Wieso kümmert es andere wenn ich viele Freunde durch das Internet kenne?

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15 Antworten

Wieso unterstellt die Hälfte der Leute hier gleich Naivität? Das ist etwas, wovor man in diesem Kontext irgendwann mal gewarnt haben sollte, aber beim Fragesteller erkenne ich das nun wirklich nicht.

Wenn man es klug angeht, bietet der Kontakt übers Internet große Vorteile. An erster Stelle: dass man sehr präzise die Leute aussuchen kann, mit denen man seine Zeit verbringt. Und durch die Distanz kann es leichter fallen, über Sachen zu reden, die man in seinem „realen“ Netzwerk niemals ansprechen würde. Und es ist einfacher, die Leute ihrem Wesen nach kennenzulernen und sich da nicht (je nachdem z.B.) vom Aussehen oder solchen Dingen beeinflussen zu lassen. Wenn man sich dann irgendwann mal in der analogen Welt sieht, ist das Verhältnis dadurch viel vertrauter.

Nur halt: klug angehen. Wenn du merkst, dass dir Leute ans Herz wachsen, warte ja nicht zu lange ab mal mit ihnen zu telefonieren – aus vielen naheliegenden Gründen.

– Was du den Leuten um dich herum sagen kannst: Frag sie vielleicht, wie viele ihrer analogen Freundschaften sie denn eigentlich nicht als oberflächlich empfinden, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind. (Ohne dass du dabei eine Antwort erwartest.)

PS: Ich habe meine beste Freundin übers Internet kennengelernt.

Ist das nur wieder so ein polemisches "Erwachsene vs. Nicht-Erwachsene"?

Glaubst du wirklich, dass alle, die vor 1995 geboren wurden, nichts über das Internet wissen? Facebook, das wohl bekannteste soziale Medium, wurde 2004 gegründet, glaubst du im Ernst, dass die Gründer alle maximal 9 Jahre alt waren!? Dass sich die "Eltern" wenig bis gar nicht und die "Kinder" wesentlich besser darin auskennen, ist wohl eher so am Umbruch bis 60er Jahre geboren und ab 70er Jahre geboren (also meine Generation, ich bin 37 Jahre alt) und nicht deine. Das Internet gibts schon länger als 2001 (wenn man mal bedenkt, dass die 1995 geborenen ab 6 Jahre lesen lernen und erst dann Internet wirklich nutzen können), nämlich seit 1969! Richtig für die Massen zugänglich wurde es ab 1990, als man anfing, es kommerziell zu nutzen. Da war wohl kaum wer dabei, der erst ab 1995 geboren wurde!

Wenn man älter und erfahrener ist, so hat man bestimmte Dinge einfach gelernt. Virtuelle Beziehungen sind schön und gut, real life Beziehungen sind besser (lerne erstmal die Leute, die du online kennst, persönlich kennen, dann kannst das nachvollziehen). Neidisch bin ich übrigens nicht, eher dankbar, die Anfänge miterlebt zu haben (ich bin seit 1996 online). Und nicht die Ablenkungen zu haben, sonst wäre mein Abi und mein Studium wohl nicht abgeschlossen worden - und ich habe einige kennengelernt, die ihr Abi bzw. ihr Studium deswegen verka**t haben...

Mag sein, dass sich die Leute, die dich schief anreden, nicht gut im Internet auskennen, vielleicht hat das aber noch andere Gründe: 1. sie wollen dich vor Enttäuschung und Betrug bewahren (falls du noch Fernsehen kennst :-)... da laufen genug Sendungen über Abzocke, Pädophile, die über Chats neue Opfer suchen, Betrüger, die das Konto leer räumen oder Identitätsdiebstahl begehen etc.). Gerade wenn man sich nicht auskennt, kann man schlecht einschätzen, inwieweit du Gefahr läufst. Dass auch vielerorts von "Sucht" gesprochen wird, macht ihnen vielleicht Angst, da sie bestimmt wollen, dass du was aus deinem Leben machst (und bei Sucht denkt man meist an abgewrackte Junkies). 2. sie wollen, dass du "gesünderes" machst, als Tag aus Tag ein stundenlang nur vorm Bildschirm zu hocken - und damit denken sie nicht an eSport... 3. manche von ihnen haben selbst vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht (Fake identidies z.B.) oder eben gewisse Dinge erlebt und erlernt, die über reine Onlinebekanntschaften hinausgehen und wollen dich - zugegebenermaßen auf ineffiziente Art und Weise mit Nörgeln - dazu bringen, die nächsten Schritte zu gehen.

