Wieso lässt der Staat Hartz IV Empfänger ist solch extrem schlechten Lebensbediengungen leben ?

14 Antworten

Erstmal:

Die Leute können auch ohne Tafeln etc. leben, dies geht, mag vielleicht nicht einfach sein, hat aber auch nie jemand behauptet.

Man muss halt eben nur vieles selbst machen, sprich: Kochen, nicht soviel reisen, nicht jedes Konzert besuchen etc...

Ach, und da du ja gearde dabeibist, überall zu kommentieren, dass man nie davon gelebt habe...

Ich schaffe es eine ganze WOche lang mit nur 6€ auszukommen, also es geht, man muss nur sparsam sein.

Ansonsten könnte man sich ja einen Job suchen, es gibt durchaus einige Jobs, die durchaus gut bezahlt werden und für die man nicht unbedingt die höchste Bildung braucht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Mit 6€ kommst du eine Woche aus. Das glaubst du selber nicht.

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Du kannst mit Hartz IV auskommen, aber dann reicht es nur für das Nötigste. Hungern muss hier eigentlich keiner. Ein Problem sehe ich nur in immer höheren Mieten - wenn ein Hartz-IV-Empfänger noch einen Teil der Miete vom Regelsatz zahlen muss oder eine hohe Stromrechnung hat (worauf man aber auch selbst achten kann), dann reicht das restliche Geld natürlich hinten und vorne nicht. Und für gesellschaftliche Teilhabe (Restaurantbesuch, Reisen usw.) reicht es eh nicht.

Herr Hartz hatte ja einen höheren Satz vorgeschlagen, aber der war dann der Regierung zu teuer. So haben sie alles herausgerechnet, was das Leben angenehm macht - Blumen, Weihnachtsbäume usw. und dann noch 10% vom Ergebnis abgezogen. Kein Wunder, wenn es nicht reicht.

Obdachlos wirst du, wenn du deine Miete nicht zahlst. Einige Leute gehen zu sorglos mit ihrem Geld um, sie geben es aus und zahlen die Miete nicht. So trifft sie durchaus eine Mitschuld. Für den Fall, dass man sich die Wohnung nicht mehr leisten kann, sollte man sich rechtzeitig Hilfe suchen.

Ich sehe aber auch - vor allem hier in der Großstadt - Leute die hierherkommen, nicht einmal Deutsch sprechen, dann natürlich keine Wohnung finden und auf der Straße leben. Du siehst also - zum Teil liegt es auch an den Leuten selber. Auf dem Land würden sie vielleicht eine Wohnung finden, aber dort wollen sie nicht hin.

Eigentlich sollten wir uns über die Tafeln freuen - so landen weniger Lebensmittel im Müll, und Hartz-IV- bzw. Sozialhilfeempfängern bleibt noch etwas Geld für andere Dinge übrig. Aber die Art und Weise, wie bei uns mit Lebensmitteln umgegangen wird, ärgert mich. Da gelten Leute, die "containern" gehen, als kriminell und werden abgestraft - wobei sie ohnehin nur das mitnehmen, was im Müll gelandet ist. Also ist bei uns die Lebensmittelvernichtung per Gesetz geschützt (in Frankreich hat man das vor kurzem geändert).

Da wird Massenproduktion von Lebensmitteln im großen Stil betrieben - mit verheerenden Folgen für die Umwelt (Pestizide, Urwaldrodungen usw.), nur, um dann die Hälfte davon in den Müll zu werfen. Und wehe, ein Hungriger wagt es, aus dem Müll Essbares herauszusuchen. Was den Ratten, Waschbären & Co. ganz selbstverständlich ist, macht Menschen angeblich zu Kriminellen. Für mich stimmt da an dem ganzen System etwas nicht.

Ich rate dir also nicht zum Containern, allerdings zum Zuverdienst. Du kannst die ja zum Hartz-IV-Satz noch 100.- € anrechnungsfrei hinzuverdienen, damit bin ich lange Zeit ganz gut ausgekommen.

678.000 Obdachlose. Wer hat sich verzählt ?

Manche Leistungsempfänger kommen mit ihren Leistungen hin und einige können sogar noch etwas an die Seite legen.

Und ab 01.01.2020 steht wieder eine Erhöhung der Regelleistung um etwa 1,9% an.

Manche würden mit 500-600€ /Monat besser hinkommen.

nur blöd das zwischen %1.8 - %2.0 Inflationsrate es gibt. Mit etwas Glück wird man gerade noch wenige Cents mehr haben als letztes.

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Eigentlich müsste niemand, der die Grundsicherung bezieht, zu den Tafeln gehen.

Wenn man aber weiter nachfragt, kommt heraus, dass ein Großteil des Regelsatzes zweckentfremdet wird. Zigarette, Alkohol, Pizza-Bestelldienst etc.

Mein Reden. Tafeln schaffen nur neue Abhängigkeiten.

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@DogDiego

Das einzig sinnvolle an den Tafeln ist, dass diese Lebensmittel nicht weg geworfen werden. Und es ist auch nicht in Ordnung, dass diese "Dienste" "ehrenamtlich" zu leisten sind. Dann soll man Bedürftige mit Mindestlohn beschäftigen.

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"Wenn man aber weiter nachfragt, kommt heraus, dass ein Großteil des Regelsatzes zweckentfremdet wird. Zigarette, Alkohol, Pizza-Bestelldienst etc."

Wer hat denn da nachgefragt? Eine seriöse Erhebung die untersucht wieviele Tafelnutzer Raucher und Alkoholiker sind ist mir nicht bekannt, kann aber hier gerne verlinkt werden. Ansonsten ist das keine evidente Aussage.

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Sagen wir mal so, es gibt viele Hartz IV Empfänger welche mit dem Geld gut auskommen. Aber natürlich gibt es auch welche, die die allergrößten Probleme damit haben, weil sie Geld für Dinge ausgeben, welche eher nicht notwendig wären. Wenn man mit Geld nicht umgehen kann nützt letztendlich auch ein Nettoeinkommen von 5.000,-- € nichts...

Sagt einer der NIE ALG II bezogen hat

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@Kasara700

Nein, ich habe überhaupt nichts gesagt, sondern lediglich geschrieben. Kenne allerdings Leute welche von Hartz IV leben und damit klar kommen... Allerdings kochen die z.B. selbst und ernähren sich nicht bei Mc Donals oder BurgerKing, nur als Beispiel...

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@Kasara700

Kennt Ihr beiden Euch persönlich? Woher weißt Du, daß @schwarzwaldkarl nie ALG 2 bezogen hat? Falls dem so ist.

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@Kasara700

Also Studentenniveau ist ca. Die gleiche Höhe und es ging, kein Problem. Zumal es ja sonst noch Vergünstigungen z. B. Tafel, Schwimmbad gibt und ein paar Graue Nebenjobs meist auch vorhanden sind.

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