Wieso leiden Menschen an einer bipolaren Störung (Depression)?

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5 Antworten

Eine bipolare Störung ist in aller Regel eine affektive Erkrankung die meist mit einer monopolaren Depression „startet“ und sich nach mehreren Jahren monopolaren Verlaufs (Latenzverläufe von bis zu zwei Jahrzehnten sind nicht ungewöhnlich) in einen bipolaren (kombinierten) Verlauf manisch-depressiver Ausformung übertreten. Die Ursachen liegen in hereditären (erblichen) Dispositionen – v.a. „Temperament“ wird im klinischen Spektrum ein hoher Einflusswert zugeschrieben. (siehe: Assion/Vollmoeller/Angst „Handbuch bipolare Störungen“, S. 29-34 f.)

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Hallo Dankyy,

ich möchte da zunächst etwas richtigstellen: eine bipolare Störung ist nicht mit einer Depression gleichzusetzen. Gleichwohl ist die Depression Teil der bipolaren Störung, hat aber noch einen weiteren Anteil, nämlich den der hypomanen oder manischen Phasen.

Genauere Informationen findest Du unter dem folgenden Link, der meines Erachtens - auch wenn nicht von Betroffenen - Dir Deine Frage hilfreich beantworten wird, da dort u. a. auch ein Kinospot zu diesem Thema vorhanden ist und somit dann doch Betroffene zu Wort kommen.

http://www.psychenet.de/psychische-gesundheit/informationen/bipolare-stoerungen.html

Die Ursachen sind leider noch nicht eindeutig erforscht. Daher ist es auch schwierig, eine Vorsorge gegen diese Erkrankung zu treffen. Was aber sicherlich hilfreich ist, ist eine möglichst gesunde, ausgewogene Lebensweise mit Entspannungsphasen gegen Stress, denn das kann eine der Ursachen sein.

Falls Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne einen Kommentar.

LG

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Kommentar von Dankyy
02.08.2016, 12:58

Ich danke dir für deine schnelle Antwort :)

Ich bin schockiert über die Zahlen betroffener. So viele Menschen die darunter leiden. Mich interessiert vorallem die Geschichte hinter dem Menschen und der Krankheit und was noch viel wichtiger ist, wie man sie behandeln kann. Leider bin ich nicht vom Fach, auch wenn ich jedem einzelnen gerne helfen würde. Ich denke es gibt sehr viele Gründe die dazu führen können. Die Psyche des Menschen ist Genial und labil zugleich.

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Ich denke bis auf Buddhishi verwechselt hier jeder Depressionen mit bipolarer Störung. Was definitiv NICHT das selbe ist. Betroffene kannst du auf diversen Selbsthilfeforen. Jedoch rate ich davon ab als Nicht Betroffener sich zu intensiv mit psyschichen Erkrankungen auseinanderzusetzen. So was kann einen selbst ziemlich runterziehen. Man sollte seine Grenze kennen.

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Durch Traumata, mobbing oder unzufriedene Lebenssituation. Einfach wenn derjenige sehr unglücklich ist und immer weniger auswege sieht, negativ denkt - eingleisig, keinen sinn mehr sieht in dem was er tut, keinen spaß mehr hat an den dingen die er früher mochte oder gar keinen spaß mehr an irgendetwas. Das reicht hin bis zum Gedanken an den Selbstmord. Ja man kann selbst dagegen angehen wenn man merkt man zeigt immer mehr dieser Symptome auf oder Therapeutische Hilfe suchen. Bei dem einen ist es eine Lebenskrise durch weiß ich was beim anderen vielleicht was aus der Kindheit wie mobbing oder Traumatische Erlebnisse. Google doch ein bisschen. Ich bin auch kein Psychologe nur betroffener.

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Kommentar von FelinasDemons
02.08.2016, 13:27

Du meinst damit doch Depressionen keine bipolare Störung,oder?

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Natürlich kennst du dieses Gefühl oder bist du etwa noch nie traurig gewesen?

Ich denke 80% ist genetisch. Wenn dann noch ein paar Dinge in deinem Leben schief laufen hält das Gefühl eben länger an.

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Kommentar von Dankyy
02.08.2016, 12:52

Natürlich war ich schon mal traurig oder emotional down. Deswegen hat man jedoch nicht gleich eine solche Erkrankung. Jedem geht es mal schlecht. Viel wichtiger erscheint mir die Frage was für Lösungsansätze es gibt und was man machen kann, um diese Krankheit möglichst gut zu behandeln. Ich bin nur ein junger Mann der Empathie empfindet. Deshalb diese Fragen.

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Kommentar von Dankyy
02.08.2016, 13:05

Ich denke jedoch nicht, dass 80% genetisch bedingt ist. Damit würdest du sagen, man kommt mit dieser Krankheit auf die Welt.

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