Wieso leugnet man die Evolutionstheorie?


08.02.2020, 19:25

(Ich möchte auch niemanden mit anderer Meinung angreifen, nur frage ich mich wie man die Evolution in der heutigen Zeit noch leugnen kann)


08.02.2020, 19:50

Mal an die Gläubigen:

Allah sagt im Quran (Surah 21:30)

Sehen denn diejenigen, die ungläubig sind, nicht, daß die Himmel und die Erde eine zusammenhängende Masse waren? Da haben Wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben?

Alles Lebendige wurde aus dem Wasser erschaffen so wie es auch die Evolution besagt.

16 Antworten

Das absolute Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Die Evolutionstheorie, ist weder in sich stimmig, noch ist sie bewiesen und schon ganz und gar nicht ist sie ,,schön."

Ich weiß nicht was du daran schön findest, keinen echten Sinn im Leben zu haben. Die Evolutionstheorie, ist meiner Meinung nach kalt und macht depressiv. Was soll daran so toll sein, ganz alleine im Universum zu sein (auch wenn es Aliens gibt so sind sie doch viel zu weit entfernt von uns und vielleicht sogar mächtige Feinde) und nur dafür geboren zu werden, um dann wieder gehen zu müssen?

Wo soll da denn der Sinn darin sein? Warum geht es der Evolution überhaupt um das Überleben der Arten, wenn am Ende doch sowieso jeder stirbt? Die Vertreter dieser Theorie, sind ja auch immer der Meinung, dass das Leben keinen übergeordneten Sinn hat. Man lebt nur, um dann wieder sterben zu müssen.

Was vor allem das sinnloseste an dieser Theorie ist, ist das sie im direkten Gegensatz zur Liebe steht. Denn einerseits geht es um das Überleben der Arten, andererseits töten sich die Arten jedoch gegenseitig. Warum hat diese sogenannte Evolution, nicht dafür gesorgt, dass alle Arten auf der Erde sich nur von Pflanzen ernähren und sich deshalb nicht gegenseitig umbringen müssen? Zusammen, könnten sich die Arten doch am besten entwickeln und vor allem auch am besten überleben. Aber laut Evolutionstheorie, ist gerade dieses Sterben der Schwachen und das Aufblühen der Starken, was diese Entwicklung ausmacht.

Das ist also das Gleiche, wie wenn ich einem kleinen Kind sein Eis wegnehme, nur weil ich dazu in der Lage bin. Was soll daran denn bitte schön sein? Wie soll etwas der Wahrheit entsprechen, wenn es im Gegensatz zu der Liebe steht? Wissen wir Menschen nicht alleine schon intuitiv, dass die Liebe, die edelste Kraft im Universum ist? Will man wirklich glauben, dass die Liebe falsch ist? Das das schonungslose Gesetz der Stärkeren die Wahrheit ist? Das die Liebe, welche man zu seinem Ehepartner und zu seinen Kindern hat, nichts weiter als ein paar chemische Reaktionen im menschlichen Gehirn ist, nur damit das ,,Überleben der Art" gesichert ist? Das das alles hier überhaupt keine Bedeutung hat und das der Mensch keinen objektiven Wert besitzt?

Ja, ich weiß beim besten Willen nicht, was du an dieser absurden Theorie so toll findest.

Absurd finde ich sie unter anderem auch deshalb, weil sich im ganzen Universum, eine unglaubliche Intelligenz offenbart. Alleine schon, dass wir Menschen tausende von Nahrungsmitteln zur Verfügung haben, mit denen wir die verschiedensten Speisen zubereiten können und sie anschließend sogar noch mit Gewürzpflanzen, nach unserem Belieben perfekt abschmecken können, ist nicht weniger als ein kleines Wunder.

Diese Theorie nimmt doch total aus allem den Zauber raus und macht selbst die faszinierendsten Dinge in unserem Universum, unspektakulär.

Diese Theorie ist auch alles andere als belegt. Wo sind denn die ganzen Zwischenarten, die man bei so einer Evolution erwarten würde? Warum gibt es nur vollständige Arten und keine Zwischenarten? Was wirklich bewiesen ist, ist das sich Arten an ihre Umgebung anpassen, damit sie besser überleben können. So bekommt ein Mensch, der viel Kraft in seinem Alltag braucht mehr Muskeln, damit er seinen Alltag besser meistern kann. Es ist ganz logisch, dass eher die Vögel auf einer Insel überleben, deren Schnabelform besser an ihre Umgebung angepasst ist. Und das diese Vögel, ihre Schnabelform dann auch der nächsten Generation weitervererben. Doch so eine bewiesene Mikroevolution, ist noch lange keine Makroevolution. Nur weil sich Arten an ihre Umgebung anpassen können, bedeutet das noch lange nicht, dass Fische deshalb zu Menschen werden können. Man hat niemals beobachten können, dass eine Art, in eine andere Art übergeht. Das einzige was man beobachten konnte ist, dass eine Art innerhalb ihrer eigenen Art, kleine Veränderungen durchmachen kann. Daraus will man dann schließen, dass diese unfassbar große Vielfalt an Lebewesen, die man heute vorfinden kann, sich einzig und allein aus Einzellern entwickelt haben soll.

