Wieso kritisierten Bürger und Bauern die Ablasspraxis?

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4 Antworten

In der Bibel steht ausdrücklich, dass der Zugang zum Himmelreich, oder der Erlass der Sünden, völlig unabhängig davon ist, ob einer dafür zahlt oder nicht.

Umgekehrt, eher ist das Gegenteil geschrieben: Markus 10:25 "eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Himmelreich einzieht."

Dies führt zum Protest durch Luther.

Man sollte sich das Ganze auch im Kontext mit der Zeit vorstellen. Das Papsttum war marode, durch Korruption, Ausschweifungen, Vetternwirtschaft usw. geprägt.

Wenn die Päpste seinerzeit gewesen wären, wie heute Papst Franziskus, hätten wir, zumindest durch Luther, keine Kirchenspaltung.

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Die "Ablasspraxis" artete insofern aus, dass damit gehandelt wurde: Der Gläubige musste Geld bezahlen, um eine Strafe  erlassen zu bekommen. Das war natürlich unerlich und heuchlerisch von der Kirche.

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Weil sie dafür zahlen mussten.

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Weil in de Bibel nirgendwo etwas davon steht und es im Prinzip laut Luther eine "Erfindung" vom Papst/der katholischen Kirche ist.

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