschaft vorgeht. Er misst nicht Betriebskultur, Betriebsklima, Streiks usw,. usw. Die Redewendung deutet an, dass gute Zahlen nicht alles sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Problem ist wohl Folgendes: "worauf es im Leben ankommt" ist dermaßen individuell, dass wir hier in unserem Land wohl 80 Millionen unterschiedliche Werte hättten die zu definieren wären.

Sowas kann im BIP nie bewertet werden.

Aber grundsätzlich ist der Gedanke völlig OK, dass in den BIP nur "materielle Dinge" einfließen.

Mit dem BIP hat man keine genaue Angabe über die Wirtschaft. Es kann z.B. sein, dass sich viele reiche Leute in diesem Land absetzten und dort investieren => BIP des Landes steigt enorm an, obwohl die Bevölkerung im tifesten Arumt lebt.

Es kann aber auch wie in Luxemburg einen hohen BIP geben, aber Luxemburg wird nie im Leben Deutschland übertreffen. Einfach aus dem Grund, weil da zuwenig Leute leben. Dennoch ist Luxemburg vom Standart her besser dran als Deutschland.

Stelle es dir so vor:

2 Personen erwirtschaften zusammen 100Euro. 10 Personen wo anderes erwirtschaften zusammen 150 Euro. => BIP von den 10 Personen höher, aber habenn einen schlechteren Standart.

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