Wieso legen Ärzte nicht erst eine Infusion, sondern direkt ne Ernährungssonde?

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4 Antworten

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, da leider nichts vom Zusammenhang drin steht. Grundsätzlich ist es nicht so, dass bei jedem Patienten sofort eine Ernährungssonde gelegt wird. Dies geschieht nur bei Patienten, die langfristig nicht selber essen können oder wollen.  Prinzipiell kann man Kalorien zwar auch durch die Vene und damit über eine Infusion geben. Dies tut man aber nur, wenn der Patient über den Magen-Darm-Trakt zugeführte Nahrung nicht verträgt. Dies kann bei Bewegungsstörungen des Darms der Fall sein, bei schwersten Entzündungen oder ähnlichem, oft auch kurzfristig nach Operationen.  Jedoch ist eine Kalorien-Lösung in die Vene einer Nahrungszufuhr auf natürlichem Wege immer unterlegen.  Daher wird man wann immer möglich einen künstlich zu ernährenden Patienten über eine Ernährungssonde versorgen. Handelt es sich nur um eine vorübergehende Maßnahme, kann so eine Sonde über die Nase in den Magen oder Dünndarm gelegt werden, ist es ein langanhaltender oder gar Dauerzustand, wird meist eine Ernährungssonde durch die Bauchdecke direkt in den Magen gelegt.

Eine Antwort auf deine Frage wäre also: man versucht so oft es geht, jemanden, den man ernähren muss, auf möglichst natürlichem Wege zu ernähren. Dafür legt man eine Magensonde und verzichtet auf intravenöse Gabe von Kalorien, sooft es eben geht. 

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Sonden werden eigentlich nur bei schwerer Unterversorgung (Kachexie) gelegt, um eine Versorgung mit Nahrung sicherzustellen.

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Hallo,

Ohne Hintergrundinfo ist das nicht beantwortbar.

Liebe Grüße 

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Tun sie nicht. Höchstens bei Anorexie-Patienten kurz vor dem Exitus.

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Kommentar von Nicbur
17.10.2016, 17:34

Was heißt Exitus?

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