Die Befürworter dieser Theorie sagen, dass man so eine Artenumwandlung deshalb nicht beobachten kann, weil sie so unglaublich langsam vonstatten geht. Aber genau deshalb, ist diese Theorie auch nicht bewiesen. Es wird jeden möchtegern Wissenschafter schockieren, aber man kann an diese Theorie nur GLAUBEN. Das ist auch der Grund dafür, warum nicht alle Wissenschafter diese Theorie anerkennen.

Das Gesetz des Stärkeren, ist heute zwar tatsächlich in der Natur vorzufinden, doch so war das nie von Gott vorgesehen. Laut Bibel, war am Anfang alles eins, wurde dann aber durch die Sünde voneinender getrennt. Der ursprüngliche Zustand, wird durch Jesus Loskaufsopfer, jedoch schon bald wieder Wirklichkeit werden. Dann wird wieder alles durch Liebe miteinander verbunden/sich einig/eins sein und dann werden die Stärkeren, den Schwächeren helfen wo es nur geht (siehe 1.Korinther 12:12-27, Kolosser 3:14). Ja, DAS ist eine schöne Tatsache.

Ich finde die Evolutionstheorie schön, weil für mich nichts von dem was du geschrieben hast, aus ihr resultiert.

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Wieso wählst du das Wort ''leugnen''? Evolution innerhalb einer biologischen Art durch Anpassung an geänderte Umweltbedingungen oder Lebensbedingungen gibt es 100%-ig (Mikroevolution durch Rekombination und Selektionsprozesse). Das ist ein Fakt und dafür gibt es ausreichend Belege. Makroevolution, die Entstehung einer neuen biologischen Art aus einer bereits vorhandenen, biologischen Art, ist nicht bewiesen.

Entweder man glaubt der Bibel und somit Gott, oder man hat als Christ ein kleines Problem oder eher gesagt ''ein halbes Hähnchen'': Die Bibel berichtet nämlich etwas völlig anderes. Sie berichtet, dass Gott die Erde und das Leben erschaffen hat. Sie erzählt von Adam und Eva, den ersten beiden ''fertigen'' Menschen. Kein Wort davon, dass Menschen und Affen dieselben Vorfahren haben. Laut Bibel gibt es einen Schöpfer, der der ET widersprechen würde.

Meiner Erfahrung nach steht dahinter eine ganz andere Sorge. Nämlich, dass mit der Evoultionstheorie nicht nur über Biologie gesprochen, sondern eine bestimmte Weltsicht propagiert wird.

Es fing ja schon mit Darwin an, dass Menschen seine Theorie benutzten, um den Glauben an Gott an sich in Zweifel zu ziehen. Auch damals gab es schon Leute, die diesen Widerspruch nicht unbedingt sahen (so wie du es auch schreibst), aber dadurch, dass Atheisten anfingen, die Wissenschaft gegen den Glauben einzusetzen, befanden sich die Gläubigen irgendwann in einer Verteidigunssituation - und wie das so ist, wer sich in die Ecke gedrägt fühlt, beißt zurück und geht dabei aus lauter Angst auch mal zu weit.

Dabei geht es ja nicht nur abstrakt um "wissenschaftliche Wahrheit". Es geht darum, wie das Leben zu deuten ist. Zum Beispiel ist es ein Unterschied, ob ich jeden (auch z.B. einen behinderten) Menschen als Geschenk (oder gar Ebenbild) Gottes ansehe, oder einfach als ein Zufallsprodukt der Natur - im schlimmsten Fall sogar als Verschmutzung des Genpools, die es auszusortieren gilt (die Nazis haben aus diesem Gedanken Behinderte zwangssterilisiert oder sogar umgebracht). Anderes Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob ich denke, dass diese Welt (einschließlich mir selbst) einen Sinn hat (selbst wenn ich den nicht immer erkennen kann), oder ob ich denke, dass ich und alles um mich her ein reines Produkt des Zufalls ist, ohne irgendeinen Sinn oder Zweck.