Für meinen Teil ist online sein sekundär, aber ich bin auch kein Teenager mehr, der erst seinen Platz finden und sich selbst behaupten muss. Ich habe meinen jetzigen Mann im Internet beim Chatten im IRC kennengelernt, das war 1998 (und nein, er war nicht drei Jahre alt...). Wir waren jahrelang exzessive Onlinespieler bei WoW, hatten also Zeiten, in denen wir hauptsächlich nur Onlinebekanntschaften pflegten. Leider haben wir nur sehr wenige persönlich kennen gelernt, was wir jetzt bedauern. Daher weiß ich, dass Leuten in natura zu begegnen, kein schlechter Rat ist, auch wenn die Motivation dahinter andere Gründe hat als deine Familienmitglieder bzw. fernen Bekannten.

Aber richtig leben mit Sinn, das ist bei uns erst seit 7 Monaten der Fall, seit Geburt unserer Tochter. Seitdem sehen wir vieles ganz anders. Aber lass dir damit noch genug Zeit, damit du das Genießen kannst und erkennst, was du daran hast. Vielleicht kannst du dann wie wir auf die schönen Zeiten zurückblicken und dich auf noch schönere freuen.

Unbestreitbar ist das Internet aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und natürlich kannst und wirst Du auch im Internet Freunde finden, die unter Umständen sogar mehr zu dir stehen werden als es die sogenannten Live Freunde jemals tun werden und ebenso sind aus solchen Freundschaften auch schon künftige Beziehungen hervorgegangen. Letztendlich sollte sich doch aber auch jeder darüber im klaren sein, das im Internet ganz normale Menschen wie Du und ich und Millionen andere auftreten und die anfängliche Anonymität ist auch nicht so viel anders als bei einer zufälligen Begegnung auf der Straße oder wo auch immer. Das ständige mantramäßige Verteufeln dieser Internetbekanntschaften respektive Freundschaften mit dem Hinweis auf Kriminelle Machenschaften jeglicher Art ist im Prinzip nichts anderes wie gedankenloses nachplappern, als ob eine im Cafe oder in der Disco geschlossene Bekanntschaft sich nicht am Ende als potentieller Mörder, Vergewaltiger, Trickbetrüger oder was auch immer entpuppen könnte. Kein Außenstehender sollte deine Freunde pauschal einschätzen respektive verurteilen, es sei denn Du lieferst genügend Material sozusagen um eine diesbezügliche Einschätzung vornehmen zu können, aber auch dann ist es immer noch dein Privatleben und Du musst unter Umständen mit den Konsequenzen klar kommen.

TheIcons 08.03.2014, 16:19

Tolle Antwort, schade, dass ich nicht zwei "Hilfreichste Antworten" wäheln kann.

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Neugiersnase007 10.03.2014, 20:19

Im Prinzip hast Du nicht unrecht, nur finde ich halt auch, dass es sehr viel leichter ist sich im Internet zu verstellen und Dinge zu verheimlichen/verschweigen, die im unmittelbaren Kontakt viel schneller aufkommen würden (Stichwort Körpersprache und nonverbale Kommunikation).

Ich persönlich bin beim 1. persönlichen Treffen ebenfalls sehr, sehr vorsichtig und wähle dazu jedenfalls einen "öffentlichen" Ort, wie z.B. ein Kaffeehaus, die Bibliothek etc. aus.

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Hallo Thelcons,

nein, ich bezweifle doch sehr stark, dass die Kritiker deiner "Internetfreunde" auf dich und deine "Freunde" neidisch sein könnten.

Sie haben allerdings einen anderen Blickwinkel als du und der ist offensichtlich größer als der deine.

Ich halte mich kurz, denn dies ist sicherlich nicht das, was du hören "willst", da hat dich intelcoreo10 sicher schon besser bedient.

Trotzdem als Denkanstoß: Die Argumente deiner Kritiker kennst du bereits alle, du bist lediglich zu unerfahren und vor allen Dingen zu halsstarrig, um sie verstehen zu wollen.

