Wieso lehnen Ärzte die Orthomolekularmedizin so ab?

3 Antworten

Ich teile deine Auffassung und bin auch immer wieder entsetzt, wie leicht und locker über den angeblich fehlenden Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen
hinweggegangen wird, während diese uns im täglichen Leben an allen Ecken geraubt werden. Darüber gibt es einen Artikel von Dr. Kuklinski (von ihm halte ich sehr viel wegen seiner Forschungen zur Kryptopyrrolurie):
www.dr-kuklinski.info/publikationen/gefaehrlichkeit-vitamine-mikronaehrstoffe.pdf .  Achtung: Die Überschrift ist ironisch gemeint!

Ich bin auch seit Jahren dabei, Vitamin D3 aufzufüllen (+ Vit. K2 + Omega 3-Fette + Magnesium + Vit. A = die alle gehören zusammen!). Daher weiß ich, dass die Blutuntersuchung auf den Vit. D-Speicherwert auf eigene Rechnung geht (bei uns ca. 22€) - die wichtigste Untersuchung muss man privat zahlen!

Spätestens da ist mir doch klar, wie der Hase läuft! Seitdem habe ich meine Gesundheit in die eigenen Hände genommen, mir Selbsthilfegruppen gesucht und in den letzten 30 Jahren eine Menge über alternative Heilweisen gelernt. Und ich gehe mit weit offenen Augen durch die Welt und bewerte alles, was man mir anbietet, nach dem Prinzip 'Cui bono' (wem nutzt es?) -

U.a. auch, dass Ärzte nur Krankheit 'können', während Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Gesundheit gehören: Bekommt man ausreichend davon, kann man sich gesund halten - fehlt etwas, wird man krank, und zwar so lange, bis man es wieder nachgefüllt hat. Klingt primitiv, funktioniert aber genauso! Dieses Prinzip hat mich so an Dr. Schüßlers Biochemie begeistert, der ich vor 39 Jahren begegnet bin. Ich habe die Literatur dazu geradezu verschlungen, mehrmals, richtig studiert - und seither wende ich sie erfolgreich und begeistert an. 

Ärzte kümmern sich um KRANKHEIT und verordnen Pharmaka, die von den Kassen übernommen werden, da es medizinisch notwendig ist (das ist der Schlüsselbegriff, ohne den kein Geld fließt!).
Mineralien, Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente gehören zur GESUNDHEIT und somit zur Ernährung. Du erwartest zuviel von Ärzten, wenn du Hinweise darauf voraussetzt!
 Damit musst du dich selbst befassen und deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen - eigenverantwortlich! Oder dir einen Ernährungsberater suchen!

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

Danke habe mal kurz von Dr. Kuklinski gehört. Naja im Prinzip ist das "Gesundheitssystem" viel zu starr und Ärze haben das einfach im Studium nicht gelernt. Entweder sie sind zu beschäftigt und im Stress oder so indoktriniert, dass sie kaum auf die Idee kommen Vitamine und Mineralien könnten helfen. Ich habe das schon vom Hausarzt so gehört:"Ach das bringt alles nichts usw..."

Ich mein eben der Menung, dass Medikamente egal welche, einfach nicht natürlich sind und nicht zu den essentiellen Stoffen gehören. Sicher gibt es Fälle indem sie kurzfrisitg sehr hilfreich sind, aber auf Dauer kann es nicht der richtige Weg sein.

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Du hast in dem Punkt recht, die Orthokulare Medizin ist so plausibel wie wissenschaftlich. Mir persönlich haben die Ansätze und eine mikronährstoffdichte Ernährung ergänzt durch eine Supplemente wahnsinnig geholfen.

Aber: Vitamine und Mineralstoffe sind nicht patentierbar, die Verdienstspanne ist kleiner als bei Medikamenten. Bluttests sind sehr teuer, vor allem, weil es so viele Vitamine und Mineralien gibt.

Der Normalmensch kann sich die Untersuchungen von Strunz nicht leisten. Mal eben einen vierstelligen Betrag für einen Mikronährstoffstatus ausgeben, na klar. Und die Kassen wollen das eben auch nicht zahlen.

Aber allein sich Wissen über die verschiedenen Mikronährstoffen anzueignen und sich gezielt nährstoffdicht zu ernähren würde die Gesunheit vieler Menschen revolutionieren.

Dazu möchte ich ein zweites, mindestens ebenso wichtiges und genauso von der standardisierten Medizin ignoriertes Thema erwähnen: Den Darm, seine Flora und seine Barrierefunktion.

Jedem mit nicht geklärten langjährigen gesundheitlichen Problemen würde ich eine große Stuhluntersuchung empfehlen. Unter 100 Euro zu bekommen.

Ich möchte meine Aussage etwas revidieren.

Von der Geschichte der Orthomolekularen Medizin wusste ich nichts. Von Personen wie Matthias Rath, der Krebspatienten mit Vitamin C heilen wollte, möchte ich mich absolut distanzieren.

Der Begriff Orthomolekulare Medizin umfasst mehr, als mir bewusst war und dahinter stehe ich nicht.

Alles, was ich sage, ist, dass die Bedeutung von Mikronährstoffen in der standardierten Medizin vernachlässigt wird und dass Mikronährstoffmängel sicherlich eine sehr viel größere Rolle bei vielen Erkrankungen spielen.

Und dass es sinnvoll ist, diese Mängel auszugleichen, dass das sehr großen Gesundheitsgewinn bedeuten kann.

Aber von Hochdosisvitaminen halte ich nichts und man sollte lebensgefährlich erkrankten Menschen keine falschen Hoffnungen machen und sie damit von wirksamen Behandlungen abhalten.


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Anscheinend fehlende Nachweise der Wirksamkeit. Und Gefahr auf schäden durch überdosierte Medikamente.

Imgrunde kann man es wahrscheinlich in die Homöopathie sparte stecken.

Du weiß anscheinend nicht was Orthomolekulare Medizin ist. Es geht um Nährstoffe und Mikronährstoffe.

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@fusschris

Naja. Das war ne simple Wiedergabe von wikipedia wissen. Weil ich es entsprechend wirklich nicht wusste was es ist.

Leider zeugt deine Aussage nicht wirklich davon als hättest du mehr Ahnung davon weil ich erwarten würde das du fähig wärst meine entsprechenden Punkte zu kontern mit vernünftigem wissen.

Daher mal meine Frage: was sind denn mirkonärstoffe?

Ist das ein sammelwort für Mineralien, vitamine und Spurenelemente?

Von dem was ich gelesen habe geht es ja genau da drum. Das man mit den Mitteln versucht Krankheiten zu heilen.

Was anscheinend wie ich in meiner Antwort behauptet habe bis jetzt noch nicht belegt worden ist das das auch wirklich funktioniert.

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