Wieso kriegen Ausländer in Deutschland so viele Kinder?

25 Antworten

Ausländer bekommen statistisch vielleicht mehr Kinder als Deutsche. Aber auch bei Ausländern in Deutschland ist die Fertilitätsratre unter 2. Das bedeutet: Eine ausländische Frau bekommt in ihrem Leben weniger als 2 Kinder, weshalb die Population von Generation zu Generation sinkt.

Die Geburten- und Fertilitätsrate ist übrigens weltweit rückläufig. Vor 20 Jahren war Deutschland neben Japan vielleicht das einzige Land mit negativer Bevölkerungsentwickung. Inzwischen gilt das fast die gesamte Nordhalbkugel. Die Fertilitätsrate sinkt mit einem gewissen Maß an Einkommen, Versorgungssicherheit, ärztlicher Versorgung und Bildung. Hier hat die Menscheit in den letzten Jahrzehnten erfreuliche Fortschritte gemacht. Außerhalb von Afrika wächst die Bevölkerung nur noch aufgrund steigender Lebenserwartung.

Das kann man natürlich so pauschal nicht sagen, aber ich verstehe, was du meinst.

Das ist von der Erziehung, Kultur, eben Sozialisierung abhängig. Ausländer wie Einheimischer leben eben so, wie es ihnen gefällt, wie sie es kennen und wie es ihr soziales Umfeld erwartet. Wir sind immer versucht, unseren eigenen Erwartungen gerecht zu werden, sowie den Erwartungen derer, die uns wichtig und bedeutsam sind. Das mag bei Ausländern tendenziell häufiger "Kinder kriegen" sein als bei Einheimischen, aber warum sich jemand für/gegen Kinder entscheidet ist stets eine individuelle Entscheidung und lässt sich pauschal nicht beantworten.

die mit vielen kindern haben ihre weiber noch unter kontrolle. da ist die mutter auch daheim und arbeitet nicht / wenig.

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Ausländer kriegen statistisch gesehen nur geringfügig mehr Kinder als Alteingesessene. Und die Fertilität liegt auch bei Neuankömmlingen unter zwei Kinder (die Population ist also auch hier rückläufig).

Es gibt aber einige Ausländer aus einigen Kulturkreisen, die mehr Kinder haben. Das hat verschiedene Gründe:

  • Ausländer sind jünger als das Greisenland Deutschland
  • Sie ziehen mit ihren Kindern nach Deutschland; in Afrika oder in Nahost sind Kinder die Zukunftsversicherung und deshalb bekommen sie auch viele; man weiß, dass Länder mit hoher Sterblichkeit auch mehr Kinder bekommen und 1-Welt-Länder halt kaum noch Kinder kriegen
  • Kulturell werden sie erzogen, Kinder zu bekommen und früh zu heiraten; insbesondere im Islam ist die Reproduktion wichtig

Über eine gewisse Zeit fällt aber leider die Reproduktion auf das Niveau der Standarddeutschen. Das heißt: auch wenn wir Ausländer aufnehmen und sie mehr Kinder bekommen als Deutsche, ist die Population hierzulande rückläufig und Deutschland vergreist. Und das ist ein großes Problem.

Deutschland muss mehr Migranten aufnehmen. Aber leider ist die Politik nicht willig. Das bedeutet, dass wir in naher Zukunft vor einem großen Problem stehen werden: zu wenig Menschen und zu viele Alte.

Tja....hmm....

Liegt vielleicht an der empfängnisfreudigen Luft?

Deutsche haben sich mittlerweile daran gewöhnt - für Ausländer ist das neu?

He, das wäre doch ein Slogan für die Tourismusbranche:

"Kinderlos? Urlaub in Deutschland kann dir helfen!"

Also letztens saß ich mit einer sehr lieben deutschen Dame an einer Haltestelle und wir quatschten. Sie hatte 5 deutsche Kinder. Sie war immer Hausfrau und hatte nicht mal Führerschein. Jedoch hatte Sie das Glück, dass sich immer ein Kind um sie und ihren Mann kümmerten.

Viele Kinder zu haben ist einfach eine altmodische Renten- Pflegesicherung. In kleinen Dörfern oder Gemeinden war es schon immer normal viele Kinder zu kriegen. Heutzutage brauchen wir das nicht mehr, weil wir mit Geld uns alles auch im Alter leisten können. (außer Familie und Liebe)

Ausländer/Flüchtlinge kommen auch aus solchen Verhältnissen. Sie kennen es nicht wenig  Kinder zu haben. Dan gilt man evtl. als nicht fruchtbar oder wird von der Gesellschaft nicht anerkannt. Frauen sind oftmals erst durch ihre Kinder vervollständigt. Wenn Sie keine Kinder kriegen können, werden sie evtl. sogar ausgestoßen und es wird nach einer jüngeren, fruchtbaren Frau gesucht.


Und wie auch in der Natur: Je mehr Kinder man hat, desto mehr Gene hat man von sich in dieser Welt gelassen.



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