Bleib bei deiner Meinung, versuche, so wenig wie möglich dazu zu lernen und mache deine Erfahrungen komplett selbst (wer braucht schon Familie...?).

Aber tu deiner Familie den Gefallen, nicht wie ein Baby nach Hilfe zu schreien, wenn du mit deinem Lebenstil auf die Schnauze fällst. Denn dreimal darfst du raten, wer da sein wird, um dich aufzufangen...genau, deine Familie und die Freunde, die du tatsächlich anfassen kannst. Die aus dem Internet werden kaum da sein - sie sehen es ja noch nicht einmal, wenn du fällst.

Aber wenn es dir nach Muttis Pflege besser geht, kannst du es ihnen ja chatten und darüber ablästern, wie bescheuert deine Familie doch war, dir geholfen zu haben. Ich wette, deine Internetfreunde hätten das auch viel besser gemacht als sie...

Viel Spaß.

NN

durchaus möglich, dass die Leute, welche sich außerhalb der Zielgruppe "Digital-Kids" befinden, über die nötigen Menschenkenntnisse verfügen und aus dem Grund wissen, dass nirgendwo so viel gelogen wird wie im Internet. Schon aus dem Grund ist bei solchen Freunden grundsätzlich Vorsicht angebracht... Wenn Du dann sogar 70% Deiner Freunde im Netz hast, macht man sich seine Gedanken... Wenn Du zum Beispiel wüsstest, dass die 14-Jährige Jenny, mit der Du so gerne chattest, in Wirklichkeit ein 45-jähriger Arbeitslose ist, würdest Du Dir auch Gedanken machen... Aber klar, freue Dich über Deine vielen Freunde und alles wird gut...

TheIcons 07.03.2014, 16:19

Klar, das weiß ich auch selber. Im Internet ist es einfacher zu lügen, aber es gibt auch viele, die es nicht tun. Ich z. B.

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schwarzwaldkarl 08.03.2014, 08:03
@TheIcons

wenn Du jetzt der Ansicht bist, dass alle so ehrlich sind wie Du, dann bist Du leider auf dem Holzweg... traurig, aber leider wahr...

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Menschen sind durch den technischen fortschritt zu blöd geworden sich eigene meinungen zu bilden. Deine Eltern/Geschwister nutzen die Technik mindestens genauso oft wie du. Sie definieren es nur anders :D Mittlerweile kann man sich sehr gut eine meinung über eine Person machen, obwohl man sie noch nie gesehen hat. Gestik, Mimik, akkustik ....... alles möglich übers internet.

Wieso sollte man dann genau auf diesen vorteil verzichten ? Mit "Freunden" übers internet versteht man sich sogar meisten besser als mit denen, die man Tag täglich begegnet. traurig, aber ist leider so. Such dir da deine freunde wo du für dich sagst, das es das beste ist. Bilde dir eigene Meinungen und du wirst oft auf verständniss stoßen.

ich zitiere dich mal:

"Ich habe ziemlich vertrauenswürdige Freunde, die ich durch das Internet kennengelernt habe. Die einen haben mir sogar mehr im Leben geholfen als so einige andere (sogar mehr als meine eigenen Eltern im psychologischen Sinne) und das obwohl wir uns noch nie gesehen haben (das wird sich aber in Zukunft ändern, irgendwann muss man sich einfach treffen."

TheIcons 07.03.2014, 16:12

Vielen Dank, das ist genau was ich lesen wollte :)

Meine Eltern und Geschwister ignorieren meine Probleme ganz einfach und konzentrieren sich nur auf die eigenen, während andere sich damit beschäftigen und Zeit für mich nehmen. Da ist es sehr offensichtlich von welchen Leuten man sich distanzieren soll.

