Wieso leiten Metallkristalle elektr. Strom, Ionenkristalle aber nicht?

3 Antworten

bei Metallkristallen sind die elektronen frei und können sich frei im leiter ( kristal ) bewegen. Ionen hingegen können sich nicht in dem kristal bewegen, deshalb kann keine ionenleitung ( im gegensatz zu lösungen ) erfolgen

Ionenverbindungen sind gute elektrische Leiter, wenn sie geschmolzen oder gelöst sind, nicht aber im kristallinen Zustand, bei dem die Ionen fest auf ihren Plätzen verankert sind.

Metallische Kristalle: Metallatome haben ihre Valenzelektronen an eine allen Atomen gemeinsam angehörende Elektronenwolke abgegeben. Der Rest der Atome, d.h. positiv geladene Ionen, nehmen feste Plätze im Kristall ein. Die Elektronen in der Wolke können sich frei durch den ganzen Kristall bewegen, weshalb man auch von einem Elektronengas spricht. Das Elektronengas hält die Metallionen zusammen. Die metallische Bindung ist eine starke Bindung. Viele Metalle haben hohe Schmelzpunkte, hohe Dichte und Strukturen, in denen Metallionen dicht zusammengepackt sind. Sie sind gut deformierbar, hierbei werden die Metallionen gegenseitig verschoben; wegen des gleichmäßig verteilten Elektronengases bleibt die Bindung trotzdem erhalten. Metalle sind gute elektrische Leiter.

http://www.guidobauersachs.de/allgemeine/FLUFEST.html

weil Ionenkristalle erst in Lösung gehen müssen. In Metallen "schwimmen" die Elektronen, die für den Stromfluss zuständig sind, freiwillig, ohne dass sich an der stuktur des Metalls was ändert, aber so Sachen wie Kochsalz (NaCl) werden erst leitfähig, wenn die Kristallstruktur in einem Medium wie z. B. Wasser (H2O) aufgelöst wird. Die Kristalle bilden sich nämlich dadurch, dass die Elektronen der Chlor- und Natrium-Ionen fest aneinander gebunden werden.

Wenn man nun NaCl in H2O bringt, entstehen HCl und NaOH, und die wiederum geben - wie ein Metall - ihre elektronen gerne hin und her.

Hoffe, das einigermaßen korrekt und anschaulich erklärt zu haben!

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