Das heißt: aus Angst, dass diese philosophischen Fragen "falsch" beantwortet werden, beschäftigen sich manche Menschen gar nicht erst mit der Evolutionstheorie (ich kenne da so ein paar), und halten sie irgendwie für "gefährlich". Aus dieser Angst heraus werde Diskussionen zu dem Thema abgeblockt.

Persönlich finde ich es viel hilfreicher, wenn man von der These (der Mensch ist Gottes geliebtes Geschöpft) und Antithese (der Mensch ist ein unbedeutendes Produkt von Naturprozessen) zu einer Synthese kommt.

Wie blöd muss man sein, Sozialdarwinismus mit der Evolution gleich zu setzen ?!

Genau so "einfallsreich" liest sich der Rest davon.

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@wonno93

Du merkst schon, dass das Wort "Sozialdarwinismus" nach dem Begründer der Evolutionstheorie benannt ist. Wie blöd muss man sein, um da überhaupt keinen Zusammenhang zu erkennen?

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@Aroanida

Ja. Wie blöd muss man sein anzunehmen es hätte etwas mit der Theorie zu tun ? Weder fußt es auf den Thesen von Darwin, noch auf seinem Weltbild. Sozialdarwinismus hat gar nichts mit Evolution zu tun, und wenn du es glaubst hast du die selbe bescheurte fehlende Verständnis wie Nationalsozialisten davon. Sozialdarwinismus, war niemals eine naturwissenschaftlich erhobene Annahme.

Ja, wie blöd muss man sein alles in einen Topf zu werfen ? Vielleicht ein Zeugnis dass du nichts davon verstehst ? Alleine die Herausstellung eines "Begründers" zeugt schon von deiner Dogmatik.

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@wonno93

Zu ihrer Zeit wurde die "Rassenlehre" durchaus als Wissenschaft angesehen. Dass tun wir heute nicht mehr (wie es übrigens vielen wissenschaftlichen Theorien ergangen ist. Das lässt einen doch fragen, was die Zukuft über viele Dinge sagen wird, die wir heute als Wissenschaft ansehen. ;o)

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@Aroanida

Evolutionsleugner behaupten einfach, dass es keine Beweise gibt und agitieren gegen die Evolution. Wäre es nicht ein guter Gedanke, nicht nur auf die falsche Deutung des Darwinismus hinzuweisen, der politisch heimtückisch missbraucht wurde, sondern den Darwinismus zu verstehen?

Das Christentum wurde ja auch missbraucht, aber hier fangen die Leute plötzlich an zu differenzieren.

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@BelfastChild

Natürlich wäre das besser. Aber argumentier mal mit jemandem, der Angst hat.

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@Aroanida

Nein, nur bei Nazis und auch dort war es international keine bestehende These. Die Nazis legten nur alles daran ihre kranken Thesen zu untermauern und nicht umgekehrt.

Ja, weil sie wissenschaftlich (nicht philosopisch oder theologisch) wiederlegt wurden. Weshalb ? Richtig, weil sie falsifizierbar sind und verworfen werden sobald sie nicht bestehen unter wissenschaftlicher Arbeit.

Das lässt einen doch fragen

Wo du zur Schule gegangen bist. Beginn überhaupt erst einmal ein Argument zu liefern.

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@Aroanida

Dir ist schon klar, dass Hitler seinen kranken Kampf als Auftrag "Gottes" gesehen hat, oder? Hat er klar so ausgedrückt... Aber das hat natürlich nichts mit "Gott" zu tun, oder wie soll man das nun verstehen? Ist es da plötzlich etwas anderes?

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dass Atheisten anfingen, die Wissenschaft gegen den Glauben einzusetzen, befanden sich die Gläubigen irgendwann in einer Verteidigunssituation - und wie das so ist, wer sich in die Ecke gedrägt fühlt, beißt zurück und geht dabei aus lauter Angst auch mal zu weit.

LOL.... Moment mal... Wer hatte Darwin bereits direkt nach seiner Veröffentlichungen übelst beschimpft und diffamiert? Ach ja... Gläubige... Und wer beschimpft und diffamiert "unangenehme" Wissenschaftler auch heute noch? Ach ja... Gläubige... und wer beschimpft und diffamiert eigtl. alle Andersdenkenden? Ach ja... Gläubige... Verdrehe mal nicht die Tatsachen. Ob jetzt das heliozentrische Weltbild, Humanismus oder Evolution... Alles musste sich gegen den Widerstand von fanatisch Gläubigen durchsetzen...

Anderes Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob ich denke, dass diese Welt (einschließlich mir selbst) einen Sinn hat (selbst wenn ich den nicht immer erkennen kann), oder ob ich denke, dass ich und alles um mich her ein reines Produkt des Zufalls ist, ohne irgendeinen Sinn oder Zweck.