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Mach Dir keinen Kopf. Wenn Du Freunde im Netz hast ist es natürlich eine gute Sache. Aber es gibt auch die sogenannte Abhängigkeit. Aber das weißt Du ja hoffentlich. Das Internet kann keine Freunde ersetzen, die Dir gegenüber stehen und ständig um Dich herum sind. Familie wird auch dann wichtig, wenn man eine eigene gründet. Dann tritt so ziemlich alles in der Hintergrund, da man eben Verantwortung zeigen muss. Das heisst nicht, dass man alte Freunde verlassen soll deswegen. Und rechtfertigen musst Du Dich nur, wenn jemand vernachlässigt wurde. Zur Abhängigkeit des Netzes: Wenn man nicht mehr weiß wie der Wald aussieht oder nur noch im Internet sein Essen bestellt, dann wirds brenzlig..... :-P

Und zum Internet Freunde besuchen : @ Ostseemuschel - irgendwann steh ich mal bei Dir vor der Tür :))))))

Also ich habe meinen besten Freund seit über 5 Jahren, auch aus den Internet kennengelernt. Wir haben getelt, geskypet, dann auch im realen Leben getroffen und er ist so wie ich ihn auch kenne. :) Natürlich habe ich beste Freunde im realen Leben, die braucht man auch, mit denen kann man etwas unternehmen etc. :)

Sicher sind die Internetfreunde immer für einen da, hören einen zu... aber du weißt nie, wer wirklich hinter dem Bildschirm sitzt, deswegen machen sich auch alle Sorgen. Du solltest wirklich einsehen, dass Internetbekanntschaften keine echten Freunde sind

TheIcons 07.03.2014, 16:07

Dann muss man die Leute erst auch in echt treffen, um sie als "echte" Freunde bezeichnen können?

Für mich sind "echte" Freunde die, die einem helfen und für einen da sind, mit denen man sich über alles unterhalten kann. Die "falschen" sind für mich die, die nur einen auf Freund tun und einen gar nicht ausstehen können-

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Neugiersnase007 10.03.2014, 20:37
@TheIcons

Nur so als Denkanstoß: Menschen sind einander ähnlich egal ob sie sich vorwiegend im Netz oder "draußen" in der realen Welt aufhalten.

Ob man sich auf jemanden wirklich verlassen kann oder ober er/sie einen im Krisenfall im Stich lässt erkennt man leider häufig erst im Ernstfall.

Jedenfalls ist es sehr einfach und geht schnell, bei persönlicher Langeweile, oder weil mein "Internetfreund" einfach "zu viel jammert" auch einmal ein Profil zu löschen und einfach nicht mehr erreichbar zu sein - vielleicht genau in dem Moment in dem Du am einen wirklichen Freund ganz besonders dringend brauchst. Deshalb mein TIP: "Der Mix macht´s" - such´ Dir Deine guten Freunde wo immer Du sie triffst - aber verlass´ Dich nicht ausschließlich aufs Internet und ein klein wenig Misstrauen oder Vorsicht wenn es um ganz persönliche Dinge geht ist manchmal gar nicht soooooo verkehrt.

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weil >"Internetfreunde"< dies keine wahren "Freunde sind" setze mal dein denkvermögen ein, dann könntest du selbst drauf kommen, im >im psychologischen Sinne< sind es deine Traumvorstellungen, oder im einfachen Sinn gesprochen, die Reden nach deinem Sinn, und deshalb sind es "Freunde", wache mal auf !

TheIcons 07.03.2014, 16:13

Sagte der oder die, die auf Gutefrage 24/7 hockt und insgesamt 17.000 Fragen beantwortet hat.

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Ich finde du klingst sehr naiv. Es gibt viele Kinder (Generation 1995-2014) die dachten ein smarter Typ sitzt am anderen Ende "der Leitung". Dann wars ein dicker Opa der ganz anderes im Sinn hatte.

Freunde im Internet finden scheint "modern" zu sein. "Freundeslisten" bei jappy, facebook und Co vermitteln den Eindruck man sei beliebt, hätte Freunde.

Aber was bleibt ist das man >trotzdem< alleine vorm Rechner sitzt.....

Zu dem Thema gibts nen guten Film : "trust". krasse Story, aber weckt den einen oder anderen evtl auf. Internet ist keinesfalls (nur) positiv für "Jugendliche Kinder".

TheIcons 08.03.2014, 16:15

Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, so ziemlich dann wann es auch trendy wurde. Ich kenne mich damit besser aus als sonst jemand den ich kenne, ich bemerke sofort wenn jemand lügt oder gar nicht das ist was er vorgibt zu sein. Abgesehen davon kann man mit Webcam-Chats wie Skype herausfinden ob die Person mit der man sich unterhält echt ist oder doch nur irgendjemand mit einem Alter-Ego im Internet.

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Wüsstest du ein wenig über soziale Medien, würdest du dich davon möglicherweise fern halten!

