Wieso lassen die heutigen Eltern alles durch gehen?

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14 Antworten

Richtig ist, und das sind Beobachtungserfahrungen, dass Kinder heutzutage kaum noch richtig erzogen sind. Wer bringt den Kindern bei, auch zu Hause "Bitte" und "Danke" zu sagen. Wer praktiziert so etwas? Wer bringt den Kindern Respekt vor Erwachsenen bei? Niemand. Da heißt es dann: "Du hast mir gar nichts zu sagen!" Wer bringt den Kindern Höflichkeit bei? Kaum jemand. Höfliche Kinder und Jugendliche sind eine Ausnahme, die direkt auffallen!

Seltsam: In USA gibt es "Höflichkeitserziehung" im Unterricht. Das merkt man dort überall. Geht jemand (auch Schwarze) in der U-Bahn zu nahe an einem vorbei: "Excuse me!" Ebenso im Supermarkt: Ich stehe in einem Meter Abstand vor einem Regal. Kommt jemand or mir orbei und stört einen Moment meinen Blick auf das Regal: "Excuse me!"

So etwas gibt es in Deutshcland nicht. Den meisten Leuten, auch den Erwachsenen fehlt der Schliff.

Oder das Grüßen:  

Wir wohnen auf dem Dorf, wo jeder jeden kennt. Wir haben unseren Kiindern gesagt: "Es wird jeder gegrüßt!" Wer nicht zurück grüßt, den musst Du nicht mehr grüßen!

Wenn ich irgendwo zum Einkaufen hingehe und stehe vor einer Theke, oder in einer Bank am Ende einer Schlange, grüße ich auch Fremde: Reaktion kaum ein Gegen-Gruß!

 

Erst einmal das wichtigste: Man kann und muss OHNE Schläge erziehen. Auch ein "Klaps" sollte tabu sein.

Aber du hast recht, viele Eltern lassen viel zu viel durchgehen. Oft, nicht immer sind es auch Einzelkinder, die werden verhätschelt bis zum geht nicht mehr. Nach dem Motte: Seid froh das wir überhaupt noch Kinder haben. Ich mag Kinder, wirklich, aber oft geht sogar mir die Kimme.

Nicht nur das Eltern ihre Kinder nicht "zurückpfeifen" wenn sie was machen was sich nicht gehört. "Wehrt" man sich dann als Erwachsener (oder wesentlich älteres Kind) wird man auch noch angepampt.

Grenzen aufzeigen ist unmodern geworden, es könnte ja sein, das einen das Kind dann nicht mehr mag. Klar so eine "doofe Mama" "blöder Papa" tut weh. Ist aber nicht so gemeint sondern das Mama/Papa sich in der Situation für das Kind blöd verhalten, nur können die das nicht so ausdrücken.

Es liegt oft daran wie die Eltern sie erziehen heutige Generation ist nicht so wie die damaligen und manche Eltern wollen nicht böse oder streng rüberkommen sondern wie so Freunde , was ich ehrlich gesagt nicht klug finde weiss aber auch nicht wieso sie das nicht machen , aber es gibt natürlich noch einige Eltern die noch streng sind zB aus traditionelleren Herkünften oder auch einige Deutsche Eltern ,aber ich vermute durch Internet ,Elektronik oder Ratgebern verstehen manche Eltern das die Kinder die Grenze selber finden sollen.Bin kein Experte oderso aber die haben vielleicht einfach nicht strenge oder das Wissen/unerfahren sie richtig zu erziehen.

Ich als Mutter einer 2 jährigen Tochter kann deine Aussage nicht bestätigen. Meine Tochter hat sehr wohl Grenzen, sagt Bitte und Danke in jeglichen Situationen, hört (meistens) (zuhause nicht immer, aber in wichtigen Situationen, wie zB an der Hand bleiben, nicht weg laufen etc) sehr gut und respektiert mich absolut. Ebenso die Kinder meiner Freundinnen (alle ungefähr ein Alter, 1 1/2 - 3 Jahre alt). 
Für mich kommt Schlagen, und sei es nur ein Klaps, nicht in Frage. Früher war es Gang und Gebe, das weiß ich - aber die Zeiten haben sich nun mal geändert und soetwas kann heute ganz anders bestraft werden, als damals.

Die "vernünftigen" Eltern bekommen einfach nicht so viel Aufmerksamkeit wie die "schlechten" Eltern. Wenn ein Kind mal wieder irgendein Unsinn gemacht hat, wie wir alle bestimmt früher, kommt das heutzutage einfach schnell in die Köpfe aller Menschen (Durch das Internet).

War aber ein Kind mal wieder artig oder brav oder Ähnliches, dann wird das nicht direkt in den sozialen Medien hochgeladen. Das interessiert schließlich keinen. Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.

Lassen sie das ? Frag mal meine Kinder...die erzählen dir was anderes.

die Eltern geben den Zeitgeist wieder: nach diesen - ungeschriebenen - Regeln gibts im Grunde keine Strukturen mehr ( vor lauter Freiheit und Eigenständigkeit) - wenn jeder arbeiten geht, weils Geld -angeblich - nicht reicht, obwohl jeder ein Auto haben muß, in jüngsten Jahren mit Rentengedanken zugeschüttet wird, weil Not am Mann (Frau) ist, dann gehen eben die althergebrachten + normalerweise seit Ewigkeiten funktionierenden Erziehungsgedanken in die Binsen - zu Lasten der Kinder.. Warum heiratet man eigentlich noch?? Die sogenannte Arbeit wird ja ohnehin von den überstudierten und chronisch überlasteten Kitas verrichtet, die auch nur Gehaltserhöhungen im Kopf haben und selbst keine Kinder, oder sowas in dieser Richtung..(!) Es gibt keine Vorbilder mehr, weil Angela zwar gerne ein Machtwort spricht, aber, wenns drauf ankommt, sich auf ihre best diätierten Hilfslullis verläßt, die zudem - wie man so schön sagt - aus dem gröbsten heraus sind + schlicht + ergreifend keine Ahnung haben, wies halt zugeht, wie du ja treffend beschreibst...

.. Nenn mal ein konkretes Beispiel.

Und es gibt solche - und solche Eltern.

Weil Erziehung  anstrengend ist, oder sie nicht merken, wie die lieben Kleinen ihnen auf der Nase rumtanzen? 

Oder es ist ihnen egal. 

Weil Erziehung  anstrengend ist, oder sie nicht merken, wie die lieben Kleinen ihnen auf der Nase rumtanzen? 

Weil eben nichts bleibt wie es ist. Die Werte und Ansichten von damals sind eben nicht mehr die selben wie heute. Aber keine Angst, die Rüpel von heute werden sich später genauso über deren Folgegeneneration bzw. Eltern beklagen. ;o))

Immer diese stumpfsinnigen Verallgemeinerungen...

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