Wieso lebt ihr genau?

15 Antworten

Hallo Superhoden,

viele sind heutzutage ähnlich bedrückt wie Du, wenn sie über den Sinn des Lebens nachdenken! Wem es jedoch gelingt, einen echten Sinn zu finden, der ist grundsätzlich besser in der Lage, sein Leben zu meistern.

Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal bzgl. der Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Die Frage nach dem Sinn unseres Lebens wird in der Bibel zufriedenstellend beantwortet. "Warum aber ausgerechnet in der Bibel?", magst Du fragen. Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem alles Leben stammt und der unser geniales Gehirn - übrigens das komplizierteste und komplexeste uns bekannte Gebilde im Universum - erdacht und erschaffen hat? Was sagt denn die Bibel darüber?

Der berühmte König Salomo, der über sämtliche materiellen Güter der damaligen Zeit verfügte und die Freuden des Lebens in vollen Zügen genoss, stellte jedoch fest, dass ihn das nicht wirklich befriedigte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt:

"Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger, Kapitel 12, Vers 13).

Gott zu "fürchten" hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Und es geht darum, Gott kennen und lieben zu lernen und seinen Willen zu tun. Wem das gelingt, der hat den eigentlichen Sinn unseres Lebens bereits gefunden!

Wenn man sich näher mit der Bibel beschäftigt, wird man feststellen, dass die darin vermittelten Leitlinien die Lebensqualität und die Zufriedenheit enorm verbessern. Möglichst viel über unseren Schöpfer zu erfahren und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ist jedoch das Wichtigste.

Die Bibel lädt uns gemäß Jakobus, Kapitel 4, Vers 8 ein: " Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." Nimmt man diese Einladung an, dann bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man wird sich über den Sinn seines Daseins besser bewusst.

Jesus Christus, der genau wusste, was sein Lebenssinn war, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf Erden war, setzte er sich dafür ein, anderen die Wahrheit über Gott und sein Vorhaben zu lehren.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn man sich Jesus als Vorbild nimmt und in seine Fußstapfen tritt, verspürt man einen echten Sinn im Leben. Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat: Er sagte, wir könnten nur dann glücklich sein, wenn wir uns unserer "geistigen Bedürfnisse" bewusst sind. (siehe Matthäus, Kapitel 5, Vers 3). Was ist mit diesen "geistigen Bedürfnissen" gemeint?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Bedürfnisse in dieser Hinsicht können nur dadurch gestillt werden, dass man Gott und seinen Sohn Jesus Christus durch sein Wort, die Bibel, genau kennenlernt (siehe z.B. Johannes, Kapitel 17, Vers 3).

Wenn man Gott nicht kennt, mögen sich ähnliche Gefühle einstellen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Kommt es sich nicht irgendwie verloren vor? Gott braucht für uns aber keine Unbekannter bleiben, denn er hat sich uns in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auf ganz besondere Weise offenbart. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der an seinen "Kindern" großes Interesse hat und sehr um ihr Wohl besorgt ist.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch weitaus sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35). Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk, das man ihm gemacht hat, freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not ist geholfen hat? Erfüllt einen das nicht mit tiefer Befriedigung?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient.

In ähnlicher Weise können wir Menschen auch nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen, scheitern sie auf ganzer Länge und sind unglücklich, innerlich leer und unzufrieden.

Aus der Bibel kann man so viel Schönes und Gutes erfahren, dass es sich einfach lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Mich begeistern vor allem die Verheißungen eines künftigen Paradieses (nicht im Himmel, sondern hier auf Erden), in dem alle Menschen glücklich sind und es weder körperliche noch psychische Krankheiten mehr geben wird. Die Bibel nennt es das "wirkliche Leben" (1. Timotheus 6:19). Zu schön, um wahr zu sein?

Ganz sicher nicht, denn die Bibel hat sich in jeder Hinsicht als zuverlässig und wahr erwiesen. Vor allem ihre Voraussagen sind stets mit höchster Präzision in Erfüllung gegangen, so dass man absolut sicher sein kann, dass sich auch die Vorhersagen, die sich um unsere Zukunft drehen, erfüllen werden. Ein genauerer Blick in die Bibel ist also wirklich sehr lohnenswert!

LG Philipp

Trotz gesundheitlichen Einschränkungen und einigen heftigen Schicksalsschlägen (oder vielleicht genau deshalb) hatte ich immer Träume und Ziele. Als ich jung war, wollte ich so schnell wie möglich finanziell unabhängig sein und weg von zu Hause und meinem Umfeld, immer wenn ich wieder genug Geld hatte ging ich Trampen. Bis Ende 20 war für mich der Sinn des Lebens möglichst viel zu reisen und was von Welt zu sehen. Danach wollte ich eine Familie/Kinder, da waren natürlich die Kinder der Mittelpunkt meines Lebens. Danach habe ich mich weitergebildet und im Moment ist mir meine Familie, Freunde und meine Arbeit die ich sehr sinnvoll empfinde am wichtigsten. Möglichst viel mit dem Hund raus gehen ins Grüne und viel in die Berge und erholsame Wochenende und ruhige entspannende Urlaube. Ich war schon mehrmals mit dem Tod konfrontiert, und deshalb empfinde ich das Leben als wertvoll und möchte möglichst viel mitnehmen. Wenn man als älterer Mensch so zurückblickt, hat man unglaublich viel erlebt, ich bin gespannt was noch kommt. Ich hoffe dass du irgendwann erkennst, was du für Möglichkeiten hast, dein Leben zu gestalten und positiv zu lenken.

Ich weiß mittlerweile wozu ich auf dieser Welt bin. Um Menschen zu unterstützen, fördern und dazu zu bewegen mehr aus ihrem Leben zu machen. Das gelingt mir leider nicht bei jedem, aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen, denn die positiven Entwicklungen überwiegen.

Das habe ich auch erst spät erkannt, als ich weit über 20 Jahre alt war. Mit 20 hatte ich noch lamge nicht alles erlebt. Ich war ein Kind in groß, ohne Ahnung vom Leben.

Also immer weitersuchen und nicht aufgeben. Soziale Kontakte auf- und ausbauen. Ich bin noch auf den Rest meines Lebens sehr gespannt.

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Es gibt so viele Beispiele. Wieso verhindert der Mensch das Leid nicht? Es gibt nur wenige, die etwas dagegen tun. Gibt es keine Nächstenliebe (mehr)? Der Klimawandel und das Bienensterben sind eine Bedrohung für uns alle, aber wir ändern unsere Gewohnheiten nicht. Warum?

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