Denkst du, Computer, Internet, soziale Netzwerke verdanken wir deiner Generation?

Sich mit neuen Technologien auseinander zu setzen, ist sehr wichtig. Es ist aber nicht alles!

TheIcons 08.03.2014, 02:21

Ich habe nie behauptet, dass ihr das uns zu verdanken habt. Aber für die Trends wie Facebook, Twitter, etc. sind schon wir zuständig. Trends werden uns, der jüngeren Generation gesetzt, die älteren machen dann mit.

Klar gibt es im Internet auch die Art von Menschen, die man unbedingt meiden soll. Denkst du etwa ich weiß das nicht?

Soziale Medien und Technologien sind die Zukunft, nur damit du das weißt.

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suessemaus33333 08.03.2014, 11:36
@TheIcons

TheIcons: ich finde du klingst sehr naiv. Es gibt viele Kinder (Generation 1995-2014) die dachten ein smarter Typ sitzt am anderen Ende "der Leitung". Dann wars ein dicker Opa der ganz anderes im Sinn hatte.

Freunde im Internet finden scheint "modern" zu sein. "Freundeslisten" bei jappy, facebook und Co vermitteln den Eindruck man sei beliebt, hätte Freunde.

Aber was bleibt ist das man >trotzdem< alleine vorm Rechner sitzt.....

Zu dem Thema gibts nen guten Film : "trust". krasse Story, aber weckt den einen oder anderen evtl auf. Internet ist keinesfalls (nur) positiv für "Jugendliche Kinder".

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NamikaNirname 12.03.2014, 11:24
@TheIcons

Löse dich mal probeweise von der Vorstellung, dass deine Generation irgendwelche Trends gesetzt haben könnte.

Ihr seid lediglich leichter zu konditionieren und bietet Euch besser als kritiklose Konsumenten an als Eure Vorgänger. Ihr seid quasi das Produkt.

Eure Vorgänger, zu denen ich mich ebenfalls zähle, haben ganz andere, nicht weniger schlimme Fehler gemacht und zugelassen, dass es so weit überhaupt kommen konnte.

Doch mein Fehler lässt deinen Fehler nicht ungeschehen machen und entbindet dich schon gar nicht von deiner Verantwortung! Die Verantwortung ist bei uns beiden gleich gewichtig, allerdings haben wir scheinbar gänzlich unterschiedliche Ansätze, damit umzugehen.

Momentan verlässt du dich auf deinen Rudeltrieb, lässt dich vom Erdbeerfluss durch die schöne kreierte Plastikwelt treiben und wenn sich Probleme am Horizont auftun, hältst du es wie Vogel Strauß. Das ist in Ordnung, mach wie du meinst...

Dennoch steht fest, dass es immer von Vorteil ist, vorher besser nachzudenken, damit man hinterher nicht feststellen muss, vorher besser nachgedacht zu haben.

Und Nachdenken, aufmerksam durch die Welt gehen, Dinge, sich selbst und Zusammenhänge zu hinterfragen, das täte jeder Generation zu jeder Zeit gut.

Denn: Es sind** niemals** nur "die anderen"!

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Es geht im Leben nicht um die 70% die du nicht kennst - sondern um die 30% die du kennst. Das wirst aber auch du irgendwann verstehen.

TheIcons 08.03.2014, 02:23

Heutzutage wird man als vermisst gemeldet wenn man einen Tag mal nicht online erreichbar ist, ich glaube nicht, dass ich das in der Zukunft verstehen muss. Aber ich weiß, dass man bestimmte Freunde nicht mit anderen ersetzen soll. Man sollte alle Freunde gleichbehandeln.

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HerrHagen 08.03.2014, 14:46
@TheIcons

Man sollte alle Freunde gleichbehandeln.

Das ist nicht möglich. Man wird sich früher oder später auf einen engen Kreis konzentrieren.

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Du hast Dir Deine Frage schon selbst beantwortet, es ist einzig und allein die Unwissenheit dieser Leuteund Du hast Recht damit wenn Du sagst "es geht sie nichts an". Kümmer Dich nicht darum. Übrigens...ich bin Jahrgang "60"

Man kann niemanden als "Freund" bezeichnen, den man nicht oder nur kaum persönlich kennt, so einfach ist das.

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