Wieso lehrt die Geschichte zwar andauernd, findet aber keine Schüler, die Schlüsse aus ihr zögen?=

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Menschen sind UNbelehrbar.

Die Menschen machen immer wieder die gleichen Fehler.

Die Menschen sind Wiederholungstäter.

Die Menschen sind UNeinsichtig.

LG

Im Gegensatz zum Tier.

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Es werden ja auch ständig neue Menschen geboren, die noch nicht viel Zeit zum Lernen hatten.

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@chromoson

Wenn ein Tier einen Fehler macht ist das oftmals tödlich. Dies Form der Selektion wünsche ich mir nicht. Daher auch der Smily.

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Tut sie doch.

Bei uns steht auf einer Gedenktafel der Spruch Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. Weiß jetzt leider nicht, von wem der weise Spruch ist. Aber ich denke schon, dass wir daraus gelernt haben.

Nein stimmt nicht.
Wir haben nichts gelernt.

Trotzdem ein DH für deinen Gedankengang.

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@chromoson

Also aus der Geschichte wurde schon gelernt. 65 Jahre kein Deutsch-Französischer Krieg mehr z.B. Aber eins stimmt: es gibt noch viel zu lernen. Packen wir es an!

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Wie kommst du auf den Gedanken, es würde nichts gelernt, entwickelt. Also, hier in unserer Gegend hockt man nicht mehr in Höhlen, die Elektrizität hat Einzug gehalten, schnelle Fortbewegungsmöglichkeitenstehen zur Verfügung, ich kann mit weit entfrenten menschen kommunizieren. Streit oder Mißverständnisse mit Nachbarn werden verbal ( normalerweise) gütlich beigelegt. Ich entdecke da sdhon gewiße Fortschritte. Ob alle Entwicklungen positiv sind, waren oder sein werden, ist doch oft eine Auslegungsache.

Ach ja, vorigen Monat brachte ein Nachbar hier im Ostallgäu seinen Kontrahenten mit einer Pistole um. Tja, das Problem ist erledigt. Allerdings er sitzt jetzt im Knast. gestern las ich in der Zeitung, dass ein Opa seine junge Geliebte mit nem Hammer erschlug. Er wollte nur einmal das letzte Wort haben. Er sitzt mittlerweile ebenfalls hinter schwedischen Gardinen. Ein Bauer hatte einen Pik auf einen anderen, also jauchte er dessen Garten. Bis heute ist nicht raus wer es war. Nur dass der, dessen Garten mit Jauche verunstaltet wurde, sehr sauer war. Übrigens, das meiste was du nennst, wurde am Anfang angefeindet und bekriegt. (Höhlen, Steinzeitmenschen lebten in Hütten. Elektrizität - gab es schon im Zweistromland vor 5000 Jahren, Autos und Flieger waren bei Wilhelm dem 2. lediglich Dinge, die rasch wieder verschwinden würden.) Technischer Fortschritt wurde immer von Oberschlauen bekämpft.

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Die Frage ist leider in Unkenntnis der Verhältnisse gestellt und damit falsch und kann somit nicht zur Problemlösung beitragen.

  1. Ist es möglich, dass alle Menschen oder Wähler das wichtigste aus der Geschichte lernen?

  2. Ist es dann wahrscheinlich, dass alle Menschen die gleichen Schlüsse aus dem gelernten ziehen?

  3. Selbst wenn alle die "gleiche" Geschichte lernen, so werden die Menschen ihre eigenen Interessen, schon um des Überlebens willen, verfolgen müssen. Der Wohlhabende wird lernen wie er seine Position verteidigt. Der Arme wird vielleicht lernen wie er seine Lage , auch mit Gewalt, verbessern kann.

  4. ist man bereit zu lernen, dass die Folge von Jesus und der gelehrten Nächstenliebe, Kriege, Folter und Unterdrückung waren? Das Luthers Thesen Deutschland und die Welt in langjährige Religionskriege verwickelt hat. Das Mahatma Ghandi die Spaltung Indiens bewirkt hat und zwei neue Atommächte verursacht hat und die Welt damit nicht friedlicher gemacht hat.

Der Glaube nur man selbst hätte aus der Geschichte die richtigen Schlüsse gezogen, bewirkt eine Polarisation der Positionen und birgt neuen Konfliktstoff. Beweist, man kann nicht aus der Geschichte lernen, wenn man die Realitäten nicht zu gleichen Zeit "richtig" versteht.

Wer die USA als böse einstuft und den Kommunismus als gut, hat sicher nicht die gleichen Lehren aus der Geschichte gezogen wie ich. Der hat sicher auch eine andere Geschichte gelernt als ich.

Vielleicht weil die Zeitgenossen ihre Vorfahren für dümmer halten als sich selbst, nur um den gleichen Mist zu zu wiederholen...

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