Wer sagt denn, dass nicht auch beides geht, wobei es wieder offenbarend ist, dass mal wieder versucht wird die Evolution auf den Zufall zu reduzieren... Peinlich...

Nämlich, dass mit der Evoultionstheorie nicht nur über Biologie gesprochen, sondern eine bestimmte Weltsicht propagiert wird.

Aha... Wird mit der Gravitation oder dem heliozentrischen Weltbild auch über eine "Weltsicht" gesprochen? Wieso kein "intelligent Falling" oder "Geozentrismus"? Die ET beschreibt die Artenvielfalt... Nicht mehr... Punkt.

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@Hyperhaes

Die hier gestellte Frage war ja nicht, welche Theorie richtig ist, sondern aus welchen Beweggründen Menschen die Evolutionstheorie leugnen. Das habe ich versucht, möglichst sachlich darzustellen, da ich mit entsprechenden Menschen Erfahrungen sammeln konnte.

Du hast recht - Darwin wurde sehr diffamiert. Es ist ja meistens so, egal bei welchem Thema, dass die herrschende Meinung der Mindermeinung gegenüber besonders aggressiv und verunglimpfend auftritt. Mein Eindruck ist aber, dass schon zu Darwins Zeiten beide Seiten recht extrem aufgetreten sind. Es war eine Zeit, in der die Gefühle auf beiden Seiten hoch gingen, auf beiden Seiten standen selbstbewusste und einflussreiche Männer.

Wer in diesem Thread aggressiv und diffamierend auftritt, wird, denke, ich, jedem Leser auch deutlich. Danke dafür.

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Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Die ET tötet alle Götter auf einmal und das mit Leichtigkeit. Sie ist so elegant, so logisch und wie du gesagt hast, sie ist so schön. Da kann keine Religion dagegen halten. Die sind alle auf nur Angst und Strafe aufgebaut und sie erklären rein gar nichts. Doch die Angst erklärt warum die Religiösen gegen die ET sind. Sie fürchten sich vor ihrem erfundenen Gott und seinen imaginären Strafen und sie halten die ET für Teufelswerk. Aus diesem Grund beschäftigen sie sich auch nicht damit und outen sich immer wieder als Unwissende. Ohne Argumente versuchen sie zu argumentieren und machen sich so immer wieder lächerlich. Doch sie können nicht aus ihrer Haut. Sie können ihre Angst nicht abschütteln, sich nicht von ihr befreien. Sie wird sie begleiten bis zu ihrem Tod. Sie sterben in Angst weil sie sich nicht sicher sind, dass sie den Ansprüchen ihres Gottes genügen.

Es ist für viele selbst heute noch leichter einfach an irgendeine höhere Macht zu glauben als etwas ganz natürliches in Betracht zu ziehen.

Ganz schlimm ist das auch in den USA. Wo sich einige Staaten dafür einsetzen den Biologie Unterricht zu verbieten, weil in ihren Köpfen keine Evolution existiert.

Ich meine, Glauben schön und gut. Aber das ist armseelig und, sorry, es verdummt auch. Denn Glauben verhindert Denken.

Ganz ehrlich, ich glaube eher an ein UFO das in meine Garage kracht als an einen Gott.

Und viel zu oft wird der Glaube darüber hinaus zu eigenen Zwecken missbraucht.

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Hallo! Bei der von dir so genannten "Evolution" handelt es sich nicht um eine feststehende Tatsache, sondern um eine Theorie. Richtig lautet der Begriff: Evolutionstheorie. Das "...theorie" wird meist unter den Tisch fallen gelassen, um den Eindruck zu vermitteln, es handle sich um eine feststehende Tatsache, doch dies ist es nicht.

Die Theorie wird vor allem von Menschen vertreten, denen es ein unangenehmes Gefühl vermittelt, einen Gott über sich zu haben, dem sie Rechenschaft ablegen müssen für ihre (Un-)Taten. Da ihnen das unangenehm ist, vertreten sie lieber die Ansicht, es gebe keinen Gott, und damit wären sie nicht rechenschaftspflichtig.

Ein Professor wurde mal gefragt, ob er an Gott glaube. Seine Antwort lautete: "Ja, und davon wird mich auch keiner abbringen." Auf die Frage warum das so wäre, sagte er: "Dazu brauche ich nur ein Wort: Entropie!"

Es gibt viele Wissenschaftler, die an Gott glauben und nicht an die Evolutionstheorie. Es ist keine Frage von Wissen oder Nichtwissen, sondern eine ideologische Frage.

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