Wieso leuchten die Augen von Katzen, wenn sie in der Dunkelheit angestrahlt werden?

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Gesehen hat das sicher jeder schon mal. Trotzdem wirkt es ganz schön gespenstisch, wenn durch die Nacht ein grünes Augenpaar funkelt. Die Augen einer Katze reflektieren im Dunkeln Licht. Das funktioniert etwa so wie bei den Reflektoren an einem Fahrrad, die ja auch „Katzenaugen“ genannt werden. Katzen haben im hinteren Teil des Auges eine Schicht, die so ähnlich wie ein Spiegel wirkt. Sie bündelt das Licht und wirft es zurück. Das hat den Zweck, dass die Sehzellen das wenige Licht doppelt nutzen können. Gleichzeitig lässt das zurückgeworfene Licht die Augen aufleuchten. Das Katzenauge ist also eigens dafür ausgerüstet, dass die Samtpfoten im Dunkeln gut sehen können. Das ist wichtig, weil die Katzen meist in der Nacht jagen. Die Spiegelschicht heißt übrigens auf lateinisch „Tapetum lucidum“, übersetzt „Leuchttapete“. Auch andere Tiere wie Hunde, Rehe, Haie, Krokodile oder Igel haben eine solche „Leuchttapete“. Menschen dagegen nicht. Deswegen brauchen wir etwa sechsmal so viel Licht wie eine Katze, um in der Dämmerung Bewegungen oder Umrisse zu erkennen. Bei völliger Finsternis kann aber auch eine Katze nichts sehen. Sie sucht sich ihren Weg dann anhand von Geräuschen, Gerüchen oder mit Hilfe ihrer feinfühligen Schnurrhaare. --- Quelle: TZ-München

Solche Fragen habe ich innerhalb meiner Katzencommunity beantwortet, weil vieles nahezu unerklärbar wirkt.

http://www.katzenkratzbrett.de/include.php?path=content/overview.php&type=1&contentid=354

Nicht nur um mich zu ärgern, weil ein schönes Foto nicht mehr hübsch ist, sondern weil nachts der Augenhintergrund mit einer reflektierenden Schicht (tapetum lucidum) ausgekleidet ist, die wie ein Spiegel hinter der Netzhaut Licht auf die Nervenzellen zurückwirft.

Deshalb können Katzen auch bei ganz geringem Lichteinfall noch sehen, nicht aber bei völliger Dunkelheit. Zusätzlich kann die Katze den Lichteinfall mit Hilfe der elliptoiden Schlitzpupillen regulieren. Konzentriert sie den Blick auf ein Objekt, zieht sie gleichzeitig die Augenlieder zusammen. Die Lichtempfindlichkeit des Katzenauges ist so groß, daß sie ohne diese Möglichkeiten ein kleines Tier nur noch als blendendes Lichtbündel sehen würde. Nachts dagegen öffnen sich die Pupillen so weit, daß von der Iris nur noch ein ganz schmaler Randstreifen übrigbleibt. Lange umstritten war, ob Katzen Farben sehen und unterscheiden können. Aber auch Rot und Grün, Rot und Blau, Rot und Grau, Grün und Blau, Grün und Grau, Blau und Grau, Gelb und Blau sowie Gelb und Grau kann die Katze mit Sicherheit voneinander unterscheiden, Gelb und Rot wahrscheinlich nicht.

Ließ sichbei mir klar feststellen, als ein Raum in eine andere Farbe - blau - umgewandelt wurde, plötzlich spielte hier alles Leben und es wurde gespielt wie nie zuvor.

Lieben Gruß von Dagmar

Katzen verfügen über eine reflektierende Schicht (Tapetum lucidum) hinter der Netzhaut im Auge, die jene Lichtanteile, die die Netzhaut durchdrungen haben, zurückspiegelt, so dass diese noch ein zweites Mal auf die Netzhaut treffen. Diese Schicht bewirkt neben einer verbesserten Dämmerungssicht auch eine Reflexion des auffallenden Lichts auf die Augen in der Dunkelheit. wiki ;-)

Katzen haben im hinteren Teil des Auges eine Schicht, die so ähnlich wie ein Spiegel wirkt. Sie bündelt das Licht und wirft es zurück. Das hat den Zweck, dass die Sehzellen das wenige Licht doppelt nutzen können. Gleichzeitig lässt das zurückgeworfene Licht die Augen aufleuchten.

funktioniert etwa so wie bei den Reflektoren an einem Fahrrad, die ja auch "Katzenaugen" genannt werden.

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