Wieso mache ich mir viele Gedanken und schaffe es nicht?

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2 Antworten

Du Darfst nicht zu streng mit dir sein. Du kannst doch stolz sein, wenn du es immer wieder schaffst Phasenweise dich gut zu ernähren. Es gibt Leute die fressen jeden Tag Kroketten mit Ketchup. Oder zwei Wochen lang nur Müsli. Ich weiß wovon ich rede.Du darfst das nicht als Sünde ansehen, wenn du dann ab und zu mal was ungesundes oder deftiges isst. Verzeih dir sowas.

Du darfst auch nicht denken, dass du es nicht schaffen kannst das ist Quatsch. Du musst vollkommen davon überzeugt sein, dass du es schaffst. Hab dein Ziel vor Augen.

Wieso ist dir das denn überhaupt so extrem wichtig ? Ich kann verstehen, dass du auf gesunde Ernährung wert legst, aber du musst da doch nicht so dogmatisch und streng rangehen. Wenn du abends was süßes isst, aber morgen mittags Obst und Gemüse dann ist das schon wundervoll.

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Irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass du schon nahe an einer Eßstörung bist.

Die Tatsache, dass du abends Heißhungerattacken bekommst, zeigt, dass du tagsüber nicht ausreichend isst, und dieses ständige Beschäftigen mit "gesunder Ernährung" ist auch nicht gut.

Es gibt eine Eßstörung, die sich "Orthorexie" nennt - der Zwang, immer gesund essen zu müssen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/orthorexie-wenn-gesunde-ernaehrung-zum-zwang-wird-a-986974.html

Wenn du dich da irgendwie wiedererkennst, brauchst du vielleicht tatsächlich Hilfe. Hier findest du erste Ansprechpartner: www.bzga-essstoerungen.de

Übrigens: Je mehr ich mich damit beschäftige, desto weniger klar ist mir, was
eigentlich "gesunde Ernährung" sein soll. Schau dir doch mal diesen
Artikel an, der ist sehr erhellend:
https://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegetarisch-fleisch-zucker-gut-und-